Christian: Hallo und herzlich willkommen zur 23. Episode des ThinkPad Museum Podcasts, aufgenommen am
Christian: 14. April 2026. Und während wir sonst normalerweise über alte Geräte, alte Hardware und alte
Christian: Software sprechen, setzen wir heute mal einen Gegentrend und reden nur über neue Produktankündigungen,
Christian: denn der MWC hat neulich in Barcelona stattgefunden und Lenovo hat ganz überraschend viele neue
Christian: TPX und L-Modelle vorgestellt und die wollen wir heute mal kurz besprechen. Aber keine Sorge,
Christian: die nächste retro-thematische Episode ist bereits fertig geplant und wird in Kürze aufgenommen.
Christian: Also wenn euch nur alte Themen interessieren,
Christian: dann dürft ihr die nächste Episode auch nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Christian: Damit greife ich ein Feedback auf, das mir der Nico mal zugesendet hat zu einer der ersten Episoden.
Christian: Ganze Grüße gehen raus.
Christian: Denn er hat nämlich mal angemerkt bei einer Episode, wo viel News auch enthalten war,
Christian: wir greifen das ja zumindest immer kurz auf am Anfang von Episoden,
Christian: dass es doch vielleicht mal eine Idee wäre, wenn es viele News gibt, vielleicht ausschließlich eine News-Folge zu machen.
Christian: Und das ist heute so der erste Versuch, den ihr da hören dürft, liebe Zuhörende.
Christian: Lasst es gerne also mal auf euch wirken und sagt mir Bescheid, wie ihr solche Formate findet.
Christian: Aber bevor wir jetzt gleich in die News reinspringen, kommen wir nochmal zum Feedback und den Ankündigungen.
Christian: Da gibt es zum einen mal ein kleines Update zur Docking-Folge, das war die Episode 20.
Christian: Da wurde ich nämlich im Chat auf einen kleinen Fehler aufmerksam gemacht, denn es gibt sehr wohl einen Unterschied zwischen den OneLink Plus Docks und den OneLink Pro Docks.
Christian: Es ist nämlich so, dass das OneLink Pro und das OneLink Plus Dock die folgenden Geräte unterstützt.
Christian: Das Edge E431 bis E550, S431 bis S540, das X1 Carbon Gen 2 sowie das Yoga 12 und 14.
Christian: Das Wanding Plus-Doc unterstützt darüber hinaus noch die folgenden Gerätschaften,
Christian: das X1 Carmen Gen 4, ThinkPad 13, P40 Yoga, X1 Yoga Gen 1, Yoga 15, 260 und 460.
Christian: Links dazu gibt es auch nochmal in den Shownotes zur Nachlese.
Christian: Vielen Dank an den Chat für den Hinweis.
Christian: Zur letzten Episode 22 mit Frank und Hannes vom Telebrus-Podcast gab es auch viel Feedback auf Mastodon.
Christian: Da schreibt zum einen mal der Tobi, uff, ich habe den Film damals im Kino gesehen,
Christian: Familie, Ausrufezeichen in Klammern, und nur als AOL-Werbespot in Erinnerung.
Christian: Und da hat er auf jeden Fall recht, AOL ist wirklich sehr omnipräsent in diesem Film,
Christian: das kann man durchaus als Werbesendung interpretieren.
Christian: Und Sandra schreibt, eine mega Folge, danke euch dafür.
Christian: Und Darth Vader 42 schreibt noch, vergangenen Sonntag war ein Thinkpad im Tatort kurz zu sehen,
Christian: damit hat er natürlich gleich meine ungeteilte Aufmerksamkeit erregt,
Christian: sodass ich da mal reingucken musste.
Christian: Für die geneigten Zuhörenden unter euch, die da auch mal reingucken wollen, die Episode, die hier gemeint ist, lautet Fackel.
Christian: Und man sieht da an einigen Szenen eben auch ein Thinkpad.
Christian: Welches Modell genau, ist nicht ganz klar.
Christian: Ich habe das für euch mal in den Show Notes verlinkt mit einem Screenshot.
Christian: Ich vermute mal, das ist ein kleineres Yoga in der Touch-Version mit 360-Grad-Schanieren.
Christian: Letztere sieht man dann auch ganz gut in der Szene.
Christian: Und der Bildschirm, der ist so halb glänzend.
Christian: Deswegen würde ich vermuten, dass hier da eben die Touch-Version vorliegt.
Christian: Wenn ihr genau wisst, welches Modell das ist, dann könnt ihr uns das ja gerne mitteilen über die üblichen Wege und Kanäle.
Christian: Dann gab es vom lieben Robby noch eine E-Mail.
Christian: Er schreibt nämlich, ich finde deinen Podcast richtig angenehm und freue mich über jede neue Folge.
Christian: Ich hoffe, du als großer Sammler kannst mir einen Tipp geben zu einem T480 Akku.
Christian: Ich habe einen Patona 61++ bei Amazon gekauft, aber der war Schrott, denn er lädt es nicht.
Christian: Es gibt einen von iFixit und welche bei Kingsenna. Kannst du zu denen eventuell was sagen?
Christian: Und auch wenn ich jetzt schon per E-Mail geantwortet habe, möchte ich das hier gerne auch nochmal hier aufgreifen.
Christian: Denn vielleicht haben ja die Zuhörenden auch ein paar Tipps.
Christian: Ich habe jetzt nicht ganz so viel Erfahrung mit Ersatzakkus, was natürlich daran liegt,
Christian: dass die Geräte, die ich in meiner Sammlung aufnehme, meistens keinen Akku mehr haben.
Christian: Also ich baue den meistens aus, lagere den dann und ich benutze die Geräte ja auch nicht tagtäglich,
Christian: so wie es vorgesehen ist vom Hersteller.
Christian: Also ich benutze schon ab und zu mal Akkus, wenn ich die auch unterwegs auf Konferenzen vielleicht mal ausstelle.
Christian: Aber in aller Regel lege ich da auch nicht so viel Wert drauf, wie lange die Akkus noch halten.
Christian: Und habe jetzt auch schon die Frage von mehreren Leuten vernommen,
Christian: das scheint gar nicht so einfach zu sein, da für ältere Gerätschaften noch Ersatzakkus zu bekommen.
Christian: Eine Option ist es natürlich, wenn das Gerät noch nicht ganz so alt ist, mal im Lenovo Teile-Shop vorbeizugucken.
Christian: Da gibt es manchmal Rabatte bei Bauteilen.
Christian: Also gerade wenn jetzt ältere Gerätschaften dann aus dem Sortiment genommen werden
Christian: und größere Beständeanteilen vorhanden sind, kann man da den einen oder anderen Schnapper machen.
Christian: Und ansonsten bin ich ein bisschen überfragt.
Christian: Also die üblichen Quellen Amazon, Ebay, ich denke mal, das ist ja naheliegend,
Christian: aber da scheint es auch eine sehr wechselhafte Qualität der Akkus zu geben.
Christian: Ich habe auch schon gelesen, dass es da einzelne Modelle gibt,
Christian: wo entsprechend auch Chips im Akku verbaut sind, die dann das Laden verweigern,
Christian: wenn es kein original Lenovo Akku ist.
Christian: Dem werde ich prinzipiell auch nochmal in einer dedizierten Folge auf den Grund gehen.
Christian: Das heißt, eventuell habe ich bald mal eine Antwort auf die Frage.
Christian: Aktuell habe ich sie leider nicht.
Christian: Deswegen die Frage an euch, liebe Zuhörende.
Christian: Wenn ihr für eure älteren Thinkpads neue Akkus kauft, wo tut ihr das für gewöhnlich?
Christian: Lasst es uns gerne wissen, zum Beispiel per E-Mail an podcast.thinkpad-museum.de,
Christian: als Kommentar im Fettyverse unter die Episode oder gerne auch im Matrix-Chat.
Christian: Da findet ihr das Ganze auf matrix.org.
Christian: und der Channel lautet Raute Thinkpad Museum in einem Wort.
Christian: Seit der letzten Episode gab es auch einen Neuzugang im Museum,
Christian: konkret ein T43P Frankenpad mit SATA und hellerem Display.
Christian: Ja, ihr habt richtig gehört, sehr wilde Kombo.
Christian: Eigentlich ja doch ein älteres Gerät, das es nur mit P-ARTA aka IDE-Festplatten gab,
Christian: aber das T43, das konnte man auch umbauen.
Christian: Kurz zum Gerät, meine Variante hat ein Intel Pentium M mit Dotan-Kern,
Christian: 2 GHz und 2 MB Cache. Das ist ein 32-Bit-Single-Core. Das schränkt dann auch die Betriebssysteme doch schon etwas ein,
Christian: die man auf diesem System noch ausführen kann. Der RAM wurde hier auf das Maximum von 2 GB DDR2-RAM erweitert.
Christian: Das Display wurde hier ausgetauscht, denn es ist ein 15 Zoll 4 zu 3 Aftermarket IPS-Display mit einer Auflösung von 1600 x 1200 Pixel.
Christian: Problem ist, bei dem Modell kann leider die Helligkeit nicht verstellt werden. Woran genau das liegt, das weiß ich noch nicht.
Christian: Ich würde mal behaupten, dass das BIOS hier nicht die richtigen Signale senden kann.
Christian: Vielleicht gibt es da doch noch einen Fix, aber aktuell läuft das eben immer auf maximaler Helligkeit.
Christian: Angetrieben wird das Ganze von einer AT Mobility FireGL V3200 mit 128 MB Grafikspeicher
Christian: und ebenfalls verbaut ist eine Intel WLAN-Karte, die 2,4 und 5 GHz unterstützt.
Christian: Neben einem DVD-Brenner gibt es auch noch USB 2.0 und das Gerät ist generell in einem guten Zustand.
Christian: Wie schon kurz angeteasert, wurde hier eine 80 GB WD Blue SATA Festplatte verbaut.
Christian: Und das ist insofern spannend, weil das T43P eigentlich mit einer IDE-Schnittstelle ausgeliefert wird.
Christian: Liegt auch daran, dass der Intel 915 GM Chipsatz, der hier zum Einsatz kommt, einen Pata-Port nur unterstützt.
Christian: Der kommt für die Ultra Bay zum Einsatz.
Christian: Und für die Festplatte gibt es hier eine SATA Pata Bridge, die verbaut wurde.
Christian: Und die kann man jetzt eben durch das geschickte Anlöten von Kabeln auf dem Mainboard überbrücken und dann eben die Peata-Ports entfernen oder durch SATA-Ports ersetzen. Da habe ich auch im Internet eine sehr spannende Umbauanleitung gefunden, die habe ich euch mal verlinkt, könnt ihr mal reingucken, so würde man einen solchen Mod dann selbst durchführen können.
Christian: Mein Gerät ist schon gemoddet worden, das hat mir jemand angeboten, der auf dem Kongress im Dezember letztes Jahr in Hamburg war und ich selbst war zwar nicht vor Ort, aber man hat an mich gedacht und jemand wollte so ein Gerät loswerden und dann konnte ich natürlich nicht Nein sagen.
Christian: Das finde ich wirklich spannend, dieses Gerät und ich versuche jetzt auf diesem Gerät eben einmal Windows XP und Void Linux zu installieren.
Christian: Das erste ist ein bisschen schwierig, weil Windows XP natürlich keine SATA-Treiber mitliefert und das T43 wurde ja offiziell nur mit IDE ausgeliefert.
Christian: Das heißt, da gibt es auch keinen offiziellen Treiber auf der Lenovo-Webseite.
Christian: Da muss ich mal ein bisschen gucken, ob ich dann einen generischen irgendwo finde, den ich dann eben per USB-Floppy bei der Installation unterjubeln kann, sodass ich dann eben auch auf dem System dann ein klassisches Windows XP installieren kann. Das würde ganz gut zu diesem Gerät passen.
Christian: Und damit kommen wir mal zu den News der Episode.
Christian: Kürzlich fand der MWC in Barcelona statt. Das ist ein Kongress, der früher auch als Mobile World Congress bezeichnet wurde.
Christian: Und das Ganze ist eine seit 1987 stattfindende Messe, die sich im weitesten Sinne um Mobilfunk und andere Technik dreht.
Christian: Seit circa zehn Jahren tagt die Konferenz in aller Regel in Barcelona und häufig geht es da auch nicht nur um konkrete Produkte,
Christian: sondern auch um experimentelle Konzepte, die da mal gezeigt werden, die sich aber nicht unbedingt durchsetzen.
Christian: Also nicht alles, was man da sieht und ausprobieren kann, wird auch tatsächlich so verkauft.
Christian: Und das hat natürlich auch Lenovo genutzt und hat einige News mitgebracht, die wir mal besprechen wollen.
Christian: Das erste, das ich sehr spannend finde, ist der Thinkbook Modular AI PC.
Christian: Das ist nämlich ein solches experimentelles Konzept.
Christian: Konkret geht es da um einen 14-Zoll-Laptop in Form eines Displays, das mit Modulen erweitert werden kann.
Christian: Da gibt es zum Beispiel eine Tablet-Hülle, es gibt ein Modul, das aus einer Tastatur und Maus besteht und es gibt ein weiteres Display als undockbares Modul.
Christian: Das Konzept zieht auch wechselbare I.O.-Anschlüsse via Poco-Pins vor, zum Beispiel für Bildausgänge oder serielle Schnittstellen.
Christian: und mich erinnert das Ganze sehr stark an Framework-Geräte, muss ich zugeben.
Christian: Und das klingt auf jeden Fall nach einem spannenden Konzept.
Christian: Geht so ein bisschen in die Richtung von Ultra Base, die wir früher hatten,
Christian: oder eben auch die Ultra Ports früherer T und X-Geräte.
Christian: Bin ich mal sehr gespannt zu sehen, in welche Richtung da konkrete Produkte gehen könnten.
Christian: Neben dem Designkonzept hat Lenovo auch das T14 Gen 7 und das T16 Gen 5 vorgestellt.
Christian: Das sind komplett neu gestaltete Vertreter der T-Serie.
Christian: Die erscheinen auch weiterhin mit AMD und Intel Optionen.
Christian: Konkret gibt es nun Notebooks mit den Intel Pentalec CPUs, das sind die CPUs, die man auch als Core Ultra 300 Serie kennt.
Christian: Und dem gegenüber stehen die AMD Gorgon Point SoCs, also Ryzen AI 400 Serie.
Christian: Beide Geräte unterstützen bis zu 64 GB Arbeitsspeicher und, und das ist wirklich erwähnenswert, wie ich finde, die Intel Version unterstützt jetzt erstmalig LPCAM 2 RAM Module.
Christian: Da hatten wir hier und da schon mal in anderen Episoden drüber gesprochen.
Christian: Das ist ein neuer Ansatz, der unter anderem von Dell und Lenovo entwickelt wurde und auch weiteren Herstellern,
Christian: um besonders flache und auch energiesparende Rahmenmodule zu entwickeln, die man aber trotzdem verbauen und austauschen kann.
Christian: Denn ein Trend, der sich ja sehr häufig abzeichnete in den letzten Jahren, ist es, dass Hersteller dazu übergehen, den Rahmen fest zu verlöten.
Christian: Und der Nachteil, der liegt natürlich auf der Hand.
Christian: Man hat ein Gerät, das man so nicht wieder aufrüsten kann.
Christian: Und gerade in Zeiten von explodierenden RAM-Preisen ist es auf jeden Fall spannend, die Option zu haben, den RAM später nochmal zu erweitern, ohne das Erstgebogene verkaufen zu müssen.
Christian: Lenovo selbst hat hier auch schon Geräte mit LP-CAM2-Unterstützung veröffentlicht, bisher allerdings nur P-Modelle.
Christian: Das ist nämlich einmal das P1 Gen 7 und Gen 8 und jetzt gibt es eben mit den T14 G7 und T16 G5 Modellen die ersten T-Modelle mit diesem Standard.
Christian: Allerdings leider nur bei der Intel-Version. Die AMD-Version hat nach wie vor klassischen DDR5 SO-DIMM-Standard.
Christian: Das heißt, da gibt es den klassischen RAM, der ein kleines bisschen mehr Strom verbraucht und auch ein kleines bisschen langsamer ist von der Taktung her,
Christian: aber dennoch auf einem guten Niveau für eine Maschine, die man tagtäglich benutzen kann.
Christian: LPKM2 hat sich bisher eigentlich immer nur an Workstations und Power-User-Maschinen gerichtet.
Christian: Generell stehen die beiden neuen T-Modelle komplett im Fokus besserer Reparierbarkeit. Es gibt jetzt eben einen modularen USB-C-Port, auch das hatten wir in der einen oder anderen Episode schon bei anderen Modellen.
Christian: Der interne Akku wird nun mit Entriegelungstasten gelöst. Das heißt, es gibt keine Schrauben mehr, denn so eine Schraube kann durchaus gefährlich sein, wenn man in einer nicht ganz so sauberen Umgebung den Akku austauscht und irgendwo ist ein kleiner Krümel, vielleicht auch etwas, das vom Gehäuse abgebrochen ist und man schraubt jetzt diesen Akku in diesen Krümel mit rein.
Christian: dann ist die Gefahr durchaus groß, dass man die oberste Schicht dieses Akkus zerstört
Christian: und damit einen Kurzschluss und im schlimmsten Fall sogar einen Brand auslöst.
Christian: Da könnt ihr gerne nochmal in einer der letzten Folgen reinhören,
Christian: wo wir den Wolfgang von den digitalen Anomalien zu Gast hatten.
Christian: Der hat da so ein paar Horror-Stories erzählt.
Christian: Das dürfte jetzt also der Vergangenheit angehören,
Christian: weil wir jetzt eben Entriegelungstasten und keine Schrauben mehr haben.
Christian: Eine Fehlerquelle weniger, das finde ich gut.
Christian: Und weiterhin könnt ihr auch die SSD und die 5G-Karte tauschen.
Christian: Die untere Abdeckung des Geräts kann auch leichter entfernt werden und iFixit hat sich das Gerät auch schon angeschaut und hat dem Gerät schon mal vorab 10 von 10 Punkte für Reparierbarkeit attestiert. Das ist durchaus ein positives Zeichen, wie ich finde.
Christian: Die Akkus umfassen jetzt generell immer 75 Wh, das T14 lag vorher bei 57 Wh, aber das T16 lag vorher bei 86 Wh. Also die 14 Zoll Variante profitiert davon, die 16 Zoll Variante kriegt jetzt einen etwas kleineren Akku verpasst.
Christian: Was da konkret die Akkulaufzeiten angeht, das werden wir uns dann nochmal später angucken müssen, denn konkrete Testberichte konnte ich jetzt noch nicht finden.
Christian: Ich könnte mir aber vorstellen, dass durch die effizienteren SoCs das gar nicht so sehr ins Gewicht fällt.
Christian: Über das nächste Detail scheiden sich so ein bisschen die Geister, denn die dunkelgraue Farboption wurde gestrichen, dafür gibt es jetzt aber einen neuen Blauton, Cosmic Blue heißt der.
Christian: Ich finde das ist ein bisschen schwer einzuschätzen, wie das in Natur aus sieht, denn auf dem Presse-Rendering sieht das relativ dezent aus.
Christian: Aber das muss man glaube ich mal selbst gesehen haben. Also da warte ich auch auf den ersten Testbericht. Und naja, das Internet hat getan, was das Internet so tut. Das wurde sehr emotional diskutiert, wie man das jetzt finden soll. Ich weiß noch nicht, wie ich es finden soll. Also Dunkelgrau fand ich durchaus interessant. Schwarz ist natürlich meine Lieblingsfarbe, wenn es um Thinkpads geht. Aber ich verstehe auch, dass man manchmal ein bisschen experimentieren muss. Und wir haben ja auch durchaus schon weiße Thinkpads gesehen für den asiatischen Raum.
Christian: Warum also nicht auch eine blaue Variante, wenn es dafür Interessenten gibt?
Christian: In Puncto Design gibt es noch eine weitere Veränderung, denn statt zwei Scharniere gibt es nun ein Scharnier.
Christian: Das ist relativ breit, das zieht sich somit über eine große Fläche.
Christian: Wenn wir uns jetzt das Ganze genauer anschauen, dann schauen wir natürlich auch unweigerlich auf die Tastatur und stellen fest, dass die Schriftart ausgetauscht wurde.
Christian: Und auch das wurde sehr emotional diskutiert.
Christian: Bleiben wir erstmal bei den Fakten. Die Schriftart auf der neuen Tastatur ist etwas rundlicher.
Christian: Die Schrift ist generell Lowercase und serifenlos. Sie ist kleiner und dünner, minimalistischer und, wie ich finde, auch schlechter lesbar. Und was mich so ein bisschen stört, ist, dass die Schrift nun zentriert statt linksbündig angebracht ist und auch das Symbol auf der Backspace-Taste entfällt.
Christian: Von daher weiß ich noch nicht so ganz, wie ich das finden soll. Ich habe auch schon in Berichten online gelesen, dass viele Langzeit-User das als eine negative Entwicklung betrachten. Ich glaube, wenn man jetzt halt erst mit so einem Gerät einsteigt, steht man dem vermutlich anders gegenüber. Von daher würde mich natürlich interessieren, was ihr darüber denkt, liebe Zuhörende.
Christian: Dings dazu gibt es in den Shownotes und wenn das mit der Technik hier geklappt hat, solltet ihr auch ein Kapitelbild an der Stelle sehen.
Christian: Sowohl das T14 als auch das T16 sind jetzt in den neuen Generationen ab April verfügbar.
Christian: Das T14 beginnt bei 1400 Euro und das T16 vermutlich bei 1500 Euro.
Christian: Kann sich natürlich jederzeit ändern, denn die Rahmenpreise sind ja sehr schwankend aktuell, was den Preis anbelangt.
Christian: Wenn wir ein neues T14 und ein neues T16 haben, dann ist natürlich auch das T14S Gen 7 nicht weit.
Christian: Das ist die dünnere Variante des T14.
Christian: Klingt jetzt erstmal, als wäre das artverwandt, ist aber eine komplett andere Bauweise und erscheint hier auch weiterhin in drei Varianten.
Christian: Es gibt Intel Pentalake, AMD Gorgon Point und auch Qualcomm Snapdragon X2 Elite Fassungen.
Christian: Das Gerät gibt es generell mit bis zu 64 GB verlötetem LPDDR5X RAM und 2 TB SSD.
Christian: Also hier aufgrund der dünnen Bauweise leider kein wechselbarer RAM im Moment drin.
Christian: Vielleicht gibt sich das mit einer der nächsten Generationen.
Christian: Da könnte ich mir auch gut vorstellen, dass da LPKM2 viel Sinn ergeben würde.
Christian: Was nicht angefallen dürfte, ist der Fakt, dass es einen weiteren USB-C-Port rechts gibt und dadurch ein USB-A-Port weniger am Gehäuse angebracht werden kann.
Christian: Es gibt immer noch Leute, die USB-A-Hardware anschließen müssen und jetzt gibt es eben einen Port weniger.
Christian: Das heißt, da muss man unter Umständen einen USB-C zu A-Adapter mehr in die Tasche einpacken.
Christian: Insgesamt hat das Gerät dreimal USB-C bzw. Thunderbolt, es gibt die Klinke, HDMI und eben einmal USB-A und der ladefähige USB-C-Port ist wechselbar. Das ist so eine kleine Mini-Platine mit einem Kabel, wird das Ganze dann mit dem Mainboard verbunden und wenn dieser Port kaputt gehen sollte, dann muss man nicht das gesamte Mainboard austauschen, sondern nur dieses kleine Dotterboard und das erhöht natürlich die Reparierbarkeit immens.
Christian: Auch bei diesem Modell ist die Akkuhalterung ohne Schrauben nun und kommt mit dem Klickmechanismus aus und das Gewicht wurde nochmal reduziert. Statt 1,24 kg wie bei der vorherigen Generation liegt die Generation 7 jetzt bei 1,1 kg und das ist für ein 14 Zoll Gerät echt ein erstaunlich geringer Wert.
Christian: Der Akku verbleibt hier bei 58 Wh, das heißt hier war kein Platz für den größeren 75 Wh Akku vom normalen T14.
Christian: Und die Tastatur hat hier weiterhin 1,5 mm Tastenhub.
Christian: Und interessanterweise gibt es auch hier beim T14S Gen 7 die Cosmic Blue Farboption.
Christian: Basierend auf dem T14S Gen 7 gibt es nun auch das T14S 2 in 1 Gen 2.
Christian: Das ist ja eine relativ neue Produktkategorie, das ist ein Convertible Tablet, also im Stile der früheren Yoga-Geräte, basiert technisch auf dem T14S Gen 7, wie schon gesagt. Das heißt, hier gibt es dann auch ein CPU-Update, namentlich Intel Pentalec, allerdings kein AMD und keine ARM-Fassung. Das heißt, hier kann man nur zur Intel-Variante greifen, aber die hat auch bis zu 64 GB Arbeitsspeicher und 2 TB RAM, eben verlötet, wie schon gesagt.
Christian: Beim Display, das könnte vielleicht ein Nachteil sein, das gibt es aktuell nur mit einer Full-HD-Variante, das heißt die 2,8K-OLED-Option, die es bei den anderen Modellen gibt, die entfällt hier leider.
Christian: Dafür ist der Eingabestift jetzt wieder im Gehäuse versenkbar, das war vorher nicht der Fall, da musste man den Stift eben separat transportieren oder ich glaube der war sogar magnetisch, wenn ich es richtig weiß.
Christian: Müsste man nochmal nachgucken und das Gewicht ist ja auch nochmal ein bisschen reduziert worden.
Christian: Statt 1,4 kg liegt das T14S 2-in-1 Gen 2 jetzt bei 1,34 kg.
Christian: Das Gerät soll ab Mai 2026 verfügbar sein und Preise beginnen vermutlich bei 1750 Euro.
Christian: Und wenn ihr jetzt sagt, ja 14 Zoll ist mir immer noch zu groß, ich hätte gerne ein kleineres Gerät, dann hat Lenovo da auch was für euch.
Christian: Denn es gibt das ThinkPad X13 Detachable.
Christian: Das ist so ein Tablet im Stil der Microsoft Surface Pro Geräte.
Christian: Das heißt, es sieht erstmal aus wie so ein typisches Tablet, wie so ein iPad, nur dass man eben auch noch magnetisch unten eine Tastatur randocken kann.
Christian: Das gab es vorher auch schon als X12, also X12 Detachable ist ein anderes Produkt, das jetzt durch das X13 ersetzt wird.
Christian: Das heißt, statt der 12 Zoll Variante gibt es jetzt nur noch die 13 Zoll Variante und die erfährt auch gleich ein CPU Upgrade eben auf Intel Pentalec.
Christian: Hier sind ebenfalls bis zu 64 GB Arbeitsspeicher möglich und das Display ist hier auch auf Full HD beschränkt, was zum einen an der Stifteingabe liegt, aber eben auch an der geringen Größe.
Christian: Vorteil allerdings auch wieder ist, das Display unterstützt jetzt 120 Hz und 500 Candela Helligkeit und gerade die 120 Hz kann ich mir vorstellen, das ist ein wirklicher Game Changer.
Christian: Der Akku fällt hier ein bisschen kleiner aus, denn der ist nur 45 Wh groß und es gibt hier auch zwei Thunderbolt 4 Ports, die sind auch wechselbar, also hier gleiches wie bei den USB-C Ports, wenn die mal kaputt gehen, muss man nicht das gesamte Mainboard austauschen, sondern kann hier entsprechend kleiner Mini-PCBs im Gehäuse austauschen und hat dann wieder zwei funktionale Thunderbolt Ports.
Christian: Tastenhub wurde hier sogar erhöht und das finde ich ist auch ein News wert, denn das ist ja so ein
Christian: Trend, den wir schon immer mal als nachteilig herauskristallisiert haben in den vergangenen
Christian: dass Tastaturen immer dünner werden und der Tastenhub immer kürzer wird und dadurch das
Christian: haptische Eingabeverhalten entfällt und das scheint Lenovo zumindest beim X13 hier erkannt
Christian: zu haben und deswegen wird jetzt der Tastenhub eben von 1,35 mm auf 1,55 mm erhöht. Das finde
Christian: sehr begrüßenswert und würde mir wünschen, dass man das auch bei anderen Geräten tut.
Christian: Das X13 Detachable soll ab Juli 2026 verfügbar sein und Preise beginnen bei 1.950 Euro.
Christian: Beim nächsten Gerät bin ich mir gar nicht so sicher, was da so die Käuferschaft sein soll,
Christian: es geht um das ThinkPad X14, das wurde jetzt nicht offiziell von Lenovo angekündigt,
Christian: ist aber auf der Webseite des EF Design Awards aufgetaucht. Das heißt, das Gerät scheint dann
Christian: wohl einen Preis zu gewinnen und das X14 ist ein komplett neues Modell der Serie, so zumindest
Christian: die Informationen, die schon bekannt sind. Das scheint sich zwischen dem X13 und dem
Christian: T14S zu positionieren, das heißt es ist minimal größer als das X13, aber durchaus handlicher
Christian: als das T14S. Was da konkret verbaut wird, das ist im Moment noch unklar. Man vermutet
Christian: natürlich die Intel Pentalec CPUs, das würde auf jeden Fall Sinn ergeben. Und da das X13
Christian: auch nur mit Intel und nicht mit AMD oder ARM erhältlich ist, wird das vermutlich für
Christian: das X14 genauso gelten. Und spannend bei dem Gerät ist aber, dass es das Magic Bay Konzept
Christian: des Thinkbook 16P aufgreift. Das ist ein recht interessantes Gerät, das 2024 vorgestellt
Christian: wurde. Dem Namen habt ihr vielleicht schon entnommen, das ist jetzt kein Business Gerät,
Christian: sondern das richtet sich eher an Prosumer-Kund*innen. Aber interessant dabei ist, dass dieses Magic
Christian: Bay-Konzept am oberen Displaydeckel Pogo-Pins für Strom und Daten vorsieht.
Christian: Also auf dem Webcam buckelt die Thinkpads und generell Lenovo-Geräte, die ja schon seit einigen Jahren haben,
Christian: kann man dann eben Module an- oder abstecken.
Christian: Und das erinnert natürlich stark an die Ultraports alter Thinkpads, also alter T- und X-Modelle.
Christian: Die hatten nämlich auch auf dem Displaydeckel oben einen proprietären Port,
Christian: der war im weitesten Sinne USB 1.1 kompatibel, da wurde nur das Pin-Layout geändert.
Christian: Und mit dem Magic Bay Konzept greift man das ein bisschen auf, nur dass man hier ein bisschen
Christian: vielseitiger ist, denn seit USB 1.1 hat sich ein bisschen was getan.
Christian: Hier ist es auch so, dass Lenovo das Öko-System seit Januar diesen Jahres für Drittanbieterhersteller
Christian: geöffnet hat.
Christian: Also es gibt jetzt auch mehrere Module für dieses Gerät, konkret fünf aktuell.
Christian: Es gibt so eine Mini-Studio-Kamera und so eine 4K-Webcam.
Christian: Es gibt ein W-Warn-Modem.
Christian: dem ein bisschen interessant, das auf dem Displaydeckel
Christian: anzubringen, aber vielleicht hat das
Christian: da Vorteile in puncto Empfangsqualität.
Christian: Das müsste man mal verproben.
Christian: Es gibt eine Lichtbox, das richtet
Christian: sich, glaube ich, eher so an Content Creator in
Christian: und es gibt auch ein Head-Up-Display für
Christian: zum Beispiel so einen Teleprompter. Und das
Christian: glaube ich, das ist ganz interessant, wenn man
Christian: im weitesten Sinne Videokonferenzen
Christian: moderiert, Schulungen hält oder eben
Christian: Content Creator ist, dann hat man da
Christian: zum einen den Augenkontakt und kann aber trotzdem noch
Christian: den Text ablesen. Das sieht sehr, sehr spannend
Christian: aus auf der Webseite, will ich auch mal
Christian: den Shownotes verdenkt und da würde mich natürlich
Christian: interessieren, liebe Zuhörende, was ihr davon haltet.
Christian: Also ich finde den Ansatz schon spannend, das ist
Christian: mal was Neues. Ich fand auch damals
Christian: den Ultraport spannend,
Christian: aber der
Christian: war so ein Nischenprodukt
Christian: und ist nie so richtig angekommen und ich hoffe
Christian: natürlich, dass Magic Bay kein
Christian: ähnliches Nischendasein fristet.
Christian: Ich glaube, es ist ein motivierendes
Christian: Zeichen von Lenovo, dass sie es jetzt auch bei
Christian: einem Business Thinkpad, dem neuen X14
Christian: verbauen. Das heißt, sie scheinen der
Christian: Technik prinzipiell schon zu vertrauen, dass das unter Umständen Leute interessieren könnte.
Christian: Ist jetzt also ein bisschen aus der Experimentierphase vielleicht draußen.
Christian: Bin ich wirklich mal gespannt, könnte ich mir auch bei anderen X-Modellen gut vorstellen.
Christian: Bei so einem X1 zum Beispiel oder auch bei den Yoga-Gerätschaften würde ich da durchaus
Christian: einen Use-Case drin sehen.
Christian: Das nächste Update dreht sich um das ThinkPad P1 Gen 9.
Christian: Das wurde jetzt überraschend nach nur sechs Monaten veröffentlicht, denn da ist Gen 8
Christian: erschienen und vorher lagen 17 Monate zwischen der alten und der neuen Generation.
Christian: Also versteht sich eher als kleines technisches Update, eher so ein Refresh und keine große Neuinterpretation des Modells.
Christian: Das Gerät wurde auf Nvidias GTC-Konferenz vorgestellt, das ist die GPU Technology Conference.
Christian: Das heißt natürlich auch, das P1 Gen 9 verwendet weiterhin Nvidia RTX Pro GPUs.
Christian: Die Top-Option hier ist die RTX Pro 2000 Blackwell.
Christian: Das ist eine Grafikkarte mit 8 GB DDR7 Grafikspeicher, 3328 CUDA-Kern
Christian: und die TGP, also die Total Graphics Power, die liegt zwischen 45 und 115 Watt.
Christian: Eignet sich also sowohl als klassische kleine Workstation-GPU und kann auch für größere Berechnungen oder auch für Gaming-Workloads verwendet werden.
Christian: Bei den CPUs gab es die üblichen Änderungen. Intel Arrow Lake-H CPUs wurden durch die Panda Lake-H CPUs ersetzt
Christian: und das Top-Modell ist ein Intel Core Ultra X9 Prozessor, der auch mit einer integrierten GPU kommt.
Christian: Und auch das finde ich spannend, denn bisher gab es die P1-Geräte vor allen Dingen mit dedizierter Grafikkarte und nicht mit nur der integrierten Grafikkarte. Es gibt ja auch durchaus Power-User, die eben die starke CPU wollen, aber keine dicke GPU haben wollen. Und die haben jetzt eben auch die Option, nur die integrierte GPU verwenden zu können.
Christian: Wie auch schon bei Generation 7 und 8 kommt hier LPCAM 2 RAM zum Einsatz. Hier jetzt bei dem Modell bis zu 96 GB. Vorher war das Limit bei 64 GB und auch das finde ich begrüßenswert. Das ist glaube ich etwas worüber Power-User sich freuen. Kann man dann doch nochmal ein paar Container vor allem mehr auf dem Notebook unterwegs starten.
Christian: Aktuell kann man das Gerät online nur mit 64 GB LPCAM 2 Modul bestellen, aber anscheinend gibt es hier in Zukunft auch 96 GB Optionen.
Christian: 5G ist nun als Modemoption hinzugekommen, der Rest verbleibt unverändert und auch das Gerät soll ab Juni erhältlich sein.
Christian: Preise sind doch unbekannt, ich habe mir deswegen mal die Gen 8 angeguckt, die noch aktuelle Generation.
Christian: Naja und die beginnt bei 4000 Euro und die rechts unten Konfiguration, wenn man alles dazu nimmt, was man konfigurieren kann, dann liegt man bei fast 8000 Euro.
Christian: Ich vermute mal in dem Preisspektrum wird das P1 Gen 9 dann auch liegen.
Christian: Dann gibt es noch das ThinkPad P16s Gen 5. Das ist jetzt eine weitere 16 Zoll Workstation, die aber doch deutlich günstiger ist als das P1. Das P1 haben wir gerade gehört, so zwischen 4.000 und 8.000 Euro. Das ist schon relativ teuer. Das P16s, das gibt es hier weiterhin mit Intel und AMD Versionen. Auch hier wieder mit Intel Core Ultra Series 3 oder mit der AMD Ryzen AI 400 Serie. Topmodell hier der Ryzen HX9.
Christian: und interessanterweise wurden die Gehäuse nun generalisiert.
Christian: Also es ist jetzt egal, ob man die Intel- oder AMD-Variante hat,
Christian: die Gehäuse sind nun identisch, das war vorher nicht so.
Christian: Und interessanterweise gibt es nun erstmalig sogar Nvidia-GPUs für die AMD-Variante.
Christian: Also zwei konkurrierende Hersteller in einem Gerät, was soll da schon schief gehen?
Christian: Hier habt ihr die Wahl zwischen der Nvidia RTX Pro 1000 oder 2000 Blackwell.
Christian: Auch hier ein Nuvum LP-CAM 2 RAM. Das ist das erste AMD-Gerät mit diesem RAM bei Lenovo.
Christian: Und auch hier bis zu 96 GB, die unterstützt werden.
Christian: Auch wenn aktuell nur 64 GB bestellt werden können. In Zukunft könnte man dann nochmal nachordern.
Christian: Beim Display gibt es hier drei Varianten.
Christian: Es gibt einmal das Full-HD IPS-Paddle, einmal in einer 500 Nits Low-Power-Touch-Version und in einer 400 Nits Non-Touch-Variante.
Christian: Und das Top-Modell ist ein 2,8 K OLED-Display.
Christian: Das hat eine Helligkeit von 500 Nits, unterstützt HDR und 120 Hz Bildschirmwiederholfrequenz.
Christian: Und das macht bestimmt Spaß auf diesem Display zu arbeiten.
Christian: Dann gibt es noch das 5 Megapixel Webcam, optional auch mit Infrarot-Modul für Windows Hello und offiziellen Linux-Support.
Christian: Da sind zum Beispiel Ubuntu und Red Hat, habe ich da gesehen, in dem PDF.
Christian: Es gibt 2x USB-A, 2x USB-C kombiniert mit Thunderbolt 4, HDMI, Audio-In, Audio-Out,
Christian: einen SDXC Kartenleser, die physische LAN Buchse RJ45, ein 5G Modem, WiFi 7 und Bluetooth
Christian: 6.0 und beim Akku habt ihr hier die Wahl zwischen einem 60 oder 90 Wh Akku.
Christian: Allerdings gibt es auch ein paar Nachteile gegenüber dem deutlich teureren P1, nämlich
Christian: es gibt nur einen SSD Slot und es gibt auch keinen Thunderbolt 5.
Christian: Die Displayabdeckung und die Handballenauflage besteht bei dem Modell aus Aluminium und das Gewicht liegt bei 1,75 kg. Die Intel-Version soll im Mai erscheinen und die AMD-Variante im Juni. Preise sind noch keine bekannt.
Christian: Wenn ein neues P16s vorgestellt wird, ist das P14s natürlich auch nicht weit. Das wurde nämlich auch jetzt vorgestellt, das P14s Gen 7, weiterhin hier auch mit Intel und AMD Varianten. Die Intel Version unterscheidet sich stark von der AMD Version. Da ist zum einen mal das Display komplett anders. Die Intel Variante hat 14,5 Zoll, während die AMD Version nur 14 Zoll hat. Aber beide Geräte haben wieder den gemeinsamen 75 Wh Akku.
Christian: Auch hier gibt es bei der Intel-Version die Pendelec-CPUs, das Top-Modell besagter Core Ultra X9 mit der integrierten Intel Arc B390 GPU.
Christian: Und für die User, die gerne eine dedizierte Grafikkarte haben wollen, gibt es hier als Option die Nvidia RTX Pro 1000 Blackwell, also die kleinere Variante der 2000er.
Christian: Die ist natürlich den 16 Zoll Geräten vorbehalten.
Christian: Was haben wir hier? 8 GB DDR7-Grafikspeicher, 2560 CUDA-Kerne und die TGP liegt hier zwischen 35 und 115 Watt, also nach unten hin ein kleines bisschen sparsamer.
Christian: Aber auch hier haben wir wieder LPCAM-2-Module bei der Intel-Variante und die auch ebenfalls bis zu 96 GB.
Christian: Tastatur ist hier wieder wechselbar, das war bei der G6 der Generation vorher leider nicht der Fall,
Christian: Da war bei der Intel Variante die Tastatur fest mit dem Palmrest verbunden.
Christian: Das ist jetzt nicht mehr der Fall.
Christian: Erhöht auch wieder die Reparierbarkeit des Geräts.
Christian: Beim Display gibt es jetzt nur noch zwei Optionen.
Christian: Das vorherige Modell hatte ein paar Optionen mehr.
Christian: Hier gibt es einmal das Full HD IPS Panel mit 400 Nits und ein 3K IPS Panel mit 500
Christian: Nits und auch hier wieder 120 Hertz.
Christian: Die Intel Version ist ab Mai verfügbar und Preise sind noch keine bekannt.
Christian: Demgegenüber steht die AMD Version.
Christian: Die gibt es lediglich mit der integrierten Grafikkarte.
Christian: Hier haben wir dann AMD Gorgon Point.
Christian: SoC ist also die Ryzen AI 400 Serie.
Christian: Auch hier das Topmodell wieder der Ryzen AI 9HX470 mit der integrierten Radeon 890 GPU.
Christian: Eine echt gute Kombination, wie ich finde, weil sehr viel CPU-Leistung, mittelmäßige Grafikleistung.
Christian: Aber ich glaube, so ein 14 Zoll P-Modell kauft man sich auch nicht, wenn man jetzt KI-Workloads oder Gaming betreiben will.
Christian: Da gibt es einfach bessere Geräte.
Christian: Und die AMD-Version, die fällt halt eben durch den höheren Single- und Multicore-Score auf in den Benchmarks.
Christian: Und die Leute wollen halt eher CPU-Leistungen.
Christian: Hier gibt es auch nach wie vor leider lediglich DDR5 in SO-DIMMs.
Christian: Das heißt, hier hat LP-CAM 2 noch keinen Einzug gehalten.
Christian: Der ist auch, wie gesagt, ein bisschen langsamer, aber in Anführungsstrichen günstiger auszutauschen.
Christian: Günstig dieser Tage ist natürlich auch ein bisschen ironisch, denn DDR5 RAM ist alles andere als günstig, aber ist zumindest günstiger als die DDR5 LPKM2 Module, denn das ist jetzt ein neuer Standard, den es auch aktuell glaube ich nur von ein oder zwei RAM Herstellern gibt.
Christian: Demzufolge sind da die Modulpreise nicht ganz so günstig, wie sie vielleicht irgendwann mal sein könnten.
Christian: Mit 1,29 Kilogramm soll die AMD Version besonders leicht sein, die gibt es dann auch ab April, dürfte dann also jetzt die nächsten Tage erscheinen, Preise sind noch keine bekannt, da können wir mal in einer der nächsten Episoden nochmal drüber reden.
Christian: Sehr interessant fand ich auch ein Interview von den KollegInnen von NotebookCheck, die konnten nämlich mit Christoph Blindenbacher sprechen. Der stammt aus der Schweiz und ist seit 2016 ThinkPad-Produktmanager bei Lenovo und da auch hauptverantwortlich für die Produktentwicklung der T-Serie, über die wir jetzt ja auch viel gesprochen haben. Und zuvor war er in verschiedenen Rollen bei IBM und Lenovo unterwegs.
Christian: Die haben dann so ein bisschen gesprochen über die neuen Gerätschaften und was er daran so gut findet und wohin die Reise gehen könnte. Und er hat dann zum Beispiel gesagt, der Fokus auf Reparierbar und Aufrüstbarkeit, der ist jetzt natürlich verstärkt. Das ist eine häufig genannte Anforderung von Großkundinnen, sagt er, auch unabhängig von der aktuellen Speicherkrise. 16 GB ist so das Minimum, was man bei Lenovo so ansieht. Aber sie merken, dass 32 GB eigentlich eher der Standard heutzutage geworden ist.
Christian: Und wer so einen Bürojob hat und irgend so ein Corporate-Gerät mal auf den Tisch gestellt bekommt, der kennt das. Es ist ja nicht nur das Betriebssystem, das drauf läuft, sondern auch sehr ineffiziente Kollaborationssoftware oder andere Software, die im Hintergrund so ihr Unwesen treibt. Und da kommt man mit 16 GB nicht mehr allzu weit heutzutage.
Christian: Und Lenovo denkt aber auch darüber nach, ob es vielleicht Sinn ergeben könnte, als Zwischenoption 24 GB anzubieten, denn 32 ist dann doch nochmal deutlich teurer, das sind teilweise 200-300 Euro Aufpreis, den man da einkalkulieren muss und wenn man sehr viele Geräte kauft als Unternehmen, dann ist das natürlich nicht ganz unerheblich und da wäre das eine interessante Zwischenstufe, haben andere Hersteller ja auch bereits im Sortiment.
Christian: Die Massenspeicherkrise wurde ebenfalls im Interview thematisiert und da ist es ja so, dass die L-Serie bis vor fünf Jahren noch drehenden Rost, ich meine Festplatten als Option hatte. Und da sagt Lenovo aber, da wird ein Comeback nicht in Betracht gezogen, sondern dann würde man eher gucken, dass man günstigere Speicherarten evaluiert.
Christian: Also ich würde jetzt auch glaube ich nicht im Jahr 2026 mir ein neues Gerät mit einer Festplatte kaufen wollen. Das ist ganz gut, dass der Standard mittlerweile sich durchgesetzt hat, dass Notebooks seit langer Zeit SSDs haben.
Christian: Sie haben auch konkret nach den verlöteten WLAN-Karten gefragt, denn das ist so etwas, das ja so ein bisschen ironisch wirkt, dass wir jetzt USB-C-Ports austauschen können, dass wir SSDs wechseln können, aber die WLAN-Karte, die ist halt bei vielen Gerätschaften immer noch verlötet.
Christian: Und das hat auch einen Grund, denn das ist bisher einfach noch nicht so häufig bei Lenovo angefragt worden, also dass man WLAN-Karten austauschen kann. Und Lenovo hat das so argumentiert, dass gemäß der internen Statistik WLAN-Karten auch außerordentlich selten kaputt gehen. Das heißt, da ist dann so Kosten-Nutzen-Analyse mäßig macht es dann keinen Sinn, aktuell die Mainboards umzugestalten.
Christian: Aber aufgrund der aktuellen ökonomischen Situation kann natürlich so eine längere Nutzung von so einem Gerät mehr im Fokus stehen. Also dass man jetzt Geräte halt nicht nur drei oder fünf Jahre benutzt, sondern vielleicht ein bisschen länger. Und das wäre dann auch ein guter Grund, das Design anzupassen.
Christian: Das wäre dann deswegen auch nicht ganz so einfach, weil die Mainboards einheitlich sein sollen, so weit wie es geht, also so, dass sie auch auf mehrere Modellvarianten passen. Und, so sagte zumindest Blindenbacher, bei der AMD-Variante ist es so, dass aufgrund der SO-DIMM-Sockel kein Platz für einen wechselbaren Slot mehr ist.
Christian: Das ist natürlich ein Argument, das ist ja auch das, was für LP-CAM 2 spricht, dass es halt eben einen sehr geringen Footprint hat, dass so ein Modul sieht eher aus wie eine kleine CPU, die man verbaut und nicht wie so ein dickes RAM-Modul, das eine Plastikhalterung mit Schnappfedern hat. Das kann ich mir durchaus vorstellen, dass das da auch mit rein spielt und wir sehen ja auch, dass es jetzt viele Geräte gibt, die jetzt LP-CAM 2 haben und vielleicht, wenn das überall ausgerollt ist, gibt es dann ja auch wechselbare WLAN-Karten. Fände ich auf jeden Fall einen Schritt in die richtige Richtung.
Christian: Blindenbacher ist besonders auf den LPKM 2 Slot beim T14 Gen 7 stolz. Er hat nochmal festgehalten, höhere Bandbreite bei geringerem Stromverbrauch, das ist natürlich etwas, wovon alle profitieren. Er betont auch, dass das Gerät generell 100 Gramm leichter geworden ist, nicht nur durch den RAM, aber eben auch durch andere Veränderungen.
Christian: Und er sagt auch, dass das T14 Gen 7 und das T16 G5 die besten T-Modelle sind, die je gebaut wurden. Hier können wir nochmal festhalten, iFixit vergibt Jahrzehnte von 10 Sternen. Es gibt auch mehr CRU-Teile, also die Customer Replaceable Units, die ihr selbst austauschen könnt, ohne dass ihr das Gerät einschicken müsst oder Garantiefalle eröffnen müsst. Und die beiden Geräte liefern generell eine 30% höhere Leistung.
Christian: Und was ich aber auch spannend fand, sie haben ihn dann auch nach seinem Lieblingshistorischen Modell gefragt und da hat er angegeben, dass er das T450 auch sehr schön findet wegen dem wechselbaren externen Akku. Das war ja mit dem T480 das letzte Modell, das einen internen und externen Akku hatte.
Christian: Und da wird wohl auch eventuell drüber nachgedacht, ob man dieses Feature nochmal zurückbringen könnte, sodass man den Akku vielleicht noch extern wechseln kann und nicht, dass die gesamte Gehäuseunterseite demontieren muss. Und in Summe würde ich sagen, ist es ein super spannendes Interview gewesen. Ist auch in den Shownotes verlinkt. Und naja, vielleicht können wir den Herrn ja auch mal als Gast für dieses Format gewinnen.
Christian: Das fände ich sehr, sehr spannend. Ich glaube, der hat sehr viele spannende Geschichten aus seiner persönlichen Lenovo-Historie, die er erzählen könnte.
Christian: Dann gab es noch einen Test vom T14 Gen 6 AMD. Das neue Gen 7 ist veröffentlicht. Das Gen 6 ist jetzt bei den großen Shops angekommen und Notebookcheck hat sich das Gerät auch nochmal angeschaut.
Christian: Und jetzt fragt ihr euch vielleicht aber, warum überhaupt das alte Modell testen, wenn doch jetzt ein neues rauskommt. Das ist richtig, aber Gen 7 kann natürlich durch die Speicherkrise nochmal deutlich teurer als Gen 6 werden und die Unterschiede zwischen Generation 6 und 7, die sind weniger groß als von älteren Geräten.
Christian: Das heißt, wenn ihr jetzt ein Gen 1, 2 oder was auch immer habt und da jetzt auf Gen 7 geht, dann ist das natürlich ein gigantischer Sprung, aber wenn man aktuell schon Generation 5 oder so hat, dann lohnt sich der Sprung vermutlich nicht ganz so sehr.
Christian: Bei der Generation 6 kommen ja die Ryzen AI 300 CPUs zum Einsatz und bei Gen 7 sind es die AI 400 Serie. Also das ist nur ein kleiner Refresh, kann man sagen. Und, das muss man glaube ich auch der Fanus halber sagen, die AI 400er Serie, die wird auch ein kleines bisschen wärmer als die 300er Serie. Das ist vielleicht thermisch auch nicht ganz unerheblich. Und das Upgrade lohnt sich dann vor allen Dingen, wenn man von einem deutlich älteren Gerät kommt.
Christian: Das heißt, wenn man jetzt nicht das letzte Quäntchen Performance braucht, kann man in Anführungsstrichen mit dem Gen 6 vielleicht ein Schnäppchen machen.
Christian: Also das könnte vielleicht ein paar hundert Euro billiger sein als das ganz neue Modell.
Christian: Aber sei es drum. Getestet wurde die Variante mit dem AI7 Pro 350.
Christian: Das ist ein 8-Core-Prozessor mit 16 Threads bei 5 GHz und auch nochmal mit einem Quad-Core bei 3,5 GHz.
Christian: Das ist hier dieses Zen 5C Design mit Performance- und Effizienzkern.
Christian: 32 GB DDR5-Ram lag hier vor und das 14 Zoll Full HD Display mit 500 Nits und 60 Hz Bildschirmwiederholfrequenz.
Christian: Die verbaute SSD hat 512 GB und das Gewicht liegt bei 1,37 kg.
Christian: Preis liegt bei 1.800 Euro und gelobt haben die KollegInnen das Gerät für die gute CPU-Leistung und auch die breite Ausnahme an Anschlüssen.
Christian: Generell hat das Gerät eine gute Aufrüstbarkeit, ein helles Display und auch die Akkulaufzeit ist recht gut.
Christian: Da lag das Gerät nämlich im WiFi-Test bei ca. 14 Stunden und auch der Lüfter war meist relativ leise.
Christian: Allerdings gibt es auch Nachteile. Die Bildschirmreaktionszeit ist relativ langsam, das sind kombiniert 24 ms.
Christian: Da gibt es eindeutig bessere Displays.
Christian: Die GPU wird hier als mäßig bezeichnet und naja, business-typisch sind die Lautsprecher auch bestenfalls Mittelmaß.
Christian: Das kriegen andere Hersteller besser hin.
Christian: Auch das Gerät kann schon durchaus heiß werden. An der Gehäuserückseite im Benchmark wurden hier 49,5 Grad Celsius getestet. Also das jetzt vielleicht nicht im Hochsommer auf die Peile legen, wenn man im Garten sitzt und einen CPU-Benchmark ausführt.
Christian: Lenovo Japan hat auch was angekündigt, nämlich das ThinkPad X13 Gen 7. Das hat optisch keine Veränderungen zur vorherigen Generation. Das Gewicht liegt hier bei 936 Gramm. Es gibt weiterhin eine Intel und AMD Variante und ihr habt das schon ein paar Mal gehört heute, liebe Zuhörende. Intel Pentalec und Gorgon Point bei AMD.
Christian: Insbesondere das Upgrade bei der Intel Variante lohnt sich hier, denn vorher gab es nur die ineffizienten AeroLake SoCs und bei PentaLake hat sich hier einiges getan, also hier kann sich dann das Upgrade durchaus lohnen.
Christian: Bei den Modems gibt es sowohl 4G als auch 5G Optionen und bei den Akkus habt ihr die Wahl zwischen 41 oder 54,7 Wh und das Gerät wird vermutlich im Mai auf den Markt kommen. Preis bisher unbekannt.
Christian: Auch bei den weniger teuren Geräten hat sich was getan, denn das ThinkPad L14 G7 und L16 G3 wurden vorgestellt. Das sind Budget-Modelle für den Unternehmenssektor, das heißt die Geräte haben etwas weniger hochwertiges Gehäuse, aber dennoch solide Technik und manche einzelne Features fehlen eben hier. Zum Beispiel statt einem 5G-Modem gibt es hier nur 4G.
Christian: Generell sind die beiden Geräte ein Refresh der vorherigen Generation, das Design bleibt optisch also gleich. Besonderes Merkmal dieser Geräte, um es nochmal zu betonen, die haben 3x USB-A. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal im aktuellen Thinkpad-Lineup, denn die anderen Geräte haben bestenfalls 2 oder nur 1 USB-A-Port. Das heißt, wenn ihr viel USB-A-Hardware unterwegs anschließen wollt, ohne einen Adapter mitzunehmen, dann ist vielleicht die L-Serie was für euch.
Christian: Auch hier wurden jetzt mal die CPUs aktualisiert, Intel Core Ultra 300 und Ryzen AI 400. Und die Auswahl ist jetzt hier deutlich übersichtlicher. Die vorherige Generation hatte nämlich jeweils zweimal Intel SoC Generation und zwei Intel AMD Serien. Jetzt habt ihr hier nur jeweils eine, nämlich die aktuelle.
Christian: Der Akku verbleibt weiterhin bei 46,5 oder 57 Wh und die Geräte sollen ebenfalls Mitte
Christian: Mai auf den Markt kommen, Preise unbekannt, dürften aber deutlich unter dem liegen was
Christian: die T, X und P Modelle kosten.
Christian: Müsste ich mir auch mal angucken, das einzige L-Gerät das ich in meiner Sammlung habe ist
Christian: ein L412 und das ist deutlich betagt.
Christian: Wäre doch mal interessant zu sehen wie so ein aktuelles L-Gerät sich so anfühlt, das
Christian: ist ja so ein Nachkömmling der früheren R-Serie.
Christian: Und zum Abschluss habe ich noch eine etwas verrückte News für euch, die jetzt nicht
Christian: direkt was mit Thinkpads zu tun hat, aber als ich die News gelesen habe, musste ich
Christian: sehr an ein älteres Thinkpad denken, deswegen habe ich sie mal mit aufgenommen.
Christian: Und zwar gibt es jetzt ein Zweit-Display im Stil der früheren W-Serie.
Christian: Konkret geht es da um Spectra Slide-Out für aktuell das MacBook Pro oder MacBook Air in
Christian: den 13-, 14- und 15-Zoll-Versionen, aber später sollen noch weitere Notebooks folgen und vielleicht
Christian: ist ja auch eins von Lenovo mit dabei.
Christian: Das Ganze ist ein Prototyp eines Notebook-Gehäuses, bei dem rechts ein weiterer Bildschirm herausgezogen werden kann.
Christian: Das heißt, der Winkel ist anpassbar, das Display kann zum Transport sicher verstaut werden.
Christian: Und wenn man sich das so anguckt, dann erinnert das stark an das frühere W700DS oder W701DS.
Christian: Von diesem Gehäuse soll es eine ABS- und Aluminium-Version geben und es wird kein weiteres Netzteil oder Akku benötigt.
Christian: Und wie das Ganze technisch funktioniert, ist noch nicht ganz so klar.
Christian: Die Ankündigung habe ich in den Shownotes verlinkt.
Christian: Man sieht auf einem der Pressebilder eine kleine Platine, die dann anscheinend die Signalverarbeitung übernimmt.
Christian: Und die hat eben auch einen USB-C und Thunderbolt-Anschluss.
Christian: Das heißt, es ist ein kleines Gehäuse.
Christian: Man drückt das Notebook rein und hat dann eben ein kleines im Gehäuse verlegtes USB-C oder Thunderbolt-Kabel,
Christian: das man dann einfach nur in die richtige Buchse stecken muss.
Christian: Und schon hat man ein etwas wuchtigeres Gerät, das aber noch einen zweiten Bildschirm hat.
Christian: Das Ganze ist wie gesagt ein Prototyp.
Christian: Also auf der Webseite steht Pattern Pending.
Christian: Und die Crowdfunding-Kampagne soll ab Ende April beginnen.
Christian: Und ich bin mal sehr gespannt.
Christian: Hat sehr harte ThinkPad W700, 701DS Vibes.
Christian: Würde ich mir gerne mal angucken.
Christian: Und das soll es für heute mal mit News gewesen sein.
Christian: Die nächste Folge wieder mit dem Fokus auf Retro-Themen.
Christian: Feedback ist mir natürlich wichtig.
Christian: Lasst mich gerne wissen, ob so News-Folgen prinzipiell euer Ding sind.
Christian: Ich versuche das eigentlich zu vermeiden.
Christian: Aber wenn da so viele News auf einmal sind,
Christian: dann hat man sonst so eine überlange Episode.
Christian: Und das ist a schwer zum Aufnehmen und auch anstrengend zu bearbeiten.
Christian: Deswegen hier mal eine kurze News-Folge.
Christian: Konstruktive Kritik oder Feedback erreicht mich am zuverlässigsten per E-Mail an podcast.thinkpad-museum.de.
Christian: Ich freue mich jederzeit über Bewertungen über den Podcatcher eurer Wahl.
Christian: Folgt gerne auf Mastodon rein.
Christian: Da gibt es das Ganze hier auf podcast.social unter dem Händler Thinkpad Museum in einem Wort.
Christian: Und wir haben auch eine Matrix-Community, die auf der Webseite verlinkt ist.
Christian: In dem Sinne viel Spaß am Gerät, vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Episode.
Christian: oder?