Christian: Und damit hallo und herzlich willkommen zu Episode 22 des Thinkpad Museum Podcasts, aufgenommen am 12. März 2026 und ja heute mit einem ganz anderen Intro, weil es heute auch eine ganz besondere Folge ist, denn heute ist es mal auch technisch, aber ein bisschen mehr angenehmere Zurücklehnen und Zuhören Unterhaltung im Sinne von, dass wir heute mal über die Dinge sprechen, die wir heute haben.
Christian: über Thinkpads in Filmen und Serien sprechen.
Christian: Und das Ganze mache ich natürlich nicht alleine,
Christian: sondern ich habe mir zwei sehr fachkundige Gäste dazugeholt,
Christian: nämlich den Frank und den Hannes vom Telepros Podcast.
Frank: Hallo
Christian: Hi!
Hannes: Hallöchen!
Christian: Schön, dass ihr da seid.
Christian: Ich freue mich sehr auf die Folge.
Christian: Die haben wir ja auch zu dritt ganz gut lange vorbereitet.
Christian: Wird heute, glaube ich, echt spannend.
Christian: Wir haben zwei spannende Filme mitgebracht.
Christian: Aber bevor wir da gleich reinspringen,
Christian: springen wir noch mal kurz in die News des Monats.
Christian: Feedback und Ankündigungen gibt es diesmal nicht, aber ein paar Dinge, die man vielleicht nochmal wiederholen kann, die wir verpasst haben die letzten Wochen.
Christian: Und da wäre zum einen mal zu erwähnen, dass gegen Ende letzten Jahres leider Stuart Chaffee verstorben ist.
Frank: Nein, sagt mir nichts.
Christian: Ich weiß nicht, sagt euch der Name was?
Hannes: Leider nicht.
Christian: Das war ein bekannter US-amerikanischer TV-Moderator.
Christian: Ist schon ein bisschen Special Interest, würde ich sagen.
Christian: Aber man kennt ihn vielleicht, wenn man die US-amerikanische Fernsehshow Computer Chronicles und Netcafé gesehen hat.
Christian: Denn die liefen in den späten 80ern bis Mitte der 90er und sehr ikonisch ist da natürlich die Anmoderation.
Christian: Also da habe ich glaube ich so ziemlich jede Folge mal gesehen, denn das ist ein fantastisches Zeitdokument.
Christian: Und also es ist extrem unterhaltsam, es zeigt viel ikonische Hard- und Software aus der Zeit und wenn man mal so zurückdenkt, so Ende der 80er, Anfang bis Mitte der 90er, das war ja so die Blütezeit des PCs.
Christian: Ja, dann kamen die ersten Recher, die bezahlbarer wurden, die ersten Laptops, die ersten Drucker, die ganzen Betriebssysteme und das wurde da alles eben dokumentiert.
Christian: Und auch wenn ich natürlich das nicht als Kind gesehen habe, ja, habe ich das irgendwann entdeckt und habe mir das angeguckt.
Christian: Deswegen wollte ich hier nochmal darauf hinweisen, das Ganze kann man natürlich auch heute immer noch gucken, die Episoden gibt es auf archive.org. Was auch daran liegt, dass Stuart Schaffer ja war nicht nur Moderator für PBS und ABC, das sind ja so zwei bekannte Sender in den USA, sondern er war auch Berater für archive.org, also dem Portal, wo auch Webseiten und Dokumente im weitesten Sinne archiviert werden. Ist auch für mich immer eine ganz gute Anlaufstelle für alte Testberichte.
Christian: Und ja, Netcafé gibt es auch und das wurde zwischen 96 und 2002 ausgestrahlt und das zeigt dann halt nicht den Buben des PCs, sondern den Buben des Internets. Dann siehst du dann, werden die ersten Chatprogramme, werden gezeigt, das erste AOL und so weiter sieht man da. Also das ist, wenn man so auf Retro steht und ich glaube, das könnte auch unseren Zuhörenden hier interessieren, dann kann man da auf jeden Fall mal vorbeigucken.
Christian: Ja, also total spannende Serien und leider ist George F. am 28.12. letzten Jahres jetzt im Alter von 87 Jahren an Grippe verstorben und hatte auch letztes Jahr bereits seine Frau schon verloren. Also da ist wirklich ein ganz großer TV-Moderator von uns gegangen.
Christian: Versuchen wir mal ein bisschen die Kurve zu kriegen. Die nächste Nachricht, da geht es auch um einen älteren Standard, wenn man so will. Es geht um USB 1.0, das 30 Jahre alt geworden ist, denn es ist am 15.01.1996 erschienen. Habt ihr damals schon USB benutzt?
Hannes: 96
Frank: 1998 oder so habe ich es benutzt und wir hatten so einen Vierfach-USB-Adapter oder wie heißt es denn, in Hub und der war wirklich sehr, sehr langsam.
Frank: Hat sich mehr wie USB 0,1 angeführt, das weiß ich noch.
Hannes: Ja.
Hannes: Ja.
Frank: Aber trotzdem kann man da wirklich Gratulation sagen, weil es einfach mal so viel vereinfacht hat.
Hannes: Auf jeden Fall.
Hannes: Das war einer höchstens vage.
Hannes: Wenn wir 98, 99 den ersten
Hannes: Rechner in der Wohnung hatten,
Hannes: das müsste noch USB 1.0 gewesen sein.
Hannes: Aber
Christian: Kann auch sein, dass es vielleicht schon 1-1 war,
Christian: denn 1-0 war jetzt gar nicht so beliebt und gar nicht so bekannt.
Hannes: Stimmt, das kann auch sein.
Christian: Ich habe mal kurz zusammengefasst, also klar USB 1.1 habe ich auch kennengelernt als Heranwachsender, aber vielleicht fass mal kurz zusammen, wie kam das überhaupt? Dahinter stand so ein Industrieverband, das USB Implementers Forum, das gibt es auch heute noch, da sind verschiedene Firmen drin, Microsoft, NEC und ganz viele andere Firmen eben auch.
Christian: Ja, da gab es erstmal anfänglich zwei Geschwindigkeiten, nämlich den Low-Speed-Modus mit 1,5 Mbit und einmal den Full-Speed-Modus mit 12 Mbit. Wo zwischen den beiden Kategorien liegt deine Internetbandbreite nochmal, Frank?
Frank: Aua!
Hannes: Der erste Schuss für heute. Strich.
Frank: Aua!
Frank: Nun!
Frank: Oh.
Christian: Ja, nee, aber langsam trifft es wirklich.
Christian: Also was du vorhin sagtest, Frank,
Christian: ich habe es auch in Erinnerung,
Christian: der erste USB-Stick mit 1.1, holy moly,
Christian: das hat ganz schön lange gedauert,
Christian: da ein paar Dokumente und MP3s oder Zips rüberzuschieben.
Hannes: Hmm.
Frank: mp3 per infrarot zu übertragen.
Christian: Ja.
Hannes: Infrarot, say no more.
Frank: Ja.
Christian: Ja.
Christian: Ja, dann vor allem,
Christian: du hast dann in der Schule so die Handys auf den Tisch
Christian: gelegt und dann bist du kurz weggegangen, bist
Christian: mit dem Bein hängen geblieben, das Handy ist
Christian: verrutscht und bei 99%
Christian: Datenübertragung abgebrochen.
Hannes: Ja.
Frank: Ja.
Frank: Ja.
Christian: Genau, also das waren
Christian: die beiden Geschwindigkeitsstufen, jetzt auch nicht
Christian: so super schnell, vielleicht so kurz zum Vergleich,
Christian: heute sind wir bei USB 3.2,
Christian: was ein relativ aktueller Standard ist, bei 20
Christian: Gigabit die Sekunde und USB
Christian: 4.0 V2, was es auch schon gibt in
Christian: aktuellen Geräten, 80 Gigabit
Christian: pro Sekunde. Also so ein bisschen
Christian: schneller geworden gegenüber
Christian: von vor 30 Jahren und
Christian: 1.0 war gar nicht so beliebt
Christian: und die meisten Hersteller, also es gab dann
Christian: ganz wenige Chips nur, die USB 1.0
Christian: dann implementiert hatten. Das ist ja immer so, es wird
Christian: ein Standard definiert und dann müssen die
Christian: Firmen halt hergehen und müssen auch die Hardware produzieren.
Christian: Und so richtig
Christian: den Durchbruch gab es dann
Christian: erst mit USB 1.1 ab 98.
Christian: Aber auch da hat es ein bisschen
Christian: gedauert, denn Windows 95 hatte massive
Christian: Probleme damit. Mit 98 wurde es dann besser
Christian: und auch die ersten Chips waren irgendwie fehlerhaft.
Christian: Da gab es dann manche Fehler,
Christian: manche Kabel haben nicht richtig funktioniert oder man
Christian: musste die Kabel mehrfach ab und an stecken, bis es
Christian: klappt da. Also Plug & Play war
Christian: nicht so am Anfang.
Hannes: Hm.
Christian: Gab's auch diese
Christian: eine ikonische Werbung, die kennt ihr bestimmt
Christian: oder diesen Mitschnitt von
Christian: so einer Microsoft-Pressekonferenz, wo der
Christian: erste USB-Scanner
Christian: an Windows 95 angeschlossen wird
Christian: und bei der Live-Demo gibt's
Frank: Ja.
Christian: einen Blue Screen und alle lachen.
Christian: Ja.
Hannes: Top.
Hannes: irgendwann hat man halt doch die hürde geschafft oder sich das so als universal
Hannes: anschluss format durch und zu etablieren
Christian: Definitiv. Also ich könnte mir jetzt ein Leben ohne USB nicht mehr vorstellen.
Christian: Also alle anderen Standards, die es vorher gab, Serial, Parallel oder irgendwelche proprietären Moduladapter für Notebooks, alles schön gut.
Christian: Aber ist schon schön, wenn es einen offenen Standard gibt, den alle dann implementieren können.
Hannes: Ja.
Christian: Dann habe ich noch ein paar News mitgebracht, die sind jetzt sehr Linux-spezifisch.
Christian: Da geht es um den Linux-Curl 7.0, der jetzt im kommenden April erwartet wird.
Christian: Und da gibt es ein paar Thinkpad-relevante Änderungen.
Christian: Und eine Nachricht, das wird euch jetzt treffen, liebe Zuhörende.
Christian: Es ist nämlich so, dass der Support für das IBM 3780i M-Wave-ACP-Modem entfernt wird.
Christian: Das ist ein solides 33,6 und 56K-Modem, das wir auch später nochmal in einem unserer Filme näher sehen werden.
Christian: Also konkret geht es um die Modelle 600, 600E und 770.
Christian: Und naja, ich glaube aber, wenn ihr so ein Stück Hardware habt,
Christian: dann benutzt ihr das vermutlich nicht mit dem aktuellen Linux-Kernel,
Christian: denn 32-Bit-Support-Distros gibt es ja nicht mehr so viele.
Christian: Von daher, Wahrscheinlichkeit ist gering, hat auch einen Vorteil,
Christian: fast 3000 Zeilen Quellcode werden dadurch entfernt.
Christian: Und der Linux-Kernel, der platzt ja schon seit längerer Zeit aus fast allen Nähten,
Christian: denn so ein aktueller Kernel, der hat über 14 Millionen Zeilen Quellcode.
Christian: Das muss man sich mal vorstellen.
Christian: Denn das ist wirklich verrückt, eine absurde Menge.
Hannes: Puh.
Christian: Und wenn man da ein bisschen was einsparen kann, dann ist das natürlich gut.
Christian: Und in den Release Notes oder in dem Patch wird auch darauf hingewiesen,
Christian: dass diese Notebooks, die dieses Modem haben, wenn man da wirklich einen aktuellen Kernel drauf fahren will und ein Modem braucht,
Christian: die hätten ja noch einen Serienport, wo man ein Modem anschließen kann.
Christian: Das ist fast schon passiv-aggressiv, diese Anmerkung.
Christian: Dann gibt es eine ACPI-Erweiterung, um defekte USB-C-Ports zu erkennen.
Christian: ACPI, das ist das Advanced Configuration and Power Interface.
Christian: Das ist so ein Standard für Energieverwaltung.
Christian: Den gibt es auch schon lange, seit Mitte der 90er.
Christian: Und mit dem kann man aber auch so Geräteerkennung und Konfiguration implementieren.
Christian: Das heißt, dann kriegt so ein Betriebssystem mit,
Christian: okay, du hast hier eine CPU, die kann Stromschwermodi XY
Christian: und ach, guck mal, da ist gerade was angesteckt worden.
Christian: Und jetzt ist es ja so, dass neuere Thinkpads,
Christian: haben wir ja drüber berichtet in den letzten
Christian: Episoden, dass die jetzt wechselbare
Christian: USB-C-Ports haben. Das heißt,
Christian: das ist so eine Mini-Platine und wenn der USB-C-Port
Christian: kaputt geht, weil Cola reinläuft
Christian: oder so, dann kann man theoretisch nur diese Platine
Christian: austauschen und über diese
Christian: Erweiterung kriegt man dann halt auch mit, dass
Christian: der USB-C-Port kaputt ist. Also
Christian: im Idealfall zeigt dann das Betriebssystem
Christian: die Fehlermeldung an und das ist
Christian: glaube ich echt eine ganz gute Sache, weil
Christian: die Grundtechnologie, die kann man für
Christian: weitere Hardware-Checks in Zukunft benutzen.
Christian: Vielleicht auch, wenn der USB-A-Port kaputt geht oder ein anderer Port.
Christian: Das finde ich schon interessant.
Christian: Patch wurde schon im Dezember eingereicht.
Christian: Ich habe jetzt noch nicht rausgefunden, ob das schon implementiert ist,
Christian: aber spätestens im April, denke ich mal, dürfte man das Feature sehen.
Christian: Und dann gibt es noch ein Update zu diesen neuen ARM-basierten Thinkpads.
Christian: Da gibt es ja jetzt aktuell das T14SG7, das ist jetzt relativ neu.
Christian: Das hat den Snapdragon X2 Elite.
Christian: die nächste Generation von diesen Qualcomm ARM SoCs.
Christian: Ja, da ist jetzt ein Patch eingereicht worden, um den Display-Support zu verbessern.
Christian: Und Qualcomm hat jetzt auch die Firmware für die Adreno-GPU, das X2 Elite, eingereicht.
Christian: Also diese Software, die nicht offen ist, die man aber braucht, um die Grafikkarte anzusteuern.
Christian: Das ist ja das Geheimnis der Grafikkartenhersteller, wie die genau im Detail funktioniert.
Hannes: Ja.
Christian: Das heißt, wenn das jetzt auch umgesetzt wird, dann kann man wohl auch mit Linux die Grafikkarte besser benutzen. Kleiner Funfact, ich weiß nicht, ob ihr das wusstet, ich bin da neulich mal drauf gestoßen und vielleicht interessiert das ja auch High Definition Hannes hier in der Runde, aber Adreno ist ja ein Anagramm von Radian, dieser Grafikkarte von früher RT und jetzt AMD. Krass, oder?
Hannes: Ja, krass.
Frank: Der bist du was ganz Großes auf der Spur, glaube ich.
Christian: Und damit würde ich vorschlagen, wir sprechen mal über euch, Frank und Hannes.
Christian: Ihr seid ja die Gäste der heutigen Episode.
Christian: Und natürlich die Frage, die jetzt unsere Zuhörenden brennend interessiert,
Hannes: Amen.
Christian: wer seid ihr, womit beschäftigt ihr euch und was habt ihr eigentlich so mit Thinkpads am Hut?
Frank: Oh, ich bin zu einem Thinkpad gekommen,
Christian: Vielleicht beginnen wir mal mit dir, Frank.
Christian: Wie kommst du zu Thinkpads und was machst du sonst so?
Frank: weil ich meinen zweiten Laptop,
Frank: HP NX 6325
Christian: Mhm.
Frank: Probleme
Frank: hatte, ich weiß gar nicht, mit dem
Frank: WLAN-Modul irgendwie, ich hatte
Frank: da so ein Mandriva drauflaufen,
Frank: das hat alles nicht so funktioniert
Frank: und als armer Auszubildender
Frank: brauchte ich neue Hardware und dann
Frank: guckt man, ich nenne es einfach mal bei
Frank: Notebooks billiger, oh hier, ein 100er
Frank: ohne Windows, na dann
Frank: spare ich mir die 100 Euro und dann habe ich mir
Frank: ein R500 gekauft,
Christian: Cool.
Frank: Entschuldigung, ein R400
Frank: und ich war sehr, sehr zufrieden damit.
Frank: Und wir, also ich und der Hannes,
Frank: wir haben noch im Podcast den Telepros Podcast,
Frank: wo es um Getränke, News und einen Film geht.
Frank: Rudu, Disclaimer, du auch schon mal Gast warst.
Christian: Stimmt, kann ich mich daran erinnern.
Christian: Mit CCH Philipp.
Christian: Grüße gehen raus.
Christian: Also hier diese Dreiecksverbindung zwischen den einzelnen Podcasts,
Christian: die lassen sich natürlich nicht leugnen.
Christian: das war hier die Folge mit dem wunderbaren
Christian: Zangendeutschtitel Doppelschuss
Christian: Schlüsselkappen, war doch so
Frank: Richtig und rate mal, was wir dafür in Getränk getrunken haben.
Christian: war das nicht, warte mal
Christian: hier Miumate
Frank: Nein, nein
Christian: Granatapfel, nicht?
Christian: Okay
Frank: Hannes, möchtest du lösen?
Hannes: Ich löse.
Christian: Ah
Hannes: Es steht auf dem Tisch.
Christian: Wirklich, haben wir da
Christian: die Premium Cola getrunken?
Hannes: Ja.
Christian: Okay
Christian: habe ich vollkommen vergessen.
Christian: Ist ja auch schon ein bisschen her.
Frank: September 22
Christian: Okay, krass.
Frank: Ja.
Christian: Ja, cool.
Christian: Schön.
Hannes: Fast vier Jahre.
Hannes: Genau.
Hannes: Und Thinkpads
Hannes: von meiner Seite aus
Hannes: bin ich irgendwie drauf gekommen, durch euch.
Christian: Huch, wie kann das denn sein?
Hannes: und weil ich irgendwie mal Bock hatte,
Hannes: Linux mal auszutesten,
Hannes: weil null Erfahrung drin,
Hannes: gefühlt immer noch.
Hannes: Wenn ich immer so die Sachen höre,
Hannes: ja, man kann das machen und hier und Quellcode und das.
Hannes: Hä?
Hannes: Ich kann es an und aus machen?
Hannes: Ja, nee, so schlimm ist es noch nicht,
Hannes: aber es ist schon eine coole Welt.
Hannes: Auf jeden Fall ist es
Hannes: erstmal simpel.
Hannes: Wenn man
Hannes: die Arschbampe wagen will,
Hannes: kann es krass werden.
Hannes: Aber ich verstehe,
Hannes: warum es
Hannes: kann man sagen Community gibt
Hannes: oder Linux
Christian: Mhm.
Hannes: Fanbubble, ich nenne es mal so.
Hannes: Genau.
Hannes: Und ich verstehe halt auch die
Hannes: Probleme von
Hannes: Microsoft oder Apple,
Hannes: die die mitbringen ja nicht schon eine coole sache bei mir wurde es ja ein nicht schlagen
Hannes: t 495 75 95 okay ja ist drin das weiß ich ja genau das kam mit windows alpha
Christian: Sehr gut, T495, ja.
Christian: Das erste T-Modell mit einem AMD-Prozessor,
Christian: soweit ich weiß.
Christian: Hm.
Frank: Und ein Spaßfakt, als Hannes es gekauft hat, wurde nochmal frisch Windows 11 installiert.
Frank: ...
Hannes: Oh, das ist ja nett, Plätten.
Christian: Ja.
Hannes: Ne, war cool. Mit Thinkpad-Tragetasche.
Christian: Oh, cool.
Hannes: Bin schon immer noch stolz drauf.
Christian: Ja.
Christian: Ich finde es total spannend,
Christian: so den Eindruck mal zu hören von Leuten,
Christian: die halt noch nicht vorher mit Linux gearbeitet haben und jetzt vielleicht auch nicht unbedingt primär aus der IT-Branche kommen, weil es ist natürlich klar, wenn man in der IT-Branche irgendwie unterwegs ist und da auch tagtäglich mit zu tun hat, dann hat man da vielleicht schon eher einen Zugang oder eine Affinität zu.
Christian: Jetzt sind wir aber doch an einem Punkt, wo halt auch Linux im Mainstream so ein bisschen mehr ankommt, also gerade auch durch diese Windows 10 Diskussion, also auch in meinem Bekanntenkreis kamen schon Leute zu mir und meinten dann so, hey, du machst doch Dinge mit Linux, mein Rechner, der ist prinzipiell noch gut, aber der läuft jetzt nicht mehr mit Windows 11, ich will den aber nicht austauschen, kannst du mir da was empfehlen? Und ich sehe das schon als Chance auch für Leute, sich da einen Zugang zu verschaffen.
Hannes: Ja, auf jeden Fall. Ich sehe es ja auch.
Hannes: Ich bin ja mehr so in der Gaming-Gegend unterwegs.
Hannes: Und da hört man auch immer mehr Sachen.
Hannes: Das funktioniert auf Linux, da wird was dran geschraubt.
Hannes: Und das funktioniert.
Hannes: Wie die ganzen Steam Deck Sachen.
Hannes: die ja dieses Jahr oder nächstes Jahr noch mehr Geräte rausbringen wollen.
Hannes: Also wird das ja noch größer, läuft auch alles unter Linux. Es wird.
Christian: Da hat sich auch echt viel getan.
Christian: Also wenn ich mal so zurückdenke, so das erste Mal unter Linux Game, das war, wann hatte ich das ausprobiert?
Christian: So 2006 rum.
Christian: Das war irgendwie echt nicht so angenehm.
Christian: Und jetzt 20 Jahre später, man kann sich ein Steam Deck kaufen,
Christian: da läuft Linux drauf, das auch einfach sich updatet,
Christian: ohne dass danach Dinge kaputt sind.
Christian: Man kann sogar einen externen Bildschirm
Christian: und ein Bluetooth-Headset anschließen.
Christian: Und die Spiele laufen sogar noch und teilweise ein paar Frames schneller.
Christian: Das ist schon eine sehr luxuriöse Situation.
Frank: Ja, ich habe auch für meinen Sohn in Linux mit aufgesetzt.
Frank: und da läuft auch eigentlich
Frank: alles out of the box.
Frank: Mit Steam und auch
Frank: der Epic Games Launcher,
Frank: der Games Launcher, da gibt es den dann mit
Frank: Heretic oder Minecraft,
Frank: funktioniert alles super. Und wie gesagt,
Frank: das ist halt auch, ich weiß nicht, 10 Jahre alte
Frank: CPU, die kriegst du unter Windows 11 halt nicht mehr
Frank: zum Laufen. Und ich glaube
Frank: auch, also ich sehe es auch bei so anderen Podcasts,
Frank: die jetzt nicht so
Frank: technikaffin sind, ich glaube, wir waren
Frank: wirklich noch nie so nahe des Yardis-Dinux-
Frank: des Tops.
Christian: Ja, ist so.
Hannes: Ja, alle Jahre wieder.
Christian: Alle Jahre wieder.
Hannes: Aber man fühlt es aber
Hannes: diesmal wirklich, finde ich. Das kommt
Hannes: wirklich immer näher.
Frank: Ja.
Christian: Ja.
Christian: Ja, echt. Also ich finde auch, wenn man mal so
Christian: überlegt, welche Firma hat denn am
Christian: meisten dafür getan, das links
Christian: auf dem Desktop anzukommen, da haben wir natürlich Canonical
Christian: mit Ubuntu, die da wirklich, das war auch für mich der
Christian: Einstieg damals, muss man ganz ehrlich sagen. Also Ubuntu
Christian: ist heute beileibe nicht meine Lieblingsdistro
Christian: mehr, aber sie hat mir den Einstieg damals
Christian: gewährt, als ich so 15, 16 war und konnte
Christian: dann halt einfach CD einlegen,
Christian: installieren und WLAN ging und
Christian: Sound ging und Grafikkarte ging.
Frank: Ja.
Christian: Das war mir mit einer anderen Distro
Christian: nicht so möglich zu dem Zeitpunkt, aber Steam hat
Christian: immens viel gemacht in den ganzen letzten
Christian: zehn Jahren, wo sie halt einfach den Linux-Support ausgearbeitet
Christian: haben. Das muss man neidlos
Christian: anerkennen.
Hannes: Hm.
Christian: Jetzt habt ihr schon kurz gespoilert, ihr habt
Christian: selbst ein Podcast-Projekt und es geht
Christian: da um Filme und Getränke. Wie passt das
Christian: zusammen? Also ihr sprecht dann
Christian: über Filme und dann gibt es noch ein
Christian: Getränk dazu oder wie funktioniert das?
Frank: Genau, wir müssen uns nochmal zurück zu Corona-Zeit versetzen, wo man halt dann kurz dabei zu Hause war und wir haben dann wirklich jeden Abend einen Film geschaut.
Hannes: Ja, nahezu täglich, ja.
Frank: Und man hört auch viele Podcasts und wie das so ist, manche Podcasts werden dann eingestellt oder verändern sich und da dachten wir hier, wir haben jetzt ja eh Zeit und Kapazitäten, lasst uns mal einen Podcast machen.
Frank: Und gesagt, getan, haben wir dann einfach angefangen mit einem Podcast zu starten und du wirst es ja ähnlich sehen.
Frank: Manche Sachen übernimmt man, zum Beispiel gab es bei der Nürntanke, die gibt es auch schon, weiß nicht, fünf, sechs Jahre nicht mehr, die hatten immer eine Bierverkostung.
Frank: Das waren so ITler aus dem Frankenland.
Frank: Die haben halt immer Bier verkostet,
Frank: aber die hatten die nach unten offene Richterskala.
Frank: Also das Beste wären Nullpunkte,
Frank: was dann glaube ich aber auch keins erreicht hat.
Frank: Und da haben wir das übernommen,
Frank: dass es halt ein Getränk geben soll,
Frank: was wir halt probieren.
Frank: Das sucht immer einer aus
Frank: und ein anderer sucht den Film aus.
Frank: Wir hatten uns damals darauf festgelegt,
Frank: dass man die Filme bei den großen Streaming-Anbietern finden kann,
Frank: weil ich kenne es,
Frank: Ich habe gerne einen Podcast gehört, die hatten dann mal, glaube ich, den ersten Superman von 1978 oder so.
Frank: Und da kommst du halt auf legaler Weise so gut wie nicht ran.
Christian: Hm.
Hannes: Ja.
Frank: Und das ist dann schon irgendwie nervig.
Frank: Da finde ich dann, da ist diese Einstiegshürde zu groß.
Frank: Da haben wir gesagt, guck mal, was es beim Streaming-Anbietern gibt.
Frank: Damals war das alles noch ein bisschen übersichtlicher mit Netflix, Prime und Disney.
Frank: Das zersplittert jetzt ja auch immer weiter.
Frank: Da müssen wir auch mal schauen, wie wir das dann weitermachen.
Frank: richtig empfehlen, kann man das
Frank: heutzutage auch nicht mehr mit
Frank: Werbung trotz Bezahlmodell
Christian: Hm.
Hannes: Ja.
Frank: und
Frank: mittlerweile kann man das schon
Frank: sagen, kauft man sich halt für die 7 Euro
Frank: die Blu-Ray und
Frank: wenn man sich 4 Blu-Rays holt,
Frank: kann man sich auch 2 Streaming-Abos sparen.
Frank: Je nachdem, wie viel man guckt.
Hannes: Ja, also man wird ja arm,
Hannes: wenn man heutzutage jede Streaming-Plattform
Hannes: bucht,
Christian: Ja.
Hannes: die ja auch immer wieder ihre Preise
Hannes: erhöhen.
Frank: ...
Hannes: Ja, dann müssen wir, wie Frank schon sagt, vielleicht eine Lösung für die Zukunft finden.
Hannes: Gerade weil diverse Streaming-Anbieter Entscheidungen treffen, die einem so nicht gefallen.
Hannes: Kommt auch noch dazu.
Christian: Ja.
Christian: Ja.
Christian: Ja, vor allem, wenn man ja einen gewissen Anspruch auch hat und man sich für Heimkino interessiert, eine gewisse Sound- und Videoqualität haben möchte, damit man das auch adäquat nutzen kann.
Hannes: Hm.
Christian: Da gibt es ja auch Abstufungen.
Christian: Und ja, also was es mal geben müsste, vielleicht gibt es das ja auch, ist so ein Meta-Anbieter, wo du dann halt einfach mal sagst, okay, ich will jetzt diese Filme und Serien gucken.
Christian: Und dann klickt der mir im Hintergrund automatisch für diesen Film temporär irgendwie ein Abo oder irgendwie sowas.
Frank: Ja.
Christian: Also, dass ich quasi nicht vier, fünf Abos parallel haben muss, sondern so ein Abo-Abo.
Frank: Ja.
Hannes: Ähnlich muss ja Magenta TV oder so laufen, wenn du das bei denen hast.
Christian: Ah.
Hannes: Oder als Telekom-Kunde. Ich kenne mich da jetzt nicht so aus, aber wenn ich das immer höre vom Kumpel oder so,
Hannes: der hat ja was bei Telekom, der hat doch einen Receiver, den brauchst du wahrscheinlich auch dafür.
Frank: Hm.
Hannes: Zahlt dann Opel X und hat dann Zugriff auf drei, vier Plattformen, wo du einzeln deutlich mehr hinlegen würdest.
Christian: Okay.
Christian: Okay.
Frank: Hm.
Frank: Hm.
Hannes: weiß aber nicht wie genau das da abgewickelt wird
Frank: und da fing es dann schon an.
Frank: Es gab dann eine Playstation 3 App,
Frank: dass du streamen kannst
Frank: und du musstest warten,
Frank: bis alle Bilder geladen waren.
Frank: Also wirklich alle 20 Covers,
Frank: wenn du beim 19. geladeten,
Frank: also eins fehlt noch, weiter gedrückt hast,
Christian: Oh nein!
Frank: hat sich die Playstation 3 festgefahren.
Hannes: Hmm.
Frank: Also das war wirklich,
Frank: da bin ich so oft reingelaufen.
Frank: Es war einfach schlimm.
Frank: Und jetzt gibt es halt noch so Videobuster,
Frank: die das ähnliche Prinzip fahren,
Frank: wo ich überlege, ob wir nicht da einwechseln.
Christian: Ja.
Hannes: Das ist vielleicht auch so ein Ding bei Streaming-Plattformen. Jeder programmiert sich sein eigenes Menü und so. Und ich jetzt auf meinem Smart-TV, ich merke da krasse Unterschiede. Also wenn ich jetzt bei Netflix oder Disney Plus zum Beispiel durchblätter, soweit problemlos.
Hannes: aber wenn es dann einmal zum Prime geht,
Hannes: das ruckelt sich dermaßen die Hucke voll.
Frank: Ja.
Hannes: Und man ist dann zum Glück auf dem Film,
Hannes: den es ohne Probleme buffert.
Hannes: Aber der Weg dahin ist sehr, sehr schlimm.
Frank: Hm?
Christian: Ja, Videobastartin, spannend.
Christian: Das können wir ja mal auch für die geneigten Zuhörer
Christian: mal unverbindlich in die Show Notes verlinken.
Christian: Also ich habe auch keine nennenswerten Abos mehr,
Christian: sondern ich bin auch ein Freund davon,
Christian: Dinge, die mich interessieren,
Christian: die kaufe ich mir dann halt auf Blu-Ray,
Christian: gucke die dann halt
Christian: und wenn ich die irgendwann nicht mehr haben will,
Christian: dann kann man die Blu-Ray ja trotzdem wieder verkaufen
Christian: oder was auch immer damit machen.
Christian: Und was du auch sagtest,
Christian: so dieses man lässt sich inspirieren,
Christian: wie andere das machen,
Christian: Können wir hier auch mal offenlegen.
Christian: Das haben wir ja vielleicht auch in den ein oder anderen Episoden,
Christian: die zuhören, schon gehört,
Christian: dass wir hier immer so ein kleines Kennenlernspiel haben
Christian: bei neuen Gästen.
Christian: Und das habe ich mir bei euch abgeguckt.
Frank: Ja.
Hannes: Oh!
Christian: Also diese Kennenlernfragen, das habt ihr ja gemacht.
Christian: Und das haben wir natürlich ja auch vorbereitet
Christian: für die heutige Folge.
Christian: Fünf Fragen habe ich vorbereitet,
Christian: die Frank und Hannes auch nicht sehen.
Christian: Also wir haben hier so ein Shared Dog,
Christian: aber die Fragen stehen nicht drin.
Christian: Aber vorher erklärt sich natürlich noch die Frage,
Christian: welchen Hashtag geben wir denn in der Episode?
Christian: Nennen wir das ThinkPost oder TelePet?
Christian: Vielleicht auch beides.
Frank: Telepad finde ich schon
Frank: cool, aber
Frank: Sync-Post passt glaube ich besser.
Hannes: Ich glaube, ich wäre auch für Singprost.
Christian: Sehr gut, dann legen wir das mal fest.
Christian: Und ja, dann kommen wir mal zu den fünf Kennenlernfragen.
Christian: Es sind kurze Fragen.
Christian: Einfach so, was euch in den Sinn kommt, könnt ihr einfach beantworten.
Christian: Fangen wir mal mit der ersten Frage an.
Christian: wir bleiben mal in eurem Metier, fragen wir mal,
Christian: seid ihr eher Typ Film oder
Christian: eher Typ Serie? Was für ein Entertainment
Christian: sagt euch mehr zu?
Frank: Typ 90 Minuten Film
Hannes: Aua!
Frank: Hahaha.
Hannes: Typ Film, aber es darf gerne etwas länger sein.
Hannes: Ich bin da irgendwie so ein Sucker für
Hannes: lange Streifen.
Hannes: Zweieinhalb Stunden plus.
Hannes: Gefällt mir.
Christian: Ich habe neulich,
Christian: also ich bin auch eher tendenziell ein Freund
Christian: von Serien, weil da hat man länger dran,
Christian: wenn mich die Story hockt, aber Filme dürfen auch gerne lang sein.
Christian: Also es gibt auch so Filme, da ist nach 90 Minuten alles gesagt, das ist auch okay.
Christian: Ich würde sagen, den Film, den ich mitbringe heute, der zählt auch so in die Kategorie.
Christian: Das ist okay, wenn der auserzählt ist.
Christian: Aber ich bin auch so ein Freund von langen Filmen, wenn es denn Sinn ergibt.
Christian: Also ich habe jetzt gerade neulich den Extended Cut von Fire Walk With Me gesehen,
Christian: David Lynch, und das waren über drei Stunden.
Christian: Und das war einfach eine mentale Belastung.
Frank: Oh.
Hannes: Oh.
Christian: Aber es hat sich gelohnt, ja, es hat sich gelohnt.
Christian: Also es ist auch wirklich sinnvoll gefüllt worden, die Zeit.
Hannes: Okay. Wäre das zu empfehlen, den gleich in der vollen Länge zu gucken, oder?
Christian: Also ich, den Originalschnitt, der nur zwei Stunden oder so geht,
Christian: den kenne ich noch nicht, den habe ich mir jetzt aber auf Blu-ray gekauft,
Christian: der ist auch schon da, den muss ich nur noch gucken.
Christian: Und da würde ich dann mal gucken, was ich besser finde.
Christian: Aber man muss auf jeden Fall die Serie vorher gesehen zu haben.
Christian: Staffel 1 und 2 ist empfehlenswert, weil das ist ja die Vorgeschichte,
Hannes: Hm.
Christian: die zu Staffel 1 dann führte.
Christian: Und wenn du das halt nicht gesehen hast,
Christian: dann nimmst du dir halt viel von der Serie leider vorweg.
Hannes: Okay, ja.
Hannes: So, das
Hannes: Prinzip gehe ich gerne an, wenn ich Star Wars schaue.
Christian: Ohne was überlebst du die Frühschicht nicht?
Hannes: Kaffee und gute Freunde.
Christian: Oh, das ist schön.
Frank: Ohne meine Kopfhörer und den Podcast-Player.
Christian: Ja, ich glaube, das müssen wir kurz auflösen. Ihr arbeitet beide im Schichtbetrieb und ihr seid auch Arbeitskollegen. Das erklärt vielleicht die Verbindung, die man da hat.
Frank: Ja.
Hannes: Ja.
Frank: Ja, und es war auch schwierig, einen Termin zu finden.
Christian: Ja, wir haben, das ist der dritte Anlauf, den wir jetzt glaube ich haben heute. Also von daher umso schöner, dass es geklappt hat.
Frank: Ja.
Frank: Ja.
Frank: Hm.
Christian: Wir bleiben nochmal bei eurem Metier. Bevorzugtes Entertainment eher so leichte, seichte Schwarzenegger-Unterhaltung oder tiefgründige Gesellschaftskritik aka David Lynch? Was spricht euch mehr an?
Frank: Wow.
Frank: Schwarzenegger.
Frank: Ich bin ein einfacher Mann.
Christian: Genau, deine Kleider, gib sie mir.
Hannes: Aber mir kann es gerne mal in die Psyche gehen.
Hannes: Ich bin auch der, der
Hannes: Frank immer quält mit
Hannes: Psychofilmen, Horrorfilmen.
Hannes: Dass jedes Mal heißt es, oh Gott, was tust du mir hier an?
Frank: Es ist Schoktober, Frank.
Hannes: Ja, eben, das muss man ausnutzen.
Christian: Ja, fair.
Hannes: Einmal im Jahr.
Christian: Finde ich auch, ja.
Christian: Wenn ihr ein Feature
Christian: alter Thinkpads in neue Modelle zurückholen
Christian: könntet, welches wäre es?
Christian: also von alten Geräten, die nicht mehr gebaut werden.
Christian: Die haben ja so ein paar Sachen mehr gehabt,
Christian: die man heutzutage nicht mehr hat.
Frank: Das hattet ihr in der letzten Folge.
Frank: Das hatte ich auch bei meinem R400, das LED-Licht.
Christian: Oh ja, Thinklight, ja.
Christian: Das ist super.
Hannes: Ich glaube, da wäre ich dabei.
Hannes: ich kenne jetzt auch nicht so viel Feature bei den Geräten, die jetzt nicht mehr leben,
Hannes: existieren. Das Licht ist... Ja, das macht schon Sinn, auf jeden Fall. Blaues Licht.
Christian: Es kann man ja zur Not modden, dass es blau ist
Christian: und dann kannst du sagen, was ist das? Blaues Licht
Christian: Was macht das? Es leuchtet blau
Frank: Es leuchtet blau.
Hannes: Ja.
Christian: Stimmt, das habe ich euch vorhin gar nicht gefragt
Christian: Bei Hannes ist es das erste Thinkpad
Christian: und Frank, du bist Wiederholungstäter
Christian: Du hast glaube ich, wie viel hast du aktuell?
Christian: Zwei, drei?
Frank: Oh, zwei, ich habe das T500, das S10e, was ich sehr liebe von dem Formfaktor, wo immer mein Herz blutet, dass das einfach so unter 13 Zoll ausstirbt.
Christian: Oh ja.
Frank: Plus der 32-Bit-Support ausläuft, was dann gleich die nächste Träne ist.
Frank: Und ich liebe Eugel immer noch mit einem X230.
Frank: Ich weiß, es ist schon hundealt und eigentlich wäre so ein 270 oder 290 besser, aber tief in meinem Herzen ist eine Lücke für das X230.
Christian: Fühle ich.
Christian: Es hat doch einfach einen extrem coolen Faktor.
Christian: Also auch in der Thinkpad-Bubble, wenn man mal guckt,
Christian: so im Thinkpad-Forum oder auf Reddit oder so,
Christian: das ist schon ein Gerät, das wird häufig genutzt.
Christian: Und das siehst du auch häufig, wenn du auf so Fachkonferenzen bist,
Christian: wenn du so im CCC unterwegs bist oder so,
Christian: haben super viele Leute diese alten X230 dann mit Corbut umgebaut
Christian: und mit, keine Ahnung, NixOS drauf oder so.
Christian: Also kann ich verstehen.
Christian: Schönes Gerät.
Frank: Und jetzt habe ich anstatt ein Thinkpad bin ich aus familiären Kreisen auf ein Tuxedo
Frank: gekommen und ist auch gut, kann ich auch empfehlen.
Christian: Ja, auch eine gute Marke.
Christian: Deutscher Hersteller mit starkem Fokus auf Linux.
Frank: Aus Augsburg.
Christian: Ja, kann man auf jeden Fall empfehlen.
Christian: Achtung, tiefgründige Frage.
Christian: Würdet ihr lieber in einer Welt ohne Bluetooth oder 3,5 mm Audio-Klinke leben wollen?
Frank: Ohne Klinke niemals
Hannes: Ach dann, ich bleib beim Bluetooth.
Christian: Wie häufig diskutiert ihr diese Frage aus,
Christian: wenn ihr gerade gemeinsam
Christian: arbeitet?
Hannes: Mindestens einmal die Woche.
Frank: Wollte ich auch sagen, wenn es einmal die Woche...
Frank: Und wenn ich mir hier euch anschaue, wir haben alle ein Klinkenkabel gerade.
Christian: Ist so, ja.
Christian: Aber gut, ich meine,
Hannes: Ja.
Christian: XLR über Bluetooth stelle ich mir auch technisch irgendwie schwierig vor.
Frank: Hm.
Christian: Wunderbar. Ja, dann vielen Dank für die Fragen.
Christian: Jetzt haben unsere Zuhörer ein bisschen einen Eindruck bekommen, mit wem wir heute hier so sprechen.
Christian: Und dann schlage ich vor, springen wir doch mal in das heutige Thema.
Christian: Und heute geht es um Thinkpads in Filmen.
Christian: Ihr habt es schon gesehen, liebe Zuhörende.
Christian: Und die Frage, die sich jetzt natürlich stellt, ist, warum sehen wir in einigen Filmen eigentlich Thinkpads?
Christian: Das ist natürlich Product Placement, das ist, glaube ich, offensichtlich.
Christian: Das kann manchmal bezahlt sein, kann manchmal aber auch unbezahlt sein.
Christian: Und was ich aber auch festgestellt habe im Laufe der letzten Jahre, das kann auch manchmal Teil der Charakterbildung sein.
Christian: Denn häufig gibt es da auch Referenzen auf die Hacker- oder Nerdkultur.
Frank: Amen.
Christian: Also wenn man irgendwo so einen coolen Club sieht, wo Leute coole Nerddinge tun, dann sieht man da auch gerne mal so ein altes abgeranztes Thinkpad, auf dem irgendein Linux draufläuft.
Christian: Das ist mittlerweile in Hollywood angekommen.
Christian: Und ich habe aber auch gemerkt, dass es gerne mal Teil einer gehobenen Büroausstattung für den Businessmenschen von Klasse ist, dass er natürlich keinen Medium-Laptop hat oder einen, keine Ahnung, was ist das, Pendant dazu im US-amerikanischen Raum, also ein MacBook, genau, das rosé-goldene MacBook Neo ist es dann nicht, sondern eben dann das schwarze Thinkpad.
Frank: Ein MacBook.
Christian: Und ich habe mal so ein paar Beispiele mitgebracht. Jetzt haben wir schon zweimal Lynch erwähnt, jetzt mache ich das noch ein drittes Mal. Und zwar habe ich letztes Jahr die dritte Staffel von Twin Peaks gesehen. Habt ihr Twin Peaks generell schon mal gesehen?
Hannes: Noch nicht.
Frank: Ich habe es mir abgespeichert.
Frank: Es ist ja noch in der Mediathek verfügbar.
Frank: Aber es ist zeitlich...
Frank: Ich hänge noch bei Andro mit der Serie.
Frank: Es ist halt deswegen 90 Minuten Film.
Frank: Das kann man immer mal wegsnacken.
Frank: Und so Serie ist dann doch, glaube ich, mal so ein Wochen- oder Zweibochenprojekt.
Christian: Ja, das ist halt echt so und man muss auch sagen, David Lynch ist jetzt auch nicht unbedingt so massentauglich.
Christian: Also es ist oft Gesellschaftskritik, es ist oftmals sehr düster und es sind halt auch einfach Werke, die man aufmerksam beobachten muss.
Christian: Also du kannst da nicht parallel am Handy irgendwie was machen oder irgendwie was nebenbei noch machen.
Hannes: Hm.
Christian: Du musst dich wirklich darauf konzentrieren, was passiert in der Szene gerade, weil im Hintergrund gerne mal Details zu sehen sind, die von Relevanz sein könnten.
Christian: und man ja auch schlussendlich nie weiß,
Christian: was eigentlich die Message dahinter sein soll,
Christian: weil er sich dazu nie geäußert hat.
Christian: Aber so popkulturell ist Twin Peaks natürlich besonders interessant.
Christian: Das hat ja auch den Grundstein für viele Serien gelegt,
Christian: die danach kamen, so Akte X und irgendwie sowas.
Christian: Das wäre alles nie möglich gewesen ohne eben Twin Peaks.
Christian: Von daher, also das ist ein tiefes Rap-A-Toll.
Christian: Da könnte man auch einen eigenen Podcast drüber starten
Christian: oder man hört sich einfach schon einen Podcast an,
Christian: den es dazu gibt.
Christian: Kleiner Shout-Out hier an der Stelle an den Creepy Lodge Podcast,
Christian: von Daniel und Cebo, den habe ich
Christian: nämlich entdeckt vor einem Jahr,
Christian: so lange gibt es das Projekt jetzt, also ich habe vor zwei Jahren
Christian: zu Weihnachten die Twin Peaks
Christian: Collectors Box geschenkt bekommen mit
Christian: 17 oder 18 Blu-Rays mit allen Staffeln
Christian: und die habe ich mir halt reingezogen
Christian: und die kommentieren halt im Prinzip
Christian: eine Episode, eine Folge in der Serie
Christian: und der eine ist halt
Frank: Hm?
Christian: sehr tief drin in dem Thema, der andere
Christian: hat eigentlich gar nicht so richtig Bock gehabt, sich die Serie
Christian: anzugucken und im Laufe der Serie,
Christian: also der Podcast-Serie, finden
Christian: sie es dann aber auch beide spannend und tauschen
Christian: angeregt dann dazu aus, was jetzt
Christian: in der Folge dazu zu sehen ist und
Christian: du hast schon gesagt, auf Arte
Christian: gibt es jetzt bis Ende diesen Jahres die Staffeln
Christian: 1 bis 3, also die gesamte Serie.
Christian: Staffeln 1 und 2 sind ja 1991 und
Christian: 1992 erschienen und
Christian: die dritte Staffel ist 2017. Lynch
Christian: ist ja letztes Jahr verstorben und
Christian: kann man auf jeden Fall mal reingucken. Ist
Christian: popkulturell spannend, aber ich glaube, wenn man
Christian: mit düsterer Videosprache
Christian: nicht so viel anfangen kann und eher
Christian: so seichte Unterhaltung haben will, dann ist es jetzt
Christian: vielleicht nicht so die Serie, die man sich angucken sollte.
Christian: Aber wie dem auch sei, da ist auch ein ThinkPad zu sehen,
Christian: nämlich in der ersten und der zehnten Episode der dritten Staffel
Christian: ein ThinkPad X1 Carbon Gen 2.
Christian: Das ist eindeutig zu erkennen, weil das Gerät eben,
Christian: ich nenne die immer spaßenshalber, Lenovo Touch Bar hat.
Christian: Also diese Grabelleiste, die diese Apple-Macbooks mal lange hatten.
Frank: Ach, das hatten die auch.
Christian: Jaja, wo du keine physischen Knöpfe hast,
Frank: Okay.
Christian: sondern die Reihe, wo Escape F1 und so weiter ist,
Christian: konnte man halt so touch-sensitiv, konnte man da drauf datschen.
Christian: Wobei das ist halt nicht ganz so innovativ,
Hannes: Okay, krass.
Christian: wie die, die Apple da gebaut hat.
Christian: Die war ja auch farbig und konnte animiert werden und so weiter.
Christian: Und das ist hier natürlich nicht ganz so innovativ.
Christian: Aber ich meine, das Gerät kam halt auch 2014, 2015 raus.
Christian: Also da war natürlich die Technik vielleicht noch nicht so weit.
Christian: Aber man sieht dieses Notebook da halt.
Christian: Und ich finde, das ist auch ganz gut eingebettet.
Christian: denn das ist Teil eines eleganten Büros mit großem, wuchtigem Schreibtisch,
Christian: mit stilvollen Stehlampen auch.
Christian: Das solltet ihr auch in den Kapitelmarken jetzt sehen, liebe Zuhörender.
Christian: Und in einer Einstellung sieht man dann eben auch das Lenovo ThinkPad-Logo
Christian: mit diesem leuchtenden Punkt.
Frank: Ja.
Christian: Also man kann wirklich genau erkennen, dass es dieses Gerät ist.
Christian: Und was ich aber auch so spannend finde, das ist ja häufig bei Filmen so,
Christian: das habt ihr vielleicht auch schon beobachtet,
Christian: dass wenn man dann den Bildschirm sieht, dass das meistens Bullshit ist.
Christian: Haha.
Frank: Ja, das muss dann immer der Praktikant in Paint wahrscheinlich irgendeine Oberfläche machen.
Christian: Ja, also manchmal ist es ja besser gemacht, aber manchmal ist es wirklich so Paint und, keine Ahnung, Excel, dass man sieht und dann soll das ein Betriebssystem sein.
Hannes: Naja, ich finde es auch jedes Mal in Filmen herrlich, man sieht den Schauspieler auf die Tastatur hacken, Text entsteht auf dem Bildschirm, aber er betätigt nie die Leertaste.
Christian: Ja.
Hannes: Ja, ja, klimper da mal ein bisschen drauf, das sieht gut aus, Ohnschnitt.
Frank: Er hat ein Homebrew-Mod.
Frank: Doppelt E drücken ist Leerzeichen.
Hannes: Ah, aber das waren keine 40% Tastaturen.
Hannes: Zweiter Schuss, Strich.
Frank: Aber ich muss da auch Grüße geben
Frank: raus an Philipp, aber ich muss sagen,
Frank: mit Tastaturen hat man,
Frank: es gibt mehr abgefahrene Tastaturen
Frank: als abgefahrene Laptops bei so Filmen,
Frank: was man so sehen kann. Da finde ich,
Frank: das ist dann nochmal als Eingabegerät
Frank: nochmal so eine extra Nische.
Christian: Ja.
Frank: Und wo wir
Frank: gerade bei dem X1 sind, wie ist
Frank: denn deine Meinung zu der X1-Reihe?
Frank: Ich hatte das mit
Frank: einem Arbeitskollegen, da meinte er, ich brauche
Frank: fürs Studium einen Laptop
Frank: und dann meinte er hier, hol dir ein Thinkpad
Frank: und dann hat er sich ein Thinkpad X1
Frank: und ich dachte, wie X1?
Frank: Es gibt doch hier L und T
Frank: und R und X, aber
Frank: da hatte ich das halt gar nicht auf dem Schirm, weil das war ja dieses Ultrabook ohne wechselbaren Akku.
Frank: Und da fiel das bei mir einfach hinten runter und es war für mich gar kein volles Gerät.
Frank: Er hat sich ein gebrauchtes geholt, wo der Akku halt noch eine Stunde lief.
Christian: Ah, okay.
Christian: Ja, also ich bin da so ein bisschen ambivalent.
Christian: Ich finde die Geräte natürlich schon schön anzugucken.
Christian: Also zum Beispiel bei meinem Arbeitgeber nutzen wir auch alle Thinkpads.
Christian: Und da haben super viele KollegInnen auch X1 Carvens, weil sie halt schön dünn, schön leicht sind.
Christian: Auch in die Tasche wunderbar noch mit reinpassen.
Christian: ich bin aber, ich würde mich eher so als Power-User
Christian: identifizieren, ich hätte halt gerne
Christian: ein Gerät, was ein bisschen mehr
Christian: Headroom hat, was die Lüftung anbelangt
Christian: und das ist häufig immer so ein Knackpunkt
Christian: bei den Geräten, dass die
Hannes: Das war der Neck.
Frank: ...
Christian: ja, dass die halt einfach relativ schnell
Christian: warm werden und
Christian: ja, also Akku kann man natürlich
Christian: schon wechseln, man muss dann halt den Deckel
Christian: unten aufmachen
Hannes: Okay, das geht noch.
Hannes: Das wäre jetzt meine nächste Frage gewesen.
Hannes: Die aktuellen Laptops, die man so sieht, das ist ja alles fest verbaut.
Hannes: Aber bei denen ist es nicht so.
Christian: Ja. Also du kannst halt, wenn du den Deckel aufmachst, also Lenovo nennt das die CRUs, die Customer Replaceable Units, also die Dinge, die du wechseln kannst, ohne dass die Garantie flöten geht. Und da zählt halt unter anderem auch der Akku mit, weil was sollst du machen? Also sollst du das Gerät einschicken, weil der Akku gewechselt werden soll. Das ist ja Quatsch.
Hannes: Hm.
Hannes: Okay.
Christian: Und da kannst du dir auch einen Akku halt dann einfach zuschicken lassen und dann kann man den austauschen. Das wird in aller Regel geschraubt, jetzt bei neuen Modellen aber auch wieder nur reingeklickt, weil beim Schrauben kann man halt auch einen Fehler machen. Du kannst, wenn du die Schraube reindrehen willst, abrutschen und stichst in den Akku, Akku brennt. Blöd.
Frank: Ja.
Frank: Ja.
Hannes: Ja.
Christian: Oder du ziehst zu fest an, weil du halt nicht guckst, wie viel Newtonmeter. Genau, nach fest kommt ab. Und dann brennt der Akku ja auch im schlimmsten Fall, wenn du den zu fest anziehst und dann irgendwas geknickt wird. Oder du hast irgendwie so einen Krümelspahn, der irgendwo ins Gehäuse gefallen ist und drückst ihn dann in den Akku rein, brennt er auch wieder.
Hannes: Oh, noch fest, kommt ab.
Frank: Nein, komm, ganz fest noch.
Hannes: Ja.
Christian: Also da hatte ich auch mal eine Folge mit dem Wolfgang von den digitalen Anomalien und der hat da alle Horror-Stories, die man haben kann, mal erzählt, was Akkus so betrifft. Seitdem gucke ich Akkus mit einem ganz anderen Auge an, kann ich euch sagen. Also von daher, ich finde die X1 Carbons schon schön, Formfaktor ist fantastisch, aber ich persönlich lege auch lieber Wert auf mehr Leistung und ja, also wenn das Gerät jetzt, keine Ahnung, einen halben Zentimeter dicker ist oder so, das ist mir jetzt relativ egal.
Frank: Ja.
Hannes: Gott, oh Gott.
Hannes: Hm.
Frank: Ja.
Christian: Kurz zum Betriebssystem nochmal, was wir hier sehen bei Twin Peaks ist, das Ganze ist ein Windows 7 ähnliches Betriebssystem, aber das Startmenü fehlt halt eben einfach.
Christian: Also das sieht aus wie so ein weirdes Pseudo-Betriebssystem und ich habe mal nachgelesen, das macht man oftmals, weil man keinen Ärger mit den eigentlichen Firmen haben will.
Christian: Weil Problem ist, viele Hersteller, die wollen sich nicht monetär am Film beteiligen oder sie würden sich beteiligen, wenn man aber dann halt zum Beispiel auf das Laptop ein Windows-Logo klebt.
Frank: Ja.
Christian: oder man das Windows-Wallpaper sehen muss für 10 Sekunden.
Hannes: Hm.
Christian: Und das will man natürlich nicht haben vielleicht als Filmemacher,
Christian: weil das ist dann ja schon unangenehme Schleichwerbung.
Christian: Und ich glaube, deswegen wird das verfremdet, ist so meine Theorie.
Christian: Und die Serie oder die Staffel, die wir hier sehen,
Christian: das spielt im Jahr 2017, also 2017 ist die Staffel rausgekommen
Christian: und spielt 25 Jahre nach den Handlungen der vorherigen Staffel.
Christian: Das heißt, wir haben gehört, 1991 sind die ersten Staffeln rausgekommen.
Christian: Und die spielen aber damals schon im März 1989.
Christian: Das heißt, wir liegen dann hier so Pi mal Daumen 2014, wenn ich jetzt richtig gerechnet habe.
Christian: Und das passt halt eben auch, weil das Notebook 2014 erschien.
Christian: Und X1 passt auch deswegen jetzt, weil die X1 Carbon Serie, das ist ja so die edle, leichte Serie von Geräten,
Christian: die gerne von den bezahlungsfreudigen Businesskunden gekauft wird, weil die kosten auch relativ viel, muss man sagen.
Frank: Hm.
Christian: Also X1 Carbon ist signifikant teurer als jetzt ein normales T oder L Modell.
Christian: Und man sieht ja diesen Typen im Anzug mit diesem tollen Büro, mit den geilen Büromöbeln.
Christian: Und da passt dieses Gerät natürlich wunderbar rein.
Christian: Ich habe herausgefunden, die Einstiegsversion damals 2014 lag bei 1.300 Euro.
Christian: Und wenn man halt dann eher die höher auflösende Version haben wollte, also WQHD Display,
Christian: dann waren wir bei 2.160 Euro.
Christian: Das sind heute so inflationsbereinigt fast 3.000 Euro.
Christian: Also das passt ganz gut mit dem, was, glaube ich, dieser Mensch in dieser Szene darstellen soll.
Christian: Und auch die heutigen Geräte, die G13, die kostet auch so zwischen 2.300 und 2.800 Euro.
Frank: Oh.
Christian: Also das passt soweit.
Christian: Und wenn ihr dieses Gerät aus TwinPix haben wollt, liebe Zuhörer, X1 Carbon Gen 2,
Christian: refurbished im Internet, knapp unter 200 Euro, kann euch sein.
Hannes: Echt?
Hannes: Okay.
Christian: Also wenn man damit flexen will.
Christian: Ja, und 2014, um das noch abzurunden, wurde dann auch die dritte Staffel von Twin Peaks nach 23 Jahren Pause angekündigt.
Christian: Also auch hier der zeitliche Horizont hat da ganz, ganz gut gepasst.
Christian: Und damals war aber auch Windows 7 noch weit verbreitet.
Christian: Also ich habe mich dann halt gefragt, ist Windows 7 denn akkurat für den Zeitpunkt?
Christian: Es gab damals halt auch schon Windows 8, aber das war deutlich unbeliebter.
Christian: Und viele haben halt auch zum Beispiel wie Lenovo, haben die Geräte mit Windows 8.1, aber Windows 7 Downgrade mit ausgeliefert.
Hannes: Ja.
Hannes: Ja.
Christian: Also du konntest quasi halt bei der Bestimmung sagen, was du haben willst oder konntest kostenlosen Downgrade auf Windows 7 machen zum Beispiel.
Christian: Also Fazit, ich würde sagen, zeitlich glaubwürdig inszeniert dieses Gerät, dient zum Charakter-Building und passt wunderbar in diese Szene von diesem wohlhabenden Business-Menschen.
Frank: Ja.
Christian: Ein zweites Beispiel, was ich mitgebracht habe, ist The Matrix von 1999. Ich glaube, das haben wir alle gesehen. Das ist ja Pflicht.
Frank: Ja.
Hannes: Ja.
Christian: Habt ihr da nicht auch eine Folge zugemacht?
Frank: Nee, Matrix noch nicht.
Hannes: Ne, ne.
Frank: Wir hatten zu Hackers,
Frank: aber da gab's ja in den 80ern
Frank: schon Thinkpads.
Frank: Wenn, dann waren sie noch grau, glaube ich.
Christian: Also IBM Notebooks gab es durchaus schon, ThinkPad seit 1992.
Frank: Hm.
Frank: Ja, das war dann davor.
Christian: Ich habe das gerade verwechselt mit Blair Witch Project, weil ich dachte, das war die Folge mit Philip, aber das war ja Blair Witch Project.
Frank: Ja.
Frank: Ah, hm.
Hannes: Genau.
Hannes: Genau.
Christian: Aber da sehen wir auf jeden Fall ein ThinkPad 560 und das wurde zwischen Mai 96 und Juni 99 gefertigt.
Christian: Passt also auch so in den zeitlichen Kontext, würde ich sagen.
Christian: Also zeitlich akkurat.
Christian: Und es passt halt auch so gut in diese post-apokalyptische Tech-Atmosphäre,
Christian: weil da sieht man auch super viel abgefahrene Tastaturen.
Christian: Ich glaube, mindestens eine Split-Tastatur habe ich gesehen.
Christian: Dann so viele Sony-Vario-Geräte und Mini-Laptops und so.
Christian: Also das habe ich mir nochmal angeguckt vor ein, zwei Jahren.
Christian: Das war eine helle Freude, da diese Hardware nochmal zu sehen.
Christian: Dann das dritte Beispiel, was ich mitgebracht habe, ist Black Widow von 2021.
Christian: Und ich glaube, das hat zumindest Hannes gesehen.
Christian: Du bist doch, glaube ich, in dem Marvel Cinematic Universe ganz gut unterwegs.
Hannes: Ja, aber an eine explizite Laptop-Szene kann ich mich da nicht mehr erinnern.
Frank: Den hat man zusammengeschaut und ich kann mich an diese Büroszenen erinnern, wo der halt so da stand.
Hannes: Der war...
Frank: und ich finde, das ist halt so ein bisschen
Frank: immer so dieser, gibt's ja
Frank: dieses Meme mit
Frank: du bist das und du bist
Frank: verdammt dazu, irgendetwas anderes zu machen.
Frank: Zum Beispiel, du bist jetzt hier, weiß nicht,
Frank: ein großes, schweres Kuscheltier und
Frank: du bist dazu verdammt, die Tür offen zu halten.
Frank: Und zu der
Frank: ThinkPace kannst du halt sagen, ihr seid
Frank: dazu verdammt, in Filmen ein Bild zu
Frank: zeigen.
Christian: Ja.
Frank: Ja.
Christian: Die ist wirklich ikonisch, diese Szene.
Christian: Ich habe den Film auch vor ein paar Jahren gesehen,
Christian: der ist ja 2021 rausgekommen und
Christian: ich bin jetzt wirklich kein Profi
Christian: im Marvel Cinematic Universe
Christian: und habe mich jetzt bemüht, das
Christian: halbwegs gescheit zu recherchieren.
Frank: Oh.
Christian: Grüße an den Daniel von Ready for Review.
Christian: Ich weiß, dass der da sehr gut
Christian: jetzt vielleicht auch sehr genau zuhören wird, um zu
Christian: gucken, ob wir hier Quatsch erzählen.
Christian: Deswegen Feedback gerne an die üblichen
Christian: Kanäle, falls wir jetzt Quatsch erzählen sollten.
Christian: Aber ich habe auch, glaube ich, euch noch mal
Christian: gefragt, wenn ich es richtig verstanden habe, spielt der
Christian: Film vor Endgame und nach dem Ende
Christian: von The First Avenger Civil War.
Christian: Das heißt, laut der MCU-Timeline
Christian: im Jahr 2016,
Christian: aber man sieht am Anfang des Films
Christian: auch Szenen, die in den 90ern spielen.
Frank: Ja, aus ihrer Kindheit oder Jugend.
Hannes: Ja, ja.
Christian: Genau. Und dann gibt es diese Szene, ziemlich genau bei 1 Stunde 39 Minuten, da sehen wir dieses Gespräch zwischen Natasha Romanoff, Black Widow, aka gespielt von Scarlett Johansson, und den General Dreykov, gespielt von Ray Winstone.
Christian: Und der hat halt, wie du es schon angedeutet hast Frank, so einen wuchtigen Tisch, da dieses edle schwarze Notebook, eine schwarze Konsole, so eine alte Lampe auch und der ist ja generell so ein konservativer Charakter würde ich sagen, also ich glaube jemand der weltoffen progressiv ist, der wird jetzt vielleicht nicht militärischer General bis an sein hohes Alter und ja, vielleicht ist er auch so ein bisschen Retro-Fan, vielleicht passt das auch irgendwie in den Dialog rein, aber diese Szene, die wir da sehen, die spielt halt nicht im Kindesalter, also da sehen wir halt eben Black Widow,
Christian: im Erwachsenenalter, das heißt, das spielt im Jahr
Christian: 2016, deswegen ist das
Christian: zeitlich nicht akkurat und ich denke daher,
Christian: das muss der Charakterbildung
Christian: dienen, um halt zu beleuchten, das ist
Christian: ein Mensch, der ein Auge für
Frank: Hm.
Christian: wertige Dinge hat und deswegen benutzt
Christian: er halt nicht nur dieses alte Telefon, diesen wuchtigen
Christian: Tisch, sondern halt eben auch dieses tolle Notebook
Christian: aus den frühen 90ern,
Christian: was ein ThinkPad 750C ist.
Christian: Das wurde zwischen
Christian: September 93 und 94 produziert und
Christian: ein solides Gerät der
Christian: Oberklasse damals. Und das waren
Christian: jetzt nur drei Beispiele. Wenn ihr euch jetzt fragt, liebe Zuhörer,
Frank: Ja.
Christian: ja toll, und was gibt es denn noch so für Filme?
Christian: Da haben wir auch,
Christian: nachdem wir mit der Vorbereitung eigentlich schon durch waren,
Christian: festgestellt, dass es da eine Webseite gibt, wo noch
Christian: viel mehr dieser Beispiele zu finden sind.
Frank: Ja.
Christian: Wir haben nämlich selbst so ein bisschen geguckt und ich glaube,
Christian: ihr hattet auch ein bisschen Probleme, einen Film zu finden,
Christian: wo ein Thinkpad drin vorkommt, ne?
Frank: Ja, wir wollten halt, dass nicht das typische,
Frank: ich zeige euch jetzt mal ein Foto-Syncpad,
Frank: sondern schon, dass es ein bisschen mit der Handlung zu tun hat.
Frank: Und es gibt, wir sind auf Letterboxd, da gibt es auch ein, zwei, drei Listen.
Frank: Da hatten wir, das habe ich gleich in den Handelsgeschick,
Frank: bei Midsummer zum Beispiel spielt ein Singpad mit.
Christian: Ah.
Frank: Da hast du ja diese Studenten, die dort Expeditionen oder Urlaub machen
Hannes: Ja, Urlaub.
Frank: oder dieses Sonnenwendfest machen.
Frank: Und den haben wir gesehen.
Frank: Ich kann gar nicht, da ist es halt wieder irgendein Videoabspielgerät.
Frank: und dann passieren da
Frank: interessante Dinge.
Hannes: Ich glaube das auch nur in den ersten fünf minuten zu sehen gewesen oder der laptop
Frank: Ja, das ist dann immer wie so ein
Frank: es ist jetzt nicht wie bei
Frank: Pipefidgen mit dem goldenen Koffer,
Frank: das wäre mal schön,
Frank: wenn man da so einen Film mal
Frank: rausbringen würde und ich
Frank: finde auch, dass man da
Frank: Apple hat da glaube ich
Frank: in den 2000er ganz schön den
Frank: weiß gar nicht wie man es sagt,
Frank: den Schneid abgelaufen oder so,
Frank: Da war halt wirklich diese, wie hießen sie, iMacs, diese runden, durchsichtigen Geräte und diese Alu-Macbooks, die sieht man, wenn man jetzt ältere Filme guckt, doch schon bedeutend häufiger.
Hannes: Hm.
Frank: Das ist dann aber auch wieder dieses, was du schon sagst, Charakterbildung, das sind so die Lifestyle-Leute.
Christian: Also die haben die bessere Lobby, glaube ich, muss man irgendwie sagen.
Christian: Also das, vielleicht ist auch wirklich, vielleicht passiert das auch einfach, weil man zeitgenössische Hardware nimmt und die halt auch einfach, ja, allgemein massentauglich bekannt, beliebt war, kann sein.
Frank: Ich finde es jetzt immer ganz interessant, da kommen wir später bestimmt nochmal drauf
Frank: Ich finde so dieses Smartphone ist einfach so eine krasse Zeitenwendung
Frank: Wenn du so Filme hast mit so Smartphones, ich sag mal so die ersten drei Jahre vor dem iPhone
Frank: Das ist immer noch so ein bisschen creepy irgendwie
Frank: und die davor ist eigentlich wie, finde ich, immer ins Museum
Frank: gehen. Das gucke ich jetzt immer mit einer
Frank: Begeisterung, schaue ich mir das an.
Frank: Man kann sich es halt heute gar nicht mehr vorstellen.
Christian: Ja.
Hannes: So, die Clubphones,
Hannes: Tastenphones, herrlich.
Christian: Oh ja.
Frank: Ja.
Christian: Das Bananaphon in Matrix
Frank: Ja.
Christian: von Neo.
Frank: Matrix, ja, das wollte ich gerade sagen.
Hannes: Ja!
Frank: Ja.
Christian: Fantastisch.
Hannes: Klack!
Christian: Ja.
Hannes: Da wollte man immer gerne rangehen.
Christian: Ja.
Christian: Definitiv.
Christian: Noch ein paar weitere Beispiele, wenn ihr da mal
Christian: reinhören oder reinschauen wollt, geneigte
Christian: Zuhörender. Ich habe festgestellt,
Frank: Ja.
Christian: in Lord of War gibt es
Christian: bei 1 Stunde 32 Minuten
Christian: ein 15 Zoll Thinkpad aus der
Christian: R50er Serie. Die
Christian: Zombie-Serie The Strain, da gibt es
Christian: in Staffel 3 Episode 8 ein T420
Christian: zu sehen. In Sons of Energy
Frank: Hm?
Christian: Staffel 3 Episode 4 ein Thinkpad
Christian: der 300er Serie.
Christian: Der Mauritania
Christian: ist es ein R40 oder ein R60
Christian: und Homeland ist ja auch
Christian: eine Serie, die sehr beliebt war seinerzeit. Da gibt es
Christian: ein T430 oder
Christian: T530, W530,
Christian: aber die haben dann auf das
Christian: auf den Deckel von dem Laptop, damit man nicht sieht,
Christian: dass es ein Thinkpad ist, haben sie
Christian: ein Windows-Vista-Logo draufgeklebt. Aber
Christian: an der Seite, wo dieses
Christian: Thinkpad-Logo ist, das sieht man halt trotzdem.
Frank: Okay.
Christian: Also quasi wie diese MacBooks, die ja halt
Christian: diesen Apfel in der Mitte haben, haben sie halt dann
Christian: ein Windows-Vista-Logo draufgedatscht.
Hannes: Amen.
Christian: Das ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig.
Christian: Dann gibt's
Christian: Takedown, da sieht man mehrere Thinkpads,
Christian: ein HP 9000-Server
Christian: und verschiedene IBM-Hardware und
Christian: Madman. Ich weiß, ich hab ja das gesehen, das gibt's auch
Christian: gerade auf Arte.
Hannes: Sagt mir gar nichts.
Frank: Nee, das klingt aber sehr interessant.
Christian: Das ist so eine Serie, die zeigt so die kaputte Zeit in der Werbebranche in den USA in den 60ern.
Christian: Also wie da für Firmen Werbekampagnen gestartet werden und wie dieser Lifestyle war, sich Geldetats bei den Kundinnen zu verschaffen und sie zu luxuriösen Essen einzuladen.
Frank: Hm.
Hannes: Ah.
Hannes: Amen.
Christian: Also da wird in jedem Film geraucht und gesoffen bis zum Umfallen.
Christian: Das ist echt erschreckend, aber man sieht halt auch in einer der Staffeln einen IBM Mainframe
Christian: und generell gibt es da super viel IBM Selectric Schreibmaschinen.
Christian: Also diese wuchtigen, rundlichen Gehäuse und du hörst es super laut scheppern beim Tippen.
Christian: Wenn man laute mechanische Tastaturen mag, ist das glaube ich eine Serie, wo man mal reingucken kann.
Frank: Hm?
Christian: Sehr empfehlenswert.
Christian: Ja und dann gibt es halt Staring the Computer, die Webseite, wo wir dann festgestellt haben,
Christian: da gibt es auch nochmal eine ganz lange Liste an Filmen.
Christian: Also wenn ihr explizit Filme sehen wollt, wo Thinkpads drin vorkommen, das ist eine gute Anlaufstelle.
Christian: Und jetzt haben wir von Filmen und Serien gesprochen.
Christian: Es gibt aber auch durchaus Theater- und Operinszenierungen, wo Thinkpads Teil von sein können.
Christian: Ich habe nämlich im Jahr 2024 eine moderne Othello-Inszenierung am Staatstheater Darmstadt gesehen.
Christian: Und vielleicht kurz um alle abzuholen, Othello, das ist eine Oper von Giuseppe Verdi,
Christian: Also Erstaufführung 1887 und das Libretto, also der Text einer Oper, der stammt hier von Arrigo Boito.
Christian: Und das ist eben auf Basis des gleichnamigen Schauspiels von William Shakespeare von 1603, 1604.
Christian: Und jetzt fragt ihr euch, ja okay, 1603, was soll das jetzt mit dem Notebook zu tun haben?
Christian: Das ist ganz einfach beantwortet.
Christian: Das ist nämlich eine sehr moderne Inszenierung von Paul Georg Dietrich.
Christian: Der hat das sehr modern, sehr minimalistisch, aber dennoch interaktiv inszeniert.
Christian: Denn ich habe mir das angeguckt, das ist im Prinzip, haben sie das wie so ein Videospiel inszeniert.
Christian: Du siehst am Anfang dann die Charaktere dieses Stücks so als Figuren eines Videospiels oder ist so ein Beamer aufgebaut quasi.
Christian: Dann haben sie so ein Ladescreen von so einem Launcher, sowas wie Steam, haben sie halt gefakt.
Christian: Und dann wird erst der DLC für Otello runtergeladen und dann siehst du die Figuren.
Frank: *lacht*
Christian: Und dann machen die auch so wie diesen Flosstance bei Fortnite, machen die so ihre Eitelbewegungen,
Christian: haben so 3D-gedruckte Schwerter und irgendwelche anderen Waffen
Frank: *lacht*
Christian: und machen dann halt diese Signature-Moves,
Christian: bis dann das Spiel mal gestartet wird und halt diese Oper losgeht.
Christian: Und auch generell sind dann immer so Einblendungen,
Christian: so Pop-Ups wie von Windows,
Christian: wo dann Fachtermini noch mal auch eingebaut werden.
Frank: Oh!
Christian: Diese Figur ist der NPC von sowieso.
Frank: *lacht*
Christian: Und dann gibt es auch eine Lootbox und irgendwie Bots,
Christian: also sehr modern inszeniert.
Christian: Und zwischendrin gibt es halt auch QR-Codes.
Christian: Also es gibt so zwei, drei Stellen in der Oper, wo sich die Storyline halt verändern kann und dann scannt man den QR-Code mit seinem Handy, das man dabei hat und kann dann sagen, die sollen jetzt bitte diese Entscheidung treffen oder jene Entscheidung treffen.
Frank: Oh.
Christian: Also du kannst diese Oper auch mehrfach sehen und ein anderes Ende sehen, je nachdem wie das Publikum drauf ist. Und am Anfang sieht man halt auch so eine Büroszene und da versammeln sich viele Leute vor einem Thinkpad.
Christian: Und ich sitze da halt in dieser Oper und denke mir, mein Gott, ein Thinkpad in einer Oper.
Christian: Sehr fantastisch.
Frank: Jetzt habe ich alles gesehen.
Christian: Jetzt habe ich wirklich, also das hätte ich nicht für möglich gehalten.
Christian: Und das hat richtig gut gepasst.
Christian: Also ich fand die Inszenierung wirklich famos, sehr modern.
Christian: Und ja, man hat dieses Thinkpad da gesehen.
Christian: Das war natürlich kein Funktionales.
Christian: Sie haben dann da so LEDs rangeklebt, habe ich dann aus der Seite, aus einem anderen Blickwinkel gesehen.
Christian: weil da natürlich dann ultrahelle LEDs die Schauspielenden halt beleuchten sollen,
Christian: damit sie ja dann wie so ein heiliger Gral angeleuchtet werden von diesem Notebook.
Frank: Ja.
Christian: Also es gibt auch Theater- und Oberinszenierungen mit Thinkpads.
Christian: Jetzt habe ich wirklich alles gesehen.
Hannes: Cool.
Christian: Packen wir natürlich auch mal als Link in die Shownotes.
Christian: Und ich glaube, bevor wir jetzt in euren ersten Film mit reinspringen,
Christian: müssen wir aber nochmal unser Getränk jetzt hier einschütten.
Christian: Klär uns doch mal auf, Hannes.
Christian: Also auch wenn ich das vor vier Jahren schon mal getrunken habe,
Christian: was trinken wir da jetzt eigentlich gleich?
Christian: ...
Hannes: Wir trinken eine Premium Cola.
Christian: ...
Hannes: Manche würden jetzt fragen: "Was für eine Cola?"
Hannes: Und die Antwort ist Premium-Cola.
Hannes: In diesem Fall bin ich getappt, als Frank mir das Getränk präsentiert hat.
Hannes: Aber ich wusste nicht, dass es diese Cola gibt.
Hannes: Premium-Cola, was meint er denn jetzt?
Hannes: Was will er denn jetzt?
Hannes: Will er eine Fritz-Cola? Will er eine Coca-Cola?
Hannes: Was will er denn von der Cola?
Hannes: Sie heißt wirklich Premium-Cola.
Hannes: Und die gibt es gefühlt bei uns nur in Dresden in einem einzigen Getränkemarkt.
Christian: ...
Christian: Mhm.
Frank: *lacht*
Frank: Im gut ausgewählten Getränkemarkt gibt es, die haben auch auf der Webseite ihre Shops dastehen.
Frank: Die hatte ich eine mitgebracht.
Frank: Sonst gibt es, glaube ich, ja, in jeder größeren Stadt gibt es eine.
Frank: Oder ich denke mal auch bei den Hackerspaces ist die, glaube ich, auch weit verbreitet.
Frank: Und zwar gab es damals Afrikola oder die gibt es ja immer noch.
Frank: Und die haben ihre Rezeptur verändert.
Frank: Und das fanden einige nicht so toll.
Frank: Und die sind dann in Verhandlungen gegangen.
Frank: Und die haben jetzt dieses Originalrezept mit ganz kleinen Änderungen,
Frank: füllen die jetzt als Premium-Kohle ab.
Frank: Und der Geschäftsführer, der Uwe Lüppelmann,
Frank: der führt halt einen anderen, nicht kapitalistischen Firmenphilosophie ein dort.
Frank: Da gibt es halt zum Beispiel keine Großkundenrabatte,
Frank: sondern wenn du da jetzt sagst, hier, ich hätte gern, weiß nicht, 1000 Käste die Woche,
Frank: wirst du halt mehr zahlen, als der Händler, der bloß zwei nimmt.
Frank: Finde ich ein ganz, ganz interessantes Konzept.
Christian: Cool.
Frank: Die haben auch in Bier, Premium-Bier.
Frank: Das fand ich aber nicht so lecker wie die Premium-Cola.
Christian: Das verlinken wir natürlich auch, da gibt es eine Webseite und da gibt es auch eine interessante Liste, wie viele Kisten man transportieren kann.
Frank: Ja.
Christian: Da sind verschiedene Autos aufgelistet, zum Beispiel steht hier gerade Skoda Superb bis Baujahr 2005, 22 Kisten, 13 hinten, 7 im Kofferraum und 2 auf dem Beifahrersitz.
Frank: Ja.
Frank: Ja.
Christian: Ist wichtig.
Christian: Okay, also die werden wir jetzt verproben.
Christian: Das heißt, wie macht ihr das immer?
Christian: Man schenkt das sich gleichzeitig ein und wir stoßen auf den ersten Film an.
Frank: Ja, genau.
Hannes: Genau.
Christian: Wunderbar.
Christian: Ja, jetzt wo du es sagst, der Geruch kommt mir bekannt vor, Hannes.
Christian: Das habe ich schon mal gerochen.
Frank: Wir verlinken mal die Folge 44.
Christian: Ja.
Christian: Hat so eine leichte
Christian: Lakritznode fast schon. Vom Geruch mit dem
Christian: Hauch Vanille bilde ich mir ein.
Frank: Ich finde es mehr citrusmäßig.
Hannes: Vanille, ja. Na gut, wenn wir ja...
Christian: Ah, Citrus.
Christian: Mhm.
Frank: Ich sage mal, Teleprost.
Christian: Telebrost.
Hannes: Bröselchen.
Christian: Mhm.
Christian: Sehr
Christian: angenehm.
Christian: Dann kommen wir mal zum ersten Film. Was habt ihr uns denn mitgebracht?
Frank: Ich habe lange überlegt
Frank: und glaube ich eine sehr gute Wahl getroffen
Frank: zumindest hatte ich den Film sehr genossen
Frank: E-Mail für dich
Frank: beziehungsweise im englischen Original
Frank: You've Got a Mail
Frank: mit Tom Hanks und Meg Ryan
Frank: und ich hätte gedacht, der Film
Frank: kommt aus Anfang der 90er, aber er kommt
Frank: von 98 und spielt auch 1998.
Frank: Und da
Frank: war ich sehr, sehr angetan,
Frank: was man dort zu sehen kann. Also ich kann den wirklich
Frank: wärmstens empfehlen.
Frank: Kommt aber zur Zeit leider nirgendwo um Streaming.
Frank: Wir haben die
Frank: Blu-Ray uns gegönnt. Wobei ich auch
Frank: sagen muss, da würde sich auch die DVD
Frank: lohnen. Von der Bildqualität
Hannes: Ja, geht.
Frank: ist das glaube ich ausreichend.
Hannes: Du hast gut Film-Grain drin, was halt für die Zeit normal ist und auch analog gedreht wurde.
Frank: Ja
Hannes: Gehe ich mal schwer davon aus.
Hannes: Ist okay.
Christian: Und jetzt ist es auch wirklich relativ günstig.
Christian: Ich habe geguckt, die Blurrade kostet irgendwie acht Euro.
Christian: glaube ich und die DVD bei
Christian: 4 Euro oder so liegt die.
Frank: Ja
Frank: Ist es
Christian: Also kann man auch
Christian: dümmer ausgeben.
Frank: Ja
Frank: Und kann man auch mit der ganzen Familie gucken
Frank: Im Gegensatz zu Midsommar
Hannes: Wow.
Hannes: Strich.
Frank: Strich
Hannes: Hahaha.
Christian: Der dritte Schuss.
Frank: Das ist der Schuss
Christian: Ich muss zugeben, das war die erste
Christian: Romanze oder
Christian: die einen romantischen Touch hat, die ich seit
Christian: Jahren geguckt habe. Eigentlich ist das nicht so mein Genre,
Christian: aber ich habe mir den Film auch angeguckt und ich habe mich auch
Christian: sehr gut unterhalten gefühlt.
Frank: Und
Frank: Wir fassen sonst jetzt immer so den Film
Frank: etwas detaillierter zusammen, aber ich würde es jetzt mal
Frank: ganz grob zusammenfassen. Wir haben
Frank: Tom Hanks als
Frank: Frank, nee, Tom Hanks ist nicht der Frank,
Frank: Tom Hanks ist der Fox,
Hannes: Joe Fox, ja.
Frank: Mr. Fox, ich habe den Vornamen,
Frank: Joe Fox, besser bekannt als
Frank: NY152,
Frank: als
Frank: New York 152 und wir haben
Frank: Meg Ryan als
Frank: Shopgirl und
Frank: es ist, das Intro,
Frank: Das hat schon mein Herz geöffnet.
Frank: Man sieht einfach eine,
Frank: mit Windows 95 erstellte
Frank: 3D-Animation
Frank: von New York.
Christian: Ja, die ist super.
Frank: Und ich will nicht wissen, wie lange damals da
Frank: die Rechner gerechnet haben, um da sowas
Frank: zu erstellen.
Hannes: Sehr lange.
Frank: Sehr lange, ja.
Frank: Man sieht dann so
Frank: erst dieses ganz klassische
Frank: 2D-Modell, das wird dann 3D
Frank: und dann sieht man sogar ein,
Christian: Ja.
Frank: ich dachte erst, was wird das?
Frank: war es halt ein Jogger. Und man hat dann
Frank: einen schönen Übergang von dieser
Frank: animierten Welt in dieses echte.
Frank: Es ist noch ein bisschen holprig,
Frank: aber es ist jetzt schon so abstrakt,
Frank: dass es gut aussah.
Christian: Voll, also mich hat das voll abgeholt von der ersten Sekunde an, weil ich dachte, boah, guck mal eine 2D-Animation, oh, jetzt wird es 3D und jetzt ist es echt.
Frank: Bei dir, ja.
Christian: Also das ist erstaunlich gut gealtert, diese Animation.
Frank: Ja, auf jeden Fall.
Frank: Und man sieht den Mogen,
Frank: ich weiß gar nicht, bei wem man anfangen,
Frank: beim Tom Hanks oder bei der McRyan,
Frank: wie die frühs aufstehen,
Frank: ich glaube bei der McRyan,
Frank: wie die dann ihren Mann so halb rausdrängt.
Frank: Also man sieht schon, die ist ganz schön nervös und hibbelig,
Frank: dass endlich ihr Partner die Wohnung verlässt,
Frank: damit sie an ihr schickes MacBook rangehen kann
Hannes: Hm?
Frank: und sich mit AOL ins Internet einwählen kann
Frank: und die E-Mails checken.
Frank: Und das ist dann schon in der ersten Minute
Frank: und das ist einfach so ein toller Vorgang.
Frank: Also das machst du halt,
Christian: Ja.
Frank: heute liegst du noch im Bett
Christian: Ja.
Frank: und nimmst das Telefon in die Hand und dann, oh, acht Nachrichten und dies und das.
Christian: Ja.
Frank: Und damals war das noch ein richtiges Event oder Happening.
Christian: Ja, auf jeden Fall.
Christian: Ich habe dann auch so überlegt,
Christian: oder wir haben überlegt, ich habe das mit meiner Partnerin
Christian: geschaut, dass das doch eigentlich
Christian: voll die schöne Tradition war.
Christian: Dass man nicht sofort mit dem
Christian: Smartphone
Christian: im Bett aufwacht oder mit dem Smartphone
Christian: geht und diese Morgenroutine hat
Christian: und dann erst, nachdem man sich ein Kaffee geholt hat
Christian: und einen Baden-Baden übergeworfen hat, die E-Mails
Christian: checkt. Es war, glaube ich,
Christian: ganz nett damals.
Frank: Ja.
Hannes: Ja.
Frank: Und man hat dann auch einen Schnitt und sieht dann dieselbe Situation mit verkehrten, verdrehten Partnern beim Tom Hanks.
Frank: Dort ist aber seine Partnerin, die sehr nervös und hippelige und erst der Tiefen entspannt, liest dort die Zeitung und wartet auch, bis sie die Wohnung verlässt und geht dann an sein Thinkpad.
Frank: Und dann hast du es erkannt am ersten, ich habe da zwar Pause gemacht, das war mir einfach, ja es ist ein Thinkpad, aber mehr konnte ich da nicht erkennen.
Christian: Jetzt beim ersten Bild nicht unbedingt.
Christian: Also klar, man kann es ja grob einschätzen,
Christian: ist es eher diese oder jene Baureihe.
Christian: Aber so richtig habe ich es erst bei der Szene
Christian: bei über einer Stunde, eine Stunde, zwölf Minuten,
Christian: siebenviertel Sekunden gesehen,
Christian: weil da sieht man das Gerät von hinten
Frank: Ja, und?
Christian: und dann war es eindeutig.
Hannes: Das war da schon ein ganz schönes Brot angeredet, oder?
Frank: Ja, ja.
Christian: Ja.
Hannes: Sogar mit CT-ROM-Laufwerk.
Frank: Und Dockingstation, oder? War da unten drunter, oder? War das keine Dockingstation?
Christian: Das Ding ist so dick, das ist
Christian: 5 cm dick
Hannes: Jetzt muss es rankommen.
Frank: Das ist Kategorie Videorekorder von der Stärke.
Christian: Es gab doch die
Frank: Ja, wow.
Christian: Ultra Bay mit VHS, Frank
Christian: Wusstest du das nicht?
Christian: Ja, aber um kurz zusammenzufassen
Christian: und welches Gerät das geht für die Zuhörer, die jetzt parallel
Christian: vielleicht googeln wollen. Es ist ein IBM ThinkPad
Christian: 770 oder 770ED.
Christian: Ich habe dann auch einen Reddit-Thread
Christian: gefunden, wo darüber schwadroniert wird, welches
Christian: dieser beiden Modelle sein könnte.
Christian: 95 und 98 hast du gerade gesagt.
Christian: Notebook kam zwischen Oktober
Christian: 97 und Dezember 98 raus.
Christian: Und kleiner Funfact ist eins der
Christian: Notebooks, die auch an Bord der Raumstation
Christian: Mia benutzt wurden. Also das
Frank: Ja.
Christian: Ding war auch im All und Joe Fox
Christian: schreibt halt damit seine
Christian: flirty E-Mails über AOL.
Christian: Also Technik, die begeistert, dickes Gerät, Pentium 1 MMX, 200 bis 266 Megahertz, 32 bis 288 MB RAM, 14 Zoll Gerät mit 1024 x 768 Pixeln und auch üblich damals 3,2 GB Festplatte bis zu 8,1.
Frank: * Er stöhnt. *
Christian: Floppy hast du erwähnt, das ist mit drin, CD-ROM-Laufwerk und es gab sogar optional, das war das erste Thinkpad und angeblich auch das erste Notebook generell mit einem DVD-ROM-Laufwerk. Hatte auch dann später einen M-Pack-Beschleuniger, damit man damit DVDs glotzen konnte.
Frank: Oui.
Frank: Oh!
Christian: Also dickes Teil, was aber auch viel Hardware drin hatte und nicht fehlen durfte natürlich auch dann die Soundkarte mit Klinke und 33,6K und später 56K Modem und ja, Joe Fox darf jetzt nicht auf Linux 7.0 updaten leider, sonst kann er keine E-Mails mehr versenden. 3,5 Kilogramm Gewicht übrigens.
Frank: Oh!
Christian: Ja.
Hannes: Ja, auf der Mir
Hannes: wiegt ja sowas nichts.
Frank: ja
Christian: Fliegt an dir vorbei.
Hannes: Ja.
Hannes: Ja.
Frank: ja
Frank: und da passt das auch
Frank: das habe ich gar nicht so wahrgenommen
Frank: aber jetzt, weil wir es jetzt schon
Frank: öfters angesprochen haben, es ist halt
Frank: auch ein super Charakter Building
Frank: Wir haben halt den Herrn Fox, das ist der Chef von so einer großen, wie Fox ein Buchs, so einer großen Buchhandelskette.
Frank: Und er halt als kühlberechnender Geschäftsmann, der nur ans Business denkt und da muss man bis zum Tod kämpfen.
Frank: Während McRyan mit dem Apple Book die coole alternative kleine Indie-Kinderbuchladen hat.
Christian: Stimmt, ja, so habe ich es noch gar nicht gesehen.
Christian: Das passt voll gut rein.
Frank: Ja, und das noch bevor, glaube ich, Apple wusste, dass die diesen Lifestyle-Markt abdecken wollen.
Hannes: Hm.
Christian: Ja.
Christian: Auch hier vielleicht kurz noch ein paar Details eingestreut.
Christian: Das ist ein Apple PowerBook 3400C.
Christian: Zwischen Februar und November 1997 gefertigt.
Christian: Hatte eine PowerPC-CPU, also eine IBM-CPU.
Christian: Mit 180 bis 140 MHz je nach Modell.
Christian: 16 bis 144 MB Edo-RAM, also der langsamere RAM und auch nicht so groß.
Hannes: Amen.
Christian: Display auch nur 12,1 Zoll mit 800 x 600 Pixel.
Christian: Auch die Platte ein bisschen kleiner, 1,3 bis 3 GB.
Christian: Floppy und CD-ROM haben wir auch.
Christian: Natürlich auch das Modem, das sieht man auch ganz gut an manchen Szenen.
Christian: Das Modemkabel sitzt irgendwie wie ein Bett und das Modemkabel ist da so aus dem Laptop hinten raus lugend.
Frank: Ja.
Christian: Aber auch mit 3,2 Kilogramm jetzt nichts, was man sich unter den Arm klemmt und dann bei Starbucks sich eine, keine Ahnung, Chai Latte für 20 Dollar, damals 2 Dollar, kauft.
Hannes: Tja, das hast du nicht auf die Mir geschafft.
Frank: Nee. Das ersetzt dann auch die Gewichtsdecke, wenn du das Ding mit ins Bett nimmst.
Hannes: Oh, stimmt.
Frank: Ja, und ich weiß gar nicht, wie die sich kennengelernt haben.
Frank: Sie schicken sich halt E-Mails hin und her ohne private Sachen.
Frank: Und man sieht so am Anfang, wie sie beide ganz nah nebeneinander laufen und sich doch nicht kennen,
Frank: obwohl sie schon so Geheimnisse ausgetauscht haben.
Frank: Und dann kommt halt noch der Konflikt, dass von ihm der große Buchladen ihr Geschäftsgrundlage ruiniert, sie dann sich auch treffen und ja, es geht halt immer hin und her, ob er es dann endlich sagt, dass er das ist und ob sie auch dahinter steigt.
Frank: Und ich fand auch dann, wo wir das schon hatten, da gab es halt noch keine Smartphones, aber ich fand diese andere Technik-Sachen schön. Und ich habe auch den Christian gesehen, und zwar ist das der Frank, das ist der Freund von der McGrind, und er sammelt Olympia Rekord Deluxe Schreibmaschinen. Und er setzt sich dahin, und das kannst du es nicht mehr abstreiten, mit deiner Tastatur ist es einfach eins zu eins dasselbe.
Christian: Ja.
Christian: Ja.
Christian: Ja, es ist wirklich so.
Christian: Ich habe das geguckt und habe dann
Christian: auch Frank gesehen und dachte mir so, scheiße,
Christian: irgendwie erkenne ich mich da wieder.
Frank: Ja.
Hannes: Auch die Szene, wo es heißt, du hast doch dieses Gerät schon, das ist ein anderes.
Christian: Ja, auch das sind Sätze, die ich leider schon gehört habe.
Frank: so eine richtige, wie so eine Fahrt ins Museum.
Frank: So ganz nostalgisch.
Hannes: Und da klickert sich dann so schön wach.
Christian: Hm?
Frank: Ja.
Hannes: Das Festplattengeräusch und alles.
Frank: Und auch die Tastaturen.
Frank: Er hat ja dann nicht nur sein
Frank: Syncpad, der hat ja dann irgendwie nochmal so einen Desktop-Rechner.
Christian: Hm?
Frank: Und da hat er glaube ich zwei verschiedene
Christian: Mhm.
Frank: Tastaturen. Und das eine sieht aus wie so eine
Frank: Kinesis Advantage.
Frank: Das habe ich aber jetzt nicht so rausfinden können.
Frank: Auf jeden Fall so
Frank: Mono-Split mit zwei Hälften.
Frank: das andere war so ergomäßig
Frank: geschwungen. Also es ist wirklich für
Frank: alle Nerdfreunde was dabei.
Christian: Cool.
Christian: Ja, und auch so die Software, also in der Buchladen, da sieht man so ein, so ein, ja, Terminal-Oberfläche für die Käufe, die sie da halt in der Kasse dann vermerken.
Christian: das finde ich auch schön, kein SAP
Christian: oder keine Ahnung was, sondern so ein DOS Fenster
Christian: quasi
Frank: Aber das ist doch, das nehmen die doch
Christian: ja, stimmt
Frank: in den Möbelhäusern immer noch. Also
Frank: außerhalb von Ikea, glaube ich.
Hannes: Da war eine Ausgabe, ne?
Frank: Das ist...
Christian: mit dem Nageldrucker dann, aber von
Hannes: Ja.
Frank: Ja.
Christian: Oki, ja
Hannes: Hör mir auf damit.
Hannes: Amen.
Christian: kann man hören
Frank: Und
Frank: interessanter Punkt, also ich sehe
Frank: jetzt immer noch, man kann so schöne Sachen,
Frank: die dann so gleich bleiben,
Frank: man kommt mit, diese finanzielle
Frank: Notlage und
Frank: irgendjemand sagt dann zu einem, sie hätte
Frank: viele Intel-Aktien zu sechs gekauft.
Frank: Da habe ich heute mal nachrecherchiert.
Frank: 1998 war der Intel-Aktienkurs Anfang des Jahres bei 10 bis 13, also hätte sie schon fast verdoppelt den Gewinn, ist dann mal auf 9 eingebrochen und dann Ende des Jahres auf 17 Dollar gestiegen.
Frank: Der Christian könnte das jetzt bestimmt sagen, aber ich bin da zu weit draus. Sie waren mal auf fast 70 Dollar die Intel-Aktie, richtig hoch und jetzt sind sie wieder bei 45.
Frank: ich habe mir mal den Spaß gemacht,
Frank: wenn die
Frank: diese Thinkpads, das kam 7000 Dollar,
Frank: hätte sie damals
Frank: anstatt für 7000 Dollar
Frank: die Intel-Aktien gekauft, sich noch ein Thinkpad
Frank: gekauft, hätte sie heute
Frank: 50.000 Dollar gehabt
Frank: und mit dem Notebook bloß
Frank: 13.000, aber das finde ich trotzdem krass,
Frank: dass diese alte Hardware da noch
Frank: so viel, so einen
Christian: Ja, es ist auch krass, wenn man mal guckt und dann schaut, was Hardware damals gekostet hat und das dann umrechnet, was das inflationsbereit kurze Tage bedeutet,
Frank: Sammlerwert hat.
Christian: dann weiß man halt mal wieder, dass es eigentlich tendenziell in den letzten 10, 20 Jahren Hardware relativ billig geworden ist, wenn wir mal so gucken.
Frank: Ja
Frank: Auch so Videospiele
Frank: Also ich kann mich an Super Nintendo Spiel
Frank: 120 Mark
Frank: Wären jetzt so ganz pauschal gerechnet
Frank: 60 Euro
Frank: Und jetzt sagst du so 60 Euro oder 80 Euro Vollpreisspiel
Frank: Boah
Frank: da warte ich lieber noch auf den Sale,
Frank: aber im Grunde hast du da schon recht.
Frank: Und mit der Hardware muss man sich ja auch sagen,
Frank: ob ich jetzt ein neues oder ein drei Jahre altes Thinkpad habe,
Frank: sage ich mal für mich,
Frank: oder normal Benutzer merkt da keinen Unterschied.
Frank: Ich weiß nicht, wie das bei dir ist,
Frank: ob du da einen großen Unterschied merkst,
Frank: aber ich würde sagen, vor 30 oder vor 20 Jahren
Frank: war der Unterschied noch krasser.
Christian: Eindeutig. Also mein privates Notebook ist jetzt auch drei Jahre alt.
Christian: Ich habe auch ein drei Jahre altes Notebook auf Arbeit.
Christian: Mit dem kann ich noch ganz, ganz gut arbeiten, würde ich behaupten.
Christian: Und wenn du mal so guckst, so, keine Ahnung, der erste Rechner, den wir hatten,
Christian: waren 4,86er, danach kam Pentium
Christian: 1, dann kam Pentium 3, da lagen relativ
Frank: Hm?
Christian: wenige Jahre dazwischen, würde ich jetzt mal so
Christian: sagen. Und das waren immer gigantische
Christian: Sprünge und die hast du heutzutage halt
Hannes: Hm.
Christian: eigentlich nicht mehr. Außer du bist halt
Christian: drauf angewiesen, weil du jetzt auf Windows
Christian: 11 gehen musst, auf Windows 12 irgendwann mal
Christian: gehen musst und das geht dann halt nicht und du musst die Hardware wechseln.
Christian: Aber ansonsten, die Tätigkeiten,
Christian: die man so macht, ja,
Christian: erfordern es ja eigentlich nicht. Also wenn du
Christian: nur Office und E-Mail machst, das kannst du
Christian: halt auch theoretisch auf einem 20 Jahre alten Rechner
Christian: machen.
Frank: Ja, bis halt dann das 32-Bit eingestellt wird.
Christian: dann ist schlecht ja dann musste leider ja ja
Frank: Doch, updaten.
Frank: Ja, und bei dem Film, der geht auch zwei Stunden, muss ich sagen, die letzte halbe Stunde hätte man etwas kürzen können.
Frank: wo es dann wirklich geht, eigentlich wissen sie es jetzt schon voneinander oder auch nicht,
Frank: dann, das fand ich nochmal so ein bisschen in die Länge gezogen,
Frank: das hätten sie dann noch was, was geben können.
Frank: Aber trotz allem ein sehr schöner Film, also kann ich empfehlen.
Christian: Also das endet dann ja damit, dass die beiden dann doch zusammenkommen.
Christian: Also sie verlässt dann ihren Schreibmaschinen sammelnden Freund, weil sie feststellen, irgendwie vibet das nicht so.
Frank: Ja.
Christian: Er verlässt seine Partnerin auch oder wie war das nochmal?
Hannes: Ja, ja, im Fahrstuhl, wo die stecken blieben.
Frank: Ja...
Christian: Stimmt, genau, weil sie sich so daneben benimmt und alles schlecht findet, was er irgendwie mag und ziemlich aufgelöst ist wegen Dingen, die es nicht wert sind.
Frank: Ja...
Hannes: Ja.
Christian: Und da trifft er für sich die Entscheidung, okay, das ist es nicht.
Christian: Was ich so ein bisschen komisch fand war,
Christian: also er spielt ja so ein bisschen ein doppeltes Spiel dann, Mr. Fox.
Hannes: Ja.
Christian: Also er weiß ja dann, dass sie das ist und tut aber so, als wäre er es nicht
Hannes: Ja.
Frank: Ja...
Christian: und spielt sein virtuelles Leben gegen das echte Leben aus
Christian: und gibt ihr Tipps, wie sie mit dem Typ aus dem Internet umgehen soll.
Frank: Ja.
Christian: Und dann ist er es halt.
Christian: Also heute nennt man das, glaube ich, Catfishing.
Christian: Und ich finde es ziemlich spooky und würde es komisch finden,
Hannes: Hm.
Christian: wenn ich auf die Art und Weise einen Menschen kennenlerne.
Frank: Ja, das würde heute,
Frank: also du könntest den Film heute so drehen,
Frank: aber das Verhalten, glaube ich, würde
Frank: heute nicht so toleriert werden. Also das kann ich mir
Frank: überhaupt nicht vorstellen, dass das so
Hannes: Das kam auch im Film charmant darüber, aber so runtergebrochen, nüchtern betrachtet, schwierig.
Frank: durchgeht, aber das waren
Frank: halt die 90er.
Frank: Ja, das bestärkt Vorurteils Frank mit seiner Meinung zu Tom Hanks.
Christian: Wieso?
Hannes: Ah, das ist also Tom Hanks Charakter, den wir da gesehen haben. Richtig. Früher bei AOL, heute in ganz Hollywood.
Christian: Tom Hanks, bekannt für Catfishing
Christian: ja
Christian: heutzutage
Christian: wäre das halt ein typisches kennenlernen auf
Frank: Ja
Christian: Reddit oder Tinder oder so
Christian: also wenn man das auf die Art und Weise
Hannes: Nein, ein Swipe nach links oder rechts.
Christian: genau, ja, Zarkbom
Christian: NY152
Frank: Ja.
Christian: ist dir in die DMs
Christian: geslidet
Christian: Was ich noch auffällig fand, du hast es ja schon gesagt, der Ex-Partner von Kathleen Frank, der sammelt eben Schreibmaschinen.
Christian: Ich finde AOL ist wirklich sehr omnipräsent.
Christian: Also man hört auch direkt am Anfang dieses You've got mail, was ja auch der Titel für den Film ist.
Frank: Ja.
Hannes: Ja, sie haben Post.
Christian: Und man sieht den Chat auch relativ häufig.
Frank: Hm?
Christian: Also lange Szenen, wo man das Chatfenster sieht, wie er tippt, wie sie antwortet.
Christian: Und damals habe ich nachgelesen, war das auch Kritik der Schleichwerbung, weil es halt wirklich sehr omnipräsent ist.
Christian: Aber es fängt halt diesen Vibe dieser Zeit gut ein.
Hannes: Hm.
Christian: Und das wusste man halt damals nicht, dass das mal eine ikonische Zeit wird, an die man sich vielleicht gerne zurückerinnern möchte.
Hannes: Ich hatte noch kurz überlegt,
Hannes: ob da im Kino davor vielleicht die Werbung
Hannes: mit Bubele kam.
Frank: Bin ich schon drin?
Hannes: Ich bin drin. Das ging ja einfach.
Christian: Oh nein.
Hannes: Aber die kam ein Jahr später raus.
Frank: Ja, ja.
Christian: Oh Gott, ich habe sie direkt im Ohr.
Christian: Das war ja einfach. Bin ich schon drin oder was?
Hannes: Ja.
Christian: Jetzt die AOL 5.0 CD mit 1300 Gradestunden.
Christian: ...
Hannes: Ja, ja.
Hannes: Die wunderbaren Geräusche.
Christian: ...
Frank: Also das war schon interessante Zeit.
Hannes: Ich weiß nicht, wie lange du im Internet sein willst, weil du hast ja da pro Minute bezahlt.
Frank: Ja, und bei dem Ende ist es bei 30 Minuten billiger,
Frank: aber ich brauche nicht so lange.
Frank: Und, eieieieiei.
Frank: ...
Christian: Gab es auch den Computerbild-Einwahlassistent, der dir genau gesagt hat, um wie viel Uhr du dich wo am günstigsten einwählen kannst?
Hannes: Ja, ich weiß noch, wir hatten so ein kleines Fritz-Programm, was dir angezeigt hat, ja, jetzt findet Download-Upload statt, jetzt findet Download-Upload nicht mehr statt, wir kappen die in eine Verbindung. Also so ein richtiger Money-Saver.
Christian: Ja.
Christian: Ja.
Frank: ...
Frank: ...
Christian: Ja.
Hannes: Ja.
Hannes: D-Mark, ja.
Christian: Ja, das war wirklich viel wert.
Christian: Also wir hatten auch am Anfang AOL,
Christian: war der erste Internetzugang, den wir hatten.
Christian: Ich glaube vorher Debitel oder sowas.
Christian: Und da gab es in der Computer-Bild eine ellenlange Tabelle.
Christian: wie wird abgerechnet, welchem Takt, wie viel Megabyte oder sonst was und das war echt eine große Aufgabe damals den richtigen Anbieter auch zu finden und ich habe natürlich auch als Teenager gerne im Netz gesurft und habe dann natürlich auch die Telefonleitung blockiert, das heißt wenn jemand angerufen hat, war halt besetzt und wenn jemand anrufen wollte, dann habe ich halt dann das am Rechner gehört, was die Person in den Telefonhörer gerade reinruft und das musste immer genau abgetimed werden, weil einmal am Tag immer jemand von der Familie angerufen hatte,
Frank: Hm.
Christian: Da musste man genau das Zeitfenster finden, wo die Person nicht anruft, damit man nicht den Vorwurf kriegt, du warst ja schon wieder im Internet.
Frank: Verrückte Zeit.
Frank: Und ich würde noch, du hast ja vorhin schon gesagt, hier bei 1.13 oder so, dieser ikonische Thinkpad-Shot, das war eine richtig, richtig, richtig gute Szene. Man sieht dann, wo er eigentlich weiß, hier, er hat sich schlecht verhalten, er muss jetzt wirklich mal Butter zu die Fische, er muss jetzt zugeben, dass er es war.
Frank: Und er sitzt gleich an das
Frank: Thinkpad und dann bringt das
Frank: aber nicht übers Herz oder so und
Frank: steht dann auf und läuft hin und her und es ist halt
Frank: er hört halt nach links und kommt
Frank: aber wieder von rechts. So, das ist
Frank: super schön, super schön
Hannes: Ja.
Frank: inszeniert. Und du hast halt
Frank: schön Center Framing, das Thinkpad in der Mitte,
Frank: ganz großes, ganz großes
Frank: Tennis.
Frank: Und den, sein Vater
Frank: ist ja auch so, weiß ich nicht,
Frank: beziehungslabil und er mischt
Frank: ihn dann ein Martini, ist euch das aufgefallen?
Frank: der macht da in denselben Martini zweimal eine
Frank: Olive rein.
Christian: Oh, nee.
Frank: Da musste ich nochmal zurückspulen.
Frank: Der hat da gerade eine reingeworfen.
Frank: Das ist ein Filmfehler.
Christian: Nee.
Hannes: Na, für den größeren Hunger.
Frank: Ja bitte.
Frank: Ja.
Christian: War das die Szene, wo die im Boot
Christian: dann gehockt haben, wo er dann von zu Hause
Frank: Ja.
Christian: rausgeflogen ist, der andere ausgezogen ist
Frank: Genau.
Frank: Ja.
Christian: und wo dann der Vater sagt, was ist
Christian: denn hier aus deiner Schuhfreundin geworden
Christian: und dann sagt eben, du meinst die,
Christian: die du damals angebaggert hast aus meiner Klasse
Frank: Ja.
Christian: oder irgendwie sowas, wo dann
Hannes: Ja.
Frank: Genau.
Christian: quasi beide Männer feststellen, dass sie auf ihre
Christian: eigene Art und Weise generationsübergreifend
Christian: Probleme haben.
Frank: Ja, das stimmt
Frank: Ja, und da finde ich
Frank: haben die Laptops
Frank: haben das ThinkPad da nochmal
Frank: in größeren Stellenwert, also es war jetzt hier nicht nur
Frank: nicht nur Hintergrund
Frank: Placement, sondern es hat schon
Frank: schönes Zeitdokument
Frank: könnte man fast sagen
Hannes: Ein schönes Story-Behäkel gewesen.
Hannes: Sonst war das auch eine schöne
Hannes: Zeitkapsel irgendwie, der Film.
Frank: Ja.
Hannes: Also auch die Musik,
Hannes: gleich am Anfang, wo die
Hannes: beiden auf Arbeit
Hannes: laufen, sich dermaßen
Hannes: oft über die Wege kreuzen
Hannes: und halt nichts von sich
Hannes: wissen. Und nebenbei spielt
Hannes: halt Cranberries mit Dreams, da dachte ich mir,
Christian: Ah, ja, ja.
Hannes: geil, jetzt fühlst du dich wieder jung.
Christian: Oh ja.
Christian: Cool. Stimmt, ja.
Frank: Ja.
Christian: Schöne Zeitreise.
Frank: Der deutsche Einzelhandel hat sich auch daran Beispiel genommen, keine Gartenzahlung.
Christian: Stimmt.
Hannes: Ja.
Frank: Sie will dann in einen Lebensmittelladen kaufen.
Christian: Erst ab 50 Euro.
Frank: Das war auch, wie wild der dort eingeräumt war.
Frank: Das war eigentlich wie so ein Sperrnastregal im Keller.
Frank: Das würde jetzt so als Pop-Up-Store laufen.
Frank: Und sie hat halt nur Kreditkarte dabei und der Laden nimmt nur Bargeld.
Frank: Und dann kommt halt der Fox als reicher Mann und bezahlt dann den Einkauf.
Hannes: Ritsch, Ratsch, behält Probleme.
Frank: Ja.
Christian: Stimmt, ja, da quatscht ja doch diese Kassingerin so ein bisschen von der Seite an,
Christian: ist erst nett und dann drückt er ihr so einen Spruch,
Christian: der ja echt auch schlecht gealtert ist. Ich kriege jetzt ein Wort
Frank: Ja.
Christian: auch nicht mehr zusammen, aber es gab so
Christian: ein, zwei Sprüche, wo man sich so sagt, den könntest du
Christian: heute nicht mehr bringen und
Frank: Ne.
Hannes: Hm.
Christian: ein solcher ist da glaube ich auch gefallen und dann
Frank: Hm.
Christian: also sie kann, wird das wohl doch mit
Christian: der Karte abrechnen,
Hannes: Hm.
Christian: wollte das aber halt nicht, weil es vermutlich Gebühren kostet
Christian: oder irgendwie sowas und dann sieht man, wie sie dann genervt
Christian: auf einem IBM Kassensystem
Frank: Ja
Christian: dann noch tippt. Also man sieht auch kurz, dass es ein
Christian: IBM Kassensystem ist und dann tippst du
Christian: da irgendeinen Code und dann geht es halt doch.
Frank: Na gut
Frank: Du hast auch noch einen Film ausgesucht, Christian, oder?
Christian: Genau, ich habe Knives Out mir angeguckt
Christian: und ich glaube, den habt ihr auch schon gesehen, richtig?
Hannes: Ja, wir waren sogar im Kino.
Frank: Ja, mehrmals
Christian: Ach, cool
Frank: zu Corona-Zeit.
Christian: Ich wollte gerade sagen, der ist doch 2019
Christian: und der in Deutschland 2020 erschien
Christian: Das muss ziemlich genau zu Corona-Zeit gewesen sein
Frank: Ja, und das war auch so
Hannes: Hm.
Frank: dieser erste
Frank: Schritt von Netflix
Frank: ins Kinobusiness.
Christian: Ja
Frank: Wenn man das
Frank: so sagen darf.
Frank: Wo es halt auch immer diese Befindlichkeiten
Frank: gibt.
Hannes: Ja, wobei, der erste war noch nicht bei Netflix.
Frank: Achso,
Frank: war das noch nicht die Netflix?
Hannes: Der erste kam raus und erst danach hatte er den, ich sag mal, Vertrag mit Netflix,
Frank: Ah.
Hannes: dass die nächsten 2, 3, 4 auf Netflix erscheinen sollen.
Christian: Ah.
Frank: Hm.
Christian: Okay, das wusste ich zum Beispiel gar nicht.
Christian: Also ich habe den ersten halt damals gesehen,
Christian: der war dann auch irgendwann bei einem Streaming-Anbieter,
Christian: den wir zu dem Zeitpunkt hatten, war der verfügbar.
Hannes: Hm?
Christian: Und die folgenden Filme, es gibt ja drei mittlerweile, die gibt es da auch, aber deswegen hätte ich jetzt gedacht, das sind alles Netflix-Filme, aber es ist ja häufig so, dass da auch die Lizenzen wechseln, dass es dann halt vom Kino dann zu einem Anbieter wechselt.
Hannes: Hm?
Frank: Hm?
Christian: Genau, also Knives Out oder auf Deutsch Knives Out, Mord ist Familiensache, ein Film, wie gerade schon gehört, 2019, 2020 von Rian Johnson und ziemlich interessanter Cast, wie ich finde, Hauptrollen, zum Beispiel Christopher Plummer, dann haben wir die Pflegerin Marta Cabrera, gespielt von Ana de Amas, dann haben wir den Privatdetektiv Benoit Blanc, von niemand geringerem als Daniel Craig gespielt und Jamie Lee Curtis.
Hannes: Ja.
Hannes: Ja.
Frank: Hm?
Frank: Hm?
Frank: Ja.
Christian: Die habe ich schon sehr lange nicht mehr gesehen und ich muss sagen, die ist gut gealtert, finde ich. Also in ihrer Rolle und in ihrem Schauspieler-Dasein immer noch sehr interessant und unterhaltsam anzuschauen, die Rollen, die sie spielt.
Hannes: Ja.
Christian: Und in dem Film geht es darum, es gibt den alten und erfolgreichen Krimiauter Harlan Thrombey und der wird nach seinem 85. Geburtstag tot aufgefunden. Die Behörden gehen erstmal von Suizid aus, aber die Polizei befragt dann trotzdem die Familienmitglieder und der hat eine ziemlich große Familie.
Christian: Und bei diesem Verhör ist eben auch der Benoit Blanc anwesend, der von einem Unbekannten beauftragt wurde, die Familie eben zu befragen, was hier passiert ist.
Christian: Und der spielt so eine richtig coole Figur, wie ich finde.
Christian: Also er wird dann auch von einem aus der Familie erkannt und wird dann als The Last Gentleman bezeichnet.
Christian: Das war wohl irgendein Magazin, die ihn so bezeichnet haben.
Christian: Und er trägt halt so einen britischen Tweed-Anzug und klassische Hosenträger mit den beiden Löchern, die am Hosenbund fest befestigt werden.
Frank: Auf jeden Fall.
Hannes: Hm?
Christian: Und in einer Szene sieht man ihn auch, wie er einen alten goldenen iPod benutzt.
Christian: Und ich denke mir, das wäre auch was, da hätte Frank, glaube ich, Bock drauf.
Christian: Ja.
Christian: Und auf jeden Fall befragen sie dann die Familie zu den Vorkommnissen der Feier und am nächsten Tag, was dann so passiert ist.
Christian: Zum Beispiel unter anderem die älteste Tochter mit ihrem Mann, der jüngste Sohn, die verwitwete Schwiegertochter und deren Tochter.
Christian: Also die ganze Familie, die wird eben befragt und interessant ist halt, dass die alle lügen wie gedruckt, die beschuldigen sich gegenseitig und jeder hat auch seine eigenen Konflikte, die gute Motive für so einen Mord wären.
Christian: Also zum Beispiel, manche haben Geldsorgen, manche haben Angst vom Familienunternehmen ausgeschlossen zu werden, weil sie eigentlich von ihrem Job freigestellt wurden quasi. Ein anderer sorgt sich darum, dass er beim Erbe nicht beteiligt wird. Ein anderer hat seine Frau betrogen, wurde dabei ertappt und so weiter. Also so ein wirkliches Familiendrama, eine Vorzeigefamilie, wie sie im Buche steht. Jeder hat Dreck am Stecken und schmeißt auch gern mit Selbigen nach dem Nächsten.
Frank: Mhm.
Christian: Er kennt sich vielleicht auch die eine oder andere Familie wieder, wenn man sich das so sieht.
Frank: Ja.
Christian: Und naja, Blanc befragt dann eben auch zuletzt die Pflegerin Marta Cabrera.
Christian: Die wurde zu so einer Art Freundin des Verstorbenen.
Christian: Also die hat sich immer um ihn gekümmert, hat ihm Medikamente gegeben, hat mit ihm auch Go gespielt.
Christian: Also so ein Brettspiel, wo wirklich Konzentration und analytisches Denken gefordert ist.
Hannes: Hm.
Christian: Das beherrschen die beide wohl ganz gut.
Christian: Und die weiß natürlich gut über die Familie Bescheid, weil sie da ja ein- und ausgeht.
Christian: Und die hat einen ganz netten Skill, will ich jetzt eigentlich nicht nennen, aber immer wenn sie lügt, muss die halt sofort brechen und nimmt dann die nächste Tasse, die sie findet oder den nächsten Eimer und kotzt da halt rein.
Frank: Ja.
Christian: Und das weiß Bloch natürlich und deswegen überprüft er mit ihr immer seine Hypothesen und stellt ihr dann so Fangfragen und dann guckt er, wie sie reagiert und dann bricht sie in den nächsten Eimer und dann weiß er, okay, das stimmt halt nicht oder das stimmt.
Christian: Also sehr unterhaltsam.
Christian: Es kann einem echt leid tun, weil sie in wenigen Minuten sehr häufig zum Eimer greifen muss.
Christian: Und eigentlich will sie doch nur ihre Arbeit machen und ist auch traurig darüber,
Christian: dass natürlich der Verstorbene nicht mehr verarzt werden muss.
Christian: Und ja, die Frage, die sich halt stellt, wer war denn jetzt der Mörder?
Christian: Also der Film geht auch eine gewisse Zeit.
Christian: Also ich finde, der war relativ kurzweilig.
Christian: Ich glaube, der ging auch irgendwie zwei Stunden.
Frank: Ja.
Christian: Aber es fühlte sich nicht so an.
Frank: Er ist von
Frank: Rian Johnson und er
Frank: steckt so viel Liebe ins Detail.
Frank: Also man kann ihn ruhig mehrmals
Hannes: Oh ja.
Frank: sehen, man erkennt immer wieder
Frank: Also es ist wirklich ein richtig guter Film.
Hannes: Oh, schon wie voll dieses
Hannes: Cluedo-Haus ist.
Hannes: Voll mit Liebe.
Hannes: Ja.
Frank: Ja.
Hannes: Nein.
Frank: Ja, genau.
Hannes: Ab in den nächsten Raum.
Frank: Und dort hat der, der Großvater hat ein Zinkpad.
Christian: ...
Frank: Und das passt aber theoretisch, da frage ich mich,
Frank: du hast es ja dann sofort wieder
Frank: erkannt und spezifiziert
Frank: es ist da schon in Vintage
Frank: also nicht so Vintage, aber es ist
Frank: jetzt nicht mehr, ich weiß nicht, er könnte
Frank: noch damit arbeiten, da frage ich mich
Frank: es gibt ja auch, ich weiß gar nicht wer es
Frank: erzählt hatte, der seine Drehbücher
Frank: auf so alter Hardware schreibt, wer war
Frank: das denn?
Christian: Ja, habe ich auch die Tage überlegt.
Christian: Da gab es einen großen Artikel auf Golem drüber,
Christian: der einen MS-DOS-Rechner hat und mit einem Model M.
Frank: War das nicht von Dune?
Christian: Gute Frage, ich weiß es nicht.
Frank: Vielleicht fällt es einem wieder ein.
Frank: Ich glaube, wer hatte Dune?
Christian: Also der Autor von Dune, der ist ja schon lange verstorben.
Hannes: Ja.
Christian: Der kann es ja nicht sein.
Christian: Das ist ja Frank Herbert.
Frank: So war das.
Frank: Und das kann halt schon sein.
Frank: Ich denke mal, wenn man da so Drehbuch-Resarcheur
Frank: oder wenn man da so als...
Frank: Er war ja auch, nicht Drehbuch,
Frank: er war Autor.
Frank: Und da hat man ja manchmal schon so
Frank: gewisse Charakterzüge.
Frank: Und wenn er halt sagt, hier, das war mein
Frank: Thinkpad und ich mag die Tastatur da so sehr,
Frank: Warum nicht?
Christian: Du hast aber recht mit dem, was du gerade sagtest.
Christian: Ich habe das parallel mal schnell recherchiert, weil es mir keine Ruhe gelassen hat.
Christian: Das Drehbuch für Dune wurde mit MS-DOS-Programm geschrieben und zwar von Eric Roth.
Christian: Und der verwendet seit Jahren Movie Master für MS-DOS und er schrieb Dune mit dem 30 Jahre alten Editor auf einer IBM Model M.
Frank: Ja.
Christian: Artikel von Oliver Nickel. Verlinken wir natürlich auch.
Frank: Ja, das machen wir schon immer so.
Christian: Ja.
Hannes: Never change a running system.
Christian: Ja, ich meine, das ist auch, ich meine, die IBM Model M ist ja eine Buckling Spring Tastatur.
Christian: Ich habe selbst auch mehrere Buckling Spring Tastaturen.
Christian: Und wenn ich jetzt zum Beispiel Fachartikel schreibe, was ich hin und wieder mal tue, dann mache ich das ungelogen auf dieser Tastatur, weil es mir das Gefühl gibt, ein Autor zu sein in dem Moment.
Frank: Ja.
Christian: Klingt Banane, aber fühlt sich für mich, ich komme dann eher in den Flow rein und schreibe dann.
Hannes: Ja, das Schreibmaschinen-Phänomen.
Christian: Ja, ja, genau, richtig, genau das ist es.
Hannes: Amen.
Frank: Ja.
Frank: Es gibt auch, Reddit ist wirklich ein Reddit-Tool,
Christian: Ja.
Frank: gibt es ein schönes Subreddit, WriterDesks oder sowas,
Frank: ich tue es verlinken, wo du immer sehr interessante Tastaturen hast,
Christian: Mhm.
Frank: mit so einem kleinen Handy-Display oder anderen Display,
Frank: wo es halt da geht um Leute, dass die wirklich fokussiert sind und dann nur schreiben.
Frank: Da gibt es schöne DIY-Lösungen.
Christian: Das ist super, ja.
Christian: Also ich glaube, der Hype, den nennt man auch
Christian: Distraction-Free Typing.
Christian: Dass du halt nicht deinen normalen Desktop-Computer hast
Christian: Grund läuft noch Signal,
Christian: Threema und keine Ahnung was für ein Messenger,
Christian: sondern wirklich nur ein Vollbild, keine
Christian: Fenster, die dich ablenken, keine Notifications,
Hannes: Amen.
Christian: kein Ton, sondern wirklich
Christian: nur einmal gar nichts.
Christian: Genau, aber das Notebook,
Christian: weil du es gerade schon angesprochen hast, Frank, es gibt
Christian: zwei Szenen, eine ist bei
Christian: Minute 19, 30 Sekunden, ist
Christian: ein T61, das zwischen
Christian: Mai 2007 und 2009
Christian: produziert wurde, ist Lenovo
Christian: gebrandet, das heißt, es ist dann
Christian: eins der späteren Modelle, was wir
Christian: in dem Film sehen, weil das T60, T61
Christian: ist ja teilweise noch mit IBM Branding
Christian: gebaut worden, teilweise schon mit
Christian: Lenovo Branding. Hier ist es eben ein
Christian: späteres Modell und das T61
Christian: war relativ vielseitig. Es gab es in 14,1
Christian: Zoll oder in 15,4 Zoll
Christian: mit Intel oder Nvidia Grafikkarte.
Christian: Es gab ein Intel Celeron,
Christian: Pentium oder Core 2 Duo, bis
Christian: zu 8 GB DDR2 RAM,
Christian: eine 2,5 Zoll SATA 1
Christian: Festplatte. Es gab WLAN,
Christian: Bluetooth, WLAN für unterwegs
Christian: um Internet zu haben, USB 2.0, eine kleine Webcam mit 1,3 Megapixel und zwischen 2,2 und 2,7 Kilogramm Gewicht.
Christian: Und du hast natürlich völlig recht, das dient hier der Charakterbildung.
Christian: Denn wie Hannes auch schon sagte, dieses Cluedo-Haus ist voller Gegenstände.
Christian: Es ist krass. Also ich habe den Film jetzt zum zweiten Mal gesehen und ich habe den mit einem ganz anderen Auge gesehen,
Christian: weil ich jetzt viel mehr auf den Hintergrund geachtet habe, auch wegen der Vorbereitung für unsere Folge jetzt.
Frank: Ja.
Christian: Aber da sind halt absurd viele Bücher, was klar ist, er ist halt Autor, natürlich hat er viele Bücher, aber der hat auch alte Gegenstände, alte Kisten, wo er Sachen drin aufbewahrt, alte Schreibutensilien, auch hochwertige Füller habe ich glaube ich irgendwo gesehen, das ist ja auch so ein Kink, wenn man gerne qualitativ schreibt, dann macht man das halt mit dem Füllfederhalter.
Frank: Ja.
Christian: Frank hält direkt ein, zwei, drei in die Kamera, ja, ich sehe, du bist auch in diesem Rabbit Hole und das passt natürlich wunderbar mit rein, weil die anderen Charaktere, ich habe mal ein bisschen darauf geachtet, manche haben Apple-Eyewatches, manche haben ein iPhone XS, habe ich gesehen, das passt auch in die Zeit, weil das kam alle so 2019, 2020 rum raus und er ist halt ein Freund der wertigen alten Dinge.
Frank: Ja.
Frank: Ja.
Hannes: Hm.
Christian: Er ist ja ein gestandener Mann in der Rente und er hat auch in seinem Zimmer, wo er dann auch schläft und wo er auch nochmal so einen Tisch hat, sieht man im Hintergrund einen Apple iMac G5 von 2004. Und das macht man ja auch nur, weil man entweder Fan von Vintage ist oder weil man gelernt hat in seinem Leben lange und sparsam mit Ressourcen umzugehen.
Christian: Was er tut, seine Familie aber nicht, das kriegt man auch immer so ein bisschen zwischen den Zeilen mit, dass die sehr mit Geld verschwenderisch umgehen, Geldsorgen haben und er benutzt halt die Dinge sehr lange, die er hat.
Frank: Ja.
Hannes: Ja.
Frank: Und es hat dann nochmal, wo es dann später kommt,
Frank: wir wollen jetzt nicht zu sehr spoilern,
Frank: hat es nochmal
Frank: einen schönen, längeren
Frank: Auftritt zum
Frank: Story voranbringen.
Frank: Mit den Thinkpattern.
Christian: Es gibt die zweite Szene, da sieht man das aus der Nahaufnahme, da sieht man die Tastatur und den Bildschirm, auch das Lenovo T61 Logo, das packen wir hier mal in die Kapitelmarken und man sieht dann auch einen Windows XP mit Fotos, weil er hatte dann rausgefunden, dass dann einer Sohn seiner Frau betrügt und dann sieht man quasi das Beweisfoto in einem Windows XP in der Fotoanzeige und das war mal authentisch, ich glaube damals hat sich Microsoft einfach nicht mehr für Windows XP interessiert und hat gesagt, komm, mach halt.
Frank: Ja.
Frank: Ja.
Frank: ja
Frank: aber XP war echt gut ey
Christian: Ja, auch eins meiner Lieblings-Windows-Betriebssysteme.
Christian: Okay, aber wie geht es mit der Story weiter?
Christian: Also wir haben jetzt gehört, er ist verstorben.
Christian: Es gilt darum zu klären, wer war jetzt der Mörder?
Christian: ...
Frank: ja und dann
Frank: ich würde das jetzt gar nicht so weiter groß
Frank: machen aus
Frank: Spoilergründen, also wenn ihr den Film noch nicht gesehen habt
Hannes: Ja.
Hannes: Also diese Erfahrung ist auf alle Fälle toll, ja.
Hannes: Weil es auch mal
Frank: ja
Hannes: ein Krimifilm
Hannes: ist, der mal anders erzählt wird.
Frank: es ist man kann schon fast sagen zu zweigeteilt am anfang geht es um wer
Frank: war es und dann sieht man halt weiter dann sucht man das loch im donut
Christian: ...
Hannes: Das Donut Hole in the Donut Hole.
Christian: Genau, stimmt. Ja, das ist ja die Rede, die er dann am Ende hält.
Christian: Ja, man denkt ja eigentlich, wenn man so Krimifilme guckt,
Christian: naja, hat man alles schon mal irgendwie gesehen?
Frank: Hm.
Christian: Und da gab es aber doch am Ende nochmal so einen Twist.
Christian: Also ich habe jetzt das Ende nicht unbedingt kommen sehen.
Christian: Und wir können ja trotzdem die Story ein bisschen zusammenfassen.
Christian: Also wenn ihr den noch nicht gesehen habt, dann macht jetzt am besten Pause.
Christian: Wir machen eine Kapitelmarke für nach dem Film.
Christian: Aber ich versuche es mal kurz zusammenzufassen, worum es geht.
Frank: Amen.
Christian: Die Kurzfassung ist quasi, die Pflegerin hat ihm mutmaßlich versehentlich eine Überdosis Morphim gegeben, also er braucht Schmerzmittel.
Christian: Und hat dann, so dachte sie, die Schmerzmittel verwechselt.
Christian: Und auch ein Gegenmittel, das sie immer hat, war nicht aufzufinden.
Christian: Das heißt, er hatte aufgrund der Dosis noch zehn Minuten zu leben.
Christian: Und er wollte sie dann natürlich schützen und hat sich dann für den Suizid entschieden, weil sie und ihre Familie keine Aufenthaltserlaubnis hat.
Christian: und deswegen hat er sie auch daran gehindert,
Christian: einen Notarzt zu rufen und sie haben sich
Christian: schnell einen Plan ausgeheckt, wie sie aus der Nummer
Christian: heil rauskommt, weil wenn du halt jemanden
Christian: zu viel Schmerzmittel spritzt und die Person
Christian: daran verstirbt, das ist natürlich juristisch eindeutig,
Christian: wer da schuldig ist.
Frank: Ja, und das müsste man, da will ich nochmal, weil das ist so ein schönes Mittel und das ist, ja, schöne Szene, ja, es ist eigentlich eine schöne Szene.
Frank: Er ist halt der gestandene Mann, der viel erlebt hat, der sich seines Endes bewusst ist. Ich glaube, wenn man schon so angeschlagen ist, weiß man das vorher. Und er diese unendliche Ruhe ausstellt, der bei dir, ich habe jetzt hier noch 10 Minuten, du machst folgendes. Und sie ist zu Recht hysterisch, aber sie kriegt dann diese Anweisungen.
Frank: du wartest jetzt noch 5 Minuten,
Frank: dann kletterst du durch das Fenster raus,
Frank: nimmst dann, fährst raus,
Frank: kletterst durch das Fenster rein,
Frank: setzt den Bademantel auf,
Frank: gehst nochmal bloß so runter
Frank: und dann würde ich meinen Sohn wieder zurückschicken.
Frank: Also dieses Liebe zum Detail,
Frank: das steckt da so viel drin.
Frank: Ich habe es genossen.
Christian: Das ist wirklich fantastisch gemacht.
Christian: Also natürlich ist es eine sehr emotionale Szene,
Christian: die auch wirklich sehr gut gespielt wird.
Christian: Aber es wirkt halt auch realistisch.
Christian: Also er spielt nicht den Helden, er weiß einfach,
Christian: hey, ich bin über 80.
Christian: Mein Tag wäre eh bald gekommen, du hast dein Leben noch vor dir, du warst immer gut zu mir, im Gegensatz zu meiner Familie, also möchte ich natürlich, dass es dir gut geht weiterhin und deswegen tu da alles.
Hannes: Hm?
Frank: und dann fragt sich dann die ganze zeit kommt sie damit durch oder nicht dann geht es dann
Frank: zu den Videorekordern von der
Frank: Überwachungskamera,
Christian: Ja, auch ein altes Teil aus den 80ern, also der Sicherheitsmann, der mindestens genauso alt ist, der hängt auch an Hardware der vergangenen Tage.
Frank: wo sie dann
Christian: Ja.
Hannes: Ja, alles noch VHS, ne?
Frank: Ja.
Frank: Und das ist halt,
Frank: da hat man dieses Kassiusse,
Frank: wer war es am Anfang und dann kommt
Frank: heraus, dass sie es bauen.
Frank: Das hat man vorhin gar nicht gesagt.
Frank: Das ist halt Chris Evans, Captain
Frank: America und wie?
Frank: Toni Collette spielt halt auch noch mit.
Frank: Also es ist wirklich top besetzt,
Frank: alle spielen super und
Frank: manchmal frage ich mich, ob
Frank: dieser
Frank: Buonro Blanc wirklich so ein
Frank: krasser Typ ist oder ob der einfach nur
Frank: so Glück hat.
Christian: Ja, ich auch.
Frank: Das
Frank: er tritt zwar souverän
Frank: auf, aber man hat,
Frank: man könnte auch da noch so Zweifel reinsehen.
Frank: Ich bin mir da
Frank: nicht so sicher gewesen immer.
Christian: Also ich war mir auch nie ganz sicher, ist das einfach nur ein komischer Vogel, der gut reden kann oder ist der wirklich so brillant und sieht Dinge, die andere nicht sehen und kann gleich eins nach eins zusammenzählen, wenn er den ersten Flecken an der Wand sieht oder so.
Christian: Ja, also auf jeden Fall, es gibt dann natürlich eine Anhörung oder eine Versammlung, weil der Autor ist ja verstorben und die Familie, die erwartet natürlich dann das Testament und turns out, das Testament begünstigt jetzt Martha, weil er war ja nicht so zufrieden mit der Familie und hat natürlich gesehen, dass alle ihn ein Stückchen weit ausnutzen und die sich nur gegenseitig bekriegen und die gute Martha soll jetzt das Haus und das gesamte zweistellige Millionenvermögen bekommen.
Christian: Und dann finde ich, sieht man wunderbar, wie viele Menschen sich verhalten, wenn sie sehen, dass andere Leute besser gestellt sind. Sie versuchen nämlich dann den eigenen Profit rauszuschlagen und alle umgarnen jetzt Martha und meinen so, hey, wir sind doch für dich immer da gewesen, guck doch mal, du gehörst doch nicht zur Familie und das ist doch nicht richtig, das hat er doch nicht gewollt und bedrängen sie halt.
Frank: Ja.
Hannes: Hm?
Christian: Und sie muss dann vor denen flüchten, sie gehen ihr dann bis ins Auto hinterher, natürlich springt ihr Auto auch nicht an, ist natürlich klar, weil sie hat auch wenig Geld, hat so ein altes abgefucktes Auto und dann ist so das schwarze Schaf der Familie, der kommt dann mit einem 1972er BMW CSI mit einer 3 Liter Maschine, so ein schöner, schönes Coupé mit zwei Türen und ich glaube sogar die Cabrio Fassung, die er hat oder die Hardtop Fassung und rettet sie dann quasi.
Frank: Oh.
Frank: Oh.
Frank: Ja.
Christian: und sagt, komm mit, wir gehen was essen
Christian: und dann rettet er sie halt.
Christian: Aber in dem Moment habe ich mir schon gedacht,
Christian: kann man dir vertrauen?
Christian: Wo ist jetzt deine Rolle dabei?
Frank: Ja.
Christian: Dachte ich mir.
Christian: Und natürlich kommt es, wie es kommen muss. Er versucht sie auch
Christian: in irgendeiner Art und Weise
Christian: zu bedrängen und sagt,
Christian: sie erzählt ihm dann die Wahrheit, was wirklich passiert ist.
Christian: Dass sie halt eben versehentlich
Christian: was anderes gespritzt hat und
Christian: sie dann quasi
Christian: ihn kurz gespielert hat, dass die Leute
Christian: denken, er wäre noch am Leben.
Christian: sie soll ihm aber dann seinen Anteil
Christian: auszahlen, dann gibt es noch einen anonymen Drohbrief
Christian: und in der Gerichtsmedizin gibt es
Christian: einen Beweis, der dann halt sie be- oder
Christian: entlasse, das wissen wir noch nicht und dann brennt
Frank: Ja.
Christian: auf einmal die Gerichtsmedizin
Christian: wo sich dann
Christian: herausstellt, dass da die Schwester der
Christian: Haushälterin am Empfang arbeitet und irgendwie
Christian: darüber hat er dann einen Zugang gefunden
Christian: und ja, das
Christian: gibt dann noch ein paar interessante Wendungen, aber
Christian: die Kurzzusammenfassung ist
Christian: dann eigentlich, es stellt sich heraus, dass
Christian: Ransom, so heißt das schwarze Schaf
Christian: der Familie am Abend des Geburtstags von einer Testamentänderung erfahren hat. Also da hat dann im Prinzip Harlan ihn informiert, dass er das Testament ändert und dass die Familie nicht bedacht wird und dann hat er sich schnell überlegt, wie kann er trotzdem an das Erbe kommen und hat dann die Flaschen vertauscht von der Medizin.
Frank: Ja.
Frank: Ja.
Christian: Aber sie stellt dann fest, sie hat instinktiv die richtige Flasche genommen, weil sie hat eine minimale farbliche Nuance Unterschied erkannt und hat ihm das richtige Mittel gespritzt und hat ihm überhaupt keine Überdosis gespritzt und er hätte eigentlich gar nicht sterben müssen.
Frank: Ja.
Hannes: Hm?
Christian: Was für eine dramatische Szene, oder?
Frank: Diese doppelte
Frank: Verneinung, was da halt
Frank: dann immer kommt.
Frank: Es hat einen richtig guten Spannungsaufbau,
Frank: den Film.
Christian: Total, also die letzte halbe Stunde ist auch wirklich sehr actionreich, ich habe das nicht unbedingt kommen sehen. Schlussendlich wird Ransom dann mit einem Trick überführt, denn wir haben ja gehört, Martha hat diesen Würgereflex, wenn sie lügt und sie schafft es aber im Laufe des Films, weil sie so häufig würgen muss, den ein bisschen zu kontrollieren.
Christian: Und Benoit befragt dann Ransom und konfrontiert ihn mit seinen Taten, also es wird dann das Loch im Donut gesucht, wie du schon so schön gesagt hast und sie schafft es dann für einige Minuten den Würgereflex zu kontrollieren, sie konfrontieren ihn damit, parallel kriegt sie einen Anruf vom Krankenhaus, wo dann eben klar ist, die Haushälterin ist leider auch verstorben, denn Ransom hat sie auch noch angetroffen und musste sie dann töten oder sie auch mit einem Gift versehen.
Frank: ...
Frank: Hm?
Christian: und sie behauptet aber, sie hätte überlebt.
Christian: Ransom gesteht dann daraufhin alles,
Christian: weil er weiß jetzt, oh, sie ist gar nicht gestorben.
Christian: Das heißt, mein Strafmaß ist ja gar nicht so schlimm.
Christian: Und die Polizei schneidet heimlich das Gespräch mit.
Christian: Ransom merkt dann aber die Lüge,
Christian: weil sie dann doch auf einmal in den Kaffeebecher
Frank: Nach 20 Sekunden.
Christian: und will dann Martha mit dem Messer töten.
Christian: Und es gibt diesen einen ikonischen Sitz in dem einen Zimmer,
Frank: Ja.
Christian: der ist so ein bisschen Game-of-Thrones-artig
Christian: mit Messern gespickt hinten.
Hannes: Hm.
Christian: Und dann greift er ein Messer und springt auf sie, will sie eben damit erstechen und dann ist es aber nur eine Attrappe und die Klinge geht halt wieder rein.
Christian: Das heißt, sie liegt am Boden, er will ihr das Messer in die Brust rammen und sie bricht ihn dann an.
Christian: Fantastische Szene.
Hannes: Herrlich.
Hannes: Besiegt die Ransomware der Familie.
Christian: Genau, die Ransomware der Familie.
Christian: Also er ist wirklich der geborene Bösewicht der Familie.
Christian: Also das hat man schon am Anfang, wenn er mit dem Auto kommt,
Christian: diese Lederjacke trägt und von den Hunden angebellt wird.
Christian: Also immer wenn Charaktere in Filmen von Hunden angebellt werden,
Christian: ist das für mich ein Signal dafür, mit dieser Person stimmt was nicht.
Frank: Okay.
Hannes: Hm?
Christian: Und er hat dann auch schlussendlich den Privatdetektiv beauftragt.
Christian: Also wir erfahren im Laufe des Filmes, der ermordete Harlan,
Christian: der kannte Benoits Vater.
Christian: Aber der Detektiv wurde vor dem Mord von Ransom beauftragt, denn er wusste ja, dass das Erbe an Martha gehen soll und wollte sich das in Teilen erschleichen und wollte dann aber auch so die Familie ein bisschen unter Druck setzen und hat deswegen den Privatdetektiv beauftragt.
Frank: Ja.
Christian: Aber er hat leider Pech, denn er wurde natürlich überführt und Martha erbt das Haus und das Geld und genießt dann in der letzten Szene den Kaffee auf dem Balkon und schaut schweigend auf diese Familie herab, die alle so nach oben zu ihr gucken und wissen, sie haben jetzt einfach alles falsch gemacht und haben sich von einer schlechten Seite gezeigt und sie ist die Gewinnerin.
Hannes: Ja.
Hannes: Und dieser letzte Schluck aus der Kaffeetasse, auf der steht: "My House".
Frank: Ja.
Christian: Ja, das ist fantastisch.
Hannes: Super geschrieben, super gemacht.
Christian: Wie habt ihr den Film damals gefunden, als ihr den
Christian: geguckt habt im Kino?
Hannes: Boah, top.
Frank: Top, ja.
Hannes: Komplett abgeholt.
Frank: Ich bin sonst gar nicht so der Krimi-Freund.
Frank: Das ist mehr meine Partnerin,
Frank: die da mit war.
Frank: Aber mir hat das auch extrem gut gefallen.
Frank: Ich mag eh Rian Johnson, ist ein super Regisseur.
Hannes: Hm.
Frank: Das funktioniert gut.
Hannes: Die haben auch in dem Film sehr sehr wenig CGI benutzt, also es ist halt wirklich alles
Hannes: sehr praktisch.
Hannes: Und das einzig große, wo sie es genutzt haben, war das Gemälde von Helen Thrombey im Flur
Frank: Ja, ja.
Hannes: oder überm Kamin.
Christian: ...
Hannes: Das ist CGI.
Christian: Ach was, okay
Hannes: Da war vorher ein Greenscreen oder so, weil die es in der Kürze nicht geschafft hatten,
Hannes: so was großes, pompöses noch herzustellen oder nicht gewusst haben, wie sie es genau darstellen.
Frank: Das war noch vor der KI-Blase.
Christian: Als man sich Grafika noch leisten konnte
Christian: Habt ihr die darauffolgenden Filme denn schon gesehen?
Frank: Noch nicht.
Hannes: Den zweiten habe ich gesehen, den dritten noch nicht. Aber ich bin gerade, wenn wir schon bei
Hannes: Rian Johnson sind, bei der Serie
Christian: Mhm.
Hannes: Pokerface.
Hannes: Die ist von ihm, ist auch so Krimi-lastig.
Hannes: Episodisch erzählt.
Hannes: Die erste Staffel gibt's bei Prime.
Hannes: Und auch super
Hannes: erzählt. Die Protagonistin ist
Hannes: jetzt vielleicht sehr vergleichbar mit
Hannes: Knives Out der Pflegerin,
Hannes: die erkennt, wenn jemand lügt.
Hannes: Aber sie muss sich halt nicht übergeben.
Hannes: Sie merkt das dann halt und sagt dann,
Hannes: das ist Quatsch.
Hannes: Es fickt sich aber auch gut ein.
Hannes: Bisher macht's Bock. Ich hab drei Folgen bis jetzt gesehen.
Hannes: fest.
Christian: Cool.
Christian: Ich sehe auch gerade bei Pokerface
Christian: auch interessanter Cast
Christian: mit Steve Buscemi,
Christian: der auch wieder mitspielt. Den kennen wir natürlich auch,
Christian: wenn man gerne Tarantino guckt.
Frank: Und Spongebob.
Christian: Wieso? Was hat das damit
Frank: Die deutsche Synchronstimme ist Spongebob.
Christian: zu tun?
Christian: Ach was?
Christian: Okay.
Frank: Von Steve bis Kimi.
Frank: Wenn ich mich jetzt nicht ganz verhaue, aber es müsste.
Christian: Ja, spannend.
Christian: Und du hast die anderen Teile noch nicht gesehen, Frank?
Frank: Nein, noch nicht, aber die werde ich mir dieses Jahr wahrscheinlich anschauen.
Frank: Also weil wir jetzt Anfang, wir hatten zwischen den Jahren,
Frank: hatten wir uns den ersten angeschaut und jetzt könnte man,
Frank: ich hatte es gar nicht so auf dem Schirm, dass es da noch Teil 2 und 3 gibt,
Frank: aber die werden wir noch nachholen.
Christian: Wir haben das auch zufällig entdeckt, Teil 3 gerade vor ein, zwei Wochen gesehen und den haben wir auch sehr gut wahrgenommen.
Christian: den kann ich auf jeden fall empfehlen
Frank: Ich glaube, ich war dann so ein bisschen abgestreckt durch diese Agatha-Christie-Neuverfilmung,
Frank: was wir auch geschaut hatten mit Tod im Nil.
Hannes: Ja...
Frank: Und die waren halt einfach mal das komplette Gegenteil, richtig schlecht, die Neuverfilmung.
Frank: Obwohl die auch einen guten Cast hatten.
Hannes: Am Cast hat es nicht gemangelt. Man will es auch nicht auf die schauspielerische Leistung ziehen. Das hat irgendwie nicht geliefert.
Christian: Manchmal passt auch einfach das Setting nicht.
Christian: Also du musst ja auch für die Rolle auch den passenden Schauspieler haben.
Christian: Man kann ja trotzdem einen guten Schauspieler haben, der seine Arbeit gut macht,
Frank: Ja.
Christian: aber dann trotzdem nicht zu der Rolle passt, für die man ihn oder sie besetzt hat.
Hannes: Ja.
Christian: Und ich habe mich dann gefragt, also Daniel Craig hat natürlich wie gewohnt gut geliefert, wie ich finde.
Hannes: Ja.
Christian: Und ich habe mir dann die Frage gestellt, gibt es eigentlich überhaupt schlechte Filme mit ihm?
Christian: Ich glaube, ich habe noch keinen gesehen, wo ich sagen würde, der ist so richtig schlecht.
Hannes: Vielleicht ein bisschen trashy, aber ich mag ihn trotzdem.
Hannes: Tomb Raider.
Christian: Da spielt er auch mit, okay
Hannes: Ja.
Christian: In welchem denn?
Christian: Muss ich gerade mal recherchieren
Hannes: Mit Angelina Jolie, ich glaube der erste.
Frank: Ja, da ist er, der Böswicht.
Christian: Ah, ja, ja
Christian: Da ist ja doch der Antagonist, ne?
Hannes: Ja, naja, nee.
Hannes: Er arbeitet im Auftrag des Antagonisten.
Christian: So rum
Hannes: Er ist auch so ein Schatzjäger wie Jolie.
Hannes: Aber im Auftrag von den Bösen.
Hannes: aber da merkt man schon,
Frank: Amen.
Hannes: wenn die auf der Jagd nach dem Schatz sind,
Christian: Mhm
Hannes: die würden sich nicht erschießen,
Hannes: die albern schon rum,
Hannes: wie es halt Kollegen machen würden, sag ich mal.
Christian: Ja, jetzt wo du es sagst, habe ich auch genau dieses Bild vor Augen, wo es diese Szene gibt, wo dann geschossen wird und dann von Tomb Raider der Kollege angeschossen wird und auf überall Wasser fließt.
Hannes: Ja, dieses Wasserspiel am Ende.
Christian: Ja, ja, stimmt. Oh Gott, ja.
Christian: Habe ich überhaupt nicht mehr vor Augen gehabt.
Christian: Stimmt, da hat er auch mitgespielt.
Frank: Ich glaube, der goldene Kompass war auch nicht so der...
Hannes: Ja, als Film ist er leider gefloppt.
Frank: Ja.
Frank: Ich mag ihn auch, ehrlich gesagt, als...
Frank: Es gibt das kleine Nächstenstrich, als James Bond nicht so.
Christian: Echt? Woran liegt's?
Frank: Echt, ja.
Hannes: Frank will lieber quatschige Uhren, die einen Laser haben und...
Frank: Ja!
Frank: ja ja oder dort ein Hubschrauber, da werfe ich Granaten hinein oder sowas. Ja genau.
Hannes: Genau, da werfen wir einen Schilinder und du bist ein Kopfkotzer.
Christian: Ja, das sind manche auch ganz schlecht gealtert.
Christian: Da gab es vor Jahren, hatte ich da mal einen Run gemacht
Hannes: Ja.
Christian: und habe alle James-Bond-Filme gesehen.
Christian: Das war, glaube ich, in Vorbereitung auf den letzten Film mit ihm,
Christian: der rausgekommen ist.
Christian: war das keine Zeit zu sterben oder noch ein anderer
Christian: danach, ich weiß es gerade ad hoc
Christian: gar nicht, aber da hatte ich mir vorher alle Filme
Christian: nochmal angeguckt, einfach nur so, weil
Christian: während Corona hatte man Zeit für sowas und da
Christian: muss ich sagen, das sind viele Filme ganz schlecht gealtert
Christian: und ich finde,
Christian: Craig steht eigentlich für diese Art
Christian: von James-Bond-Filmen, die gut gealtert
Christian: sind und wo man
Christian: halt auch einfach Dinge nicht mehr bringt,
Christian: die man einfach nicht mehr bringen sollte heutzutage.
Frank: Ja.
Christian: So Umgang mit
Frank: Ja.
Christian: Frauen zum Beispiel, sinnlose Gewalt
Christian: und Sprüche, die einfach nicht zeitgemäß sind.
Christian: Das sind so die drei Dinge,
Christian: die ich mit ihm definitiv nicht verbinde.
Christian: Und er ist auch so dieser elegante Typ,
Christian: der auch eine gewisse Coolness ausstrahlt, finde ich.
Frank: Für mich hat es immer so ein Stück
Frank: Nicolas Cage mäßig, dieser eine Gesichtsausdruck
Frank: und
Hannes: Wow.
Hannes: Wow.
Christian: Okay, wow.
Hannes: Aber das kann man eigentlich fast zu jedem James Bond sagen, oder?
Hannes: also wer wie hieß er noch mal der vor
Christian: Ja.
Frank: Ja
Frank: Aber Pierce Brosnan, finde ich,
Frank: hatte noch mal so ein Stück mehr Klasse.
Hannes: ja weiß nicht der anzug hat die klasse gemacht ansonsten hatte pierce brosman
Hannes: auch so ein schmieriges lächeln immer
Frank: Ah.
Hannes: ja ja doch also allein schon casino royale man hat ja schon als der noch im
Hannes: dreh war gesagt dieser jungspund das als james bond das wird doch nie was aber
Hannes: Casino Royale hat mich auch komplett abgeholt.
Hannes: Okay, ist halt auch Originaldrehbuch
Hannes: von Ian Fleming, aber
Hannes: hat für mich zum Beispiel auch
Hannes: bestes Bond Girl von allen Filmen.
Christian: Das ist gut getroffen.
Christian: Ja, was ich
Christian: gerade noch sagen wollte wegen Daniel Craig,
Christian: ich habe neulich einen
Christian: Rewatch gemacht von
Christian: Verblendung. Da gibt es ja auch eine
Hannes: Hm?
Christian: Neuinterpretation auf Englisch The Girl with the
Christian: Dragon Tattoo und da spielt auch Craig die
Christian: Hauptrolle als Michael Blomquist.
Christian: Natürlich die Originalfassung
Christian: der Millennium Trilogie aus den
Christian: 2000ern, die ist natürlich ikonisch.
Christian: die habe ich auch mehrfach gesehen, aber ich habe
Christian: lange die moderne Interpretation
Christian: verweigert, weil ich dachte, nein, das ist mir zu
Christian: Hollywood-esk, das passt nicht
Christian: und habe es mir dann aber nochmal
Christian: angeguckt, der Film ist ja von 2011 und
Christian: mittlerweile mit ein bisschen Abstand, muss ich sagen, finde ich
Christian: die Interpretation auch sehr gelungen
Christian: also ist halt etwas moderner
Christian: als das Original und da spielt
Christian: er den Journalisten auch sehr gut, wie ich finde
Christian: Aber wir
Christian: schweifen ab, vielleicht konzentrieren
Christian: wir uns ja mal drauf, wie fanden wir denn
Christian: jetzt das Getränk abschließend?
Christian: Haben wir da eine Meinung zu? Und ist die anders
Christian: als vor fünf Jahren?
Frank: Nein, sie ist gleichbleibende Qualität.
Hannes: Da ist ein Premium-Siegel drauf.
Hannes: Es schmeckt Premium.
Frank: Und dafür, dass es sie nicht überall gibt, kommt da nochmal so ein Ruch der Exklusivität hinzu.
Hannes: Ja.
Christian: Finde ich auch. Also angenehme
Christian: Cola mit einer leicht, jetzt finde ich auch,
Christian: zitronigen Note. Der Geruch eher
Christian: vanillelastig, aber eine angenehme
Christian: Zitrusnote auch im Nachgang.
Christian: Nicht zu intensiv, aber auch nicht zu schwach.
Frank: Ja.
Christian: kann man sich mal gönnen.
Frank: Genau, wenn man es mal irgendwo findet.
Christian: Was schaut denn ihr als nächstes? Fragen wir dann mal
Christian: so rum. Also ihr nehmt jetzt ja auch
Christian: wieder Folgen auf. Es gab mal ein bisschen Pause bei euch.
Christian: Jetzt ist eine Folge vor kurzem erschienen
Christian: und wir haben jetzt rausgehört, Hannes sitzt am Schnitt
Christian: der nächsten Folge. Habt ihr
Christian: schon was Neues in der Pipeline? Neue Folgen?
Christian: Neue Filme, die ihr euch angucken wollt?
Frank: Ich hab's vorhin verwechselt
Hannes: Ja.
Frank: wirklich Asche auf mein Haupt
Frank: es ist nicht David Finch und David Lynch
Frank: klingt ähnlich, ist es aber nicht
Frank: und ich dachte, hä, nee, aber eigentlich auch nicht
Christian: ...
Frank: Aber warte mal, da musste ich nochmal nachgucken.
Frank: Und zwar haben wir Netflix-Dickler geschaut.
Christian: Aha, okay.
Frank: Und auch da gibt es den MP3-Player mit der Klinkenbuchse.
Christian: Cool.
Christian: Cool.
Frank: Ja, wir hatten eine längere Schnittpause, wie das halt so ist.
Frank: Manchmal.
Frank: Aber es geht dann langsam wieder vorwärts.
Hannes: Ja, also ich denke mal jetzt am Wochenende werde ich den Rest schneiden.
Hannes: Es ist nicht mehr viel, zwei Drittel sind gemacht.
Hannes: Und dann gibt es eine neue Folge und eine neue Hausaufgabe.
Christian: Oh, schön.
Christian: Ich bin gespannt.
Hannes: Ein 90-Minüter.
Christian: Genau die
Hannes: Die richtige Länge für Frank.
Frank: Ja, wobei ich mittlerweile,
Frank: weil ich halt nicht mehr so viel schaue, also
Frank: manchmal habe ich schon Lust, nochmal einfach mal
Frank: so einen Samstag zum Hannes zu fahren
Frank: und wir uns die Irishman
Frank: angucken. Da hätte ich, das wäre
Frank: echt mal so Kurzurlaub
Frank: für mich. Und der geht glaube ich 4 Stunden,
Frank: 5 Stunden, ich weiß es gar nicht.
Hannes: Guck mich so was an.
Frank: Das ist ein gutes Brot.
Christian: Wunderbar.
Christian: Ja, das ist natürlich alles verlinkt für die geneigten Zuhörer in den Shownotes. Da gibt es nicht nur zu den ganzen Filmen und News, die wir hier besprochen haben, die Links, sondern auch zu eurer Webseite vom Telebrus-Podcast und natürlich auch auf Mastodon, wo man euch da reinfolgen kann. Letterboxd ist auch verlinkt. Und die Frage, die wir jetzt nochmal in Richtung der Zuhörer stellen könnten, in welchem eurer Lieblingsfilme oder Lieblingsserien tauchen denn da Thinkpads auf?
Hannes: Amen.
Christian: Also wenn ihr da etwas uns mitteilen wollt, dann freuen wir uns über Kommentare. Vielleicht gibt es da ja auch nochmal den Film oder die Serie, die man sich dann selbst nochmal anschaut, wenn man weiß, dass da gewisse Gerede drin vorkommen.
Frank: Ich fand es zum Beispiel richtig, richtig schade bei Mr. Robot, dass die alle als Evil
Christian: Ja.
Frank: korb und dann überlege ich wirklich, es soll Dell sein, oder?
Frank: Aber es macht eigentlich auch wenig Sinn, aber es ist sehr an Dell angelegt.
Christian: Ja, voll. Das Logo ist fast identisch.
Hannes: Hm?
Frank: Wobei ich da eigentlich fast schlimmer finde.
Christian: Ich glaube Dell steht halt einfach für dieses große Unternehmen, das halt ein sehr starkes Wachstum seit der Gründung hingelegt hat und auch so omnipräsent ist. Also von der Verbreitung her ist glaube ich in den letzten Jahren Dell immer wesentlich größer als HP gewesen oder zu dem Zeitpunkt, Mr. Robot ist jetzt ja auch schon ein paar Jahre alt und ich glaube daher rührt das so ein bisschen.
Frank: Ja.
Frank: Ja.
Christian: Aber ich fand es auch ein bisschen schade, weil man würde eigentlich bei so einer Hacker-Serie ja eher erwarten, dass man dort eben diese Geräte antreffen würde und das ist ja gar nicht so. Also die arbeiten ja teilweise mit Gaming-Hardware, teilweise mit anderer Hardware, mit Raspberry Pis und irgendwelchen Embedded-Routern, aber man sieht ja nie einen Thinkpad. Also da blutet mir auch das Herz, wenn ich das gucke.
Frank: Ne.
Frank: Ja.
Frank: Ne.
Frank: Ja.
Frank: Und ich
Frank: kretsch da jetzt einfach mal rein, weil ich es reingeschrieben
Frank: habe. Wir haben noch ein One More Thing.
Frank: Und du
Christian: Oha!
Frank: wirst gleich lachen. Wir hatten
Frank: vorhin, ich weiß nicht, ob du es schon gesehen hast,
Frank: wir haben gestockt bei deinem Quiz.
Frank: Weil wir haben
Frank: einen sogenannten Kunibert vorbereitet.
Frank: Und zwar, das ist ein kleines Spiel, wir sagen jetzt fünf Sachen, die du ranken musst.
Christian: Aha.
Frank: Also ich sage eine Sache und du musst Platz 1 bis 5 verlegen, ohne zu wissen, was als nächstes kommt.
Frank: Und zwar geht es darum, um Features, die IBM eingestellt hat, die es nicht mehr beim Lenovo gibt.
Frank: Und eins, dafür würde ich meine zwei Nieren verkaufen, wenn es das wiedergeben würde.
Frank: Oder Platz 5, zum Glück haben sie es abgeschafft.
Christian: Okay, und man darf es nur einmal, also ich darf jetzt die Zahl 1 nur einmal vergeben.
Frank: genau und wir fangen mal eins mit platz eins an mit dem ultra bei wechsel schacht habe ich
Frank: mal gelangt also ein slot den man individuell belegen kann
Christian: Würde ich glaube ich nur 3 vergeben, weil der ist schon cool, aber der ist halt heutzutage nicht mehr relevant, den braucht leider kein Mensch mehr.
Frank: ok dann die track white club tastatur von den 701
Christian: Die ist schon leider geil
Frank: ich habe mir heute noch mal videos abgeschaut ist es wirklich das kann man
Hannes: Ja.
Frank: sich den ganzen tag im endlos die gang gucken weil die halt so ein halbkreis macht
Christian: Ja
Christian: Ich glaube, da würde ich die 2 vergeben
Christian: Die braucht man glaube ich auch nicht mehr, weil es halt einfach
Christian: so kleine Geräte
Christian: nicht mehr so groß gebaut werden, aber ich finde
Christian: der coolen Faktor, der ist unendlich bei dem Teil.
Frank: Ja gut, dann auf Platz 3 haben wir jetzt ein zweites Display wie beim W700DS Dualscreen.
Christian: Ich würde jetzt eigentlich sagen,
Christian: das muss die Eins sein, aber ich glaube,
Christian: vielleicht hast du noch einen größeren Banger.
Christian: Ich glaube,
Christian: ich nehme da trotzdem mal die Eins, weil ich glaube,
Christian: cooler kann es eigentlich nicht werden.
Frank: Okay, auf die 1. Dann auf Platz 4 den Rundstecker zum Laden.
Christian: Da würde ich glaube ich die 5 nehmen
Christian: Ich bin Fan von USB-C geworden
Frank: Okay, und dann haben wir mein persönliches Liebling: Escape als einzelne Taste links
Frank: oben.
Christian: Ja
Christian: Ja es muss dann halt die 4 sein
Christian: Also ja
Frank: Okay.
Christian: Das ist
Christian: Da haut man als VR-User halt immer falsch
Frank: Ja.
Frank: Also, Christians
Frank: Top 5 der
Frank: weggefallenen Features in
Frank: das zweite Display, das kann ich voll
Frank: connecten. Schade, dass es sowas nicht
Frank: mehr gibt. Dann die Klapptastatur,
Frank: UltraBay-Wechselschacht,
Frank: das Escape als einzelne
Frank: Taste und warum haben sie das überhaupt
Frank: gemacht, den Rundstecker zum Laden.
Frank: Hast du dich mit Travour gemacht?
Christian: Danke, das ist eine schöne Überraschung gewesen.
Christian: Ich wusste jetzt gar nicht, was mich erwartet, weil es steht auch natürlich nicht in unserem Dokument drin. Das ist ein cooles Spiel, das nehme ich mal als Idee mit, das gefällt mir sehr gut.
Frank: Und Shoutout, ich höre
Frank: im Spiele-Podcast Controller-Poesie,
Frank: das sind so drei YouTuber im
Frank: fortgeschrittenen Alter und
Frank: die machen dann immer so Spiele-Ranking
Frank: gegenüber sowas und dann
Frank: gibt es manchmal sehr lustige
Frank: Sachen.
Christian: Ja cool, ich würde so ein Notebook mit einem zweiten Bildschirm, ich würde echt Geld drauf feuern, wenn es das gibt. Also ich habe dieses W700DS tatsächlich in der Sammlung und das ist so phänomenal, wenn man diesen zweiten Bildschirm hat. Ich habe das mal spaßenshalber bei uns im Büro mitgehabt und bin zu unserer internen IT gegangen und habe so gemeint, könnt ihr mir mit meinem zweiten Bildschirm helfen, ich kriege da irgendwie den Treiber nicht installiert.
Christian: Da meinten die, was willst du von uns, Christian? Du hast hier ein Notebook, das du offensichtlich aus dem Museum geklaut hast. Wo ist dein zweiter Bildschirm? Da meinte ich so, ja, hier, guck, hab den so angetippt und dann kam der raus und alle so, oh, was ist das?
Frank: ...
Hannes: Sehr schön.
Frank: Oh.
Hannes: Wow.
Christian: Und weil ich habe auch, ich habe so ein USB-C Bildschirm und wenn ich jetzt zum Beispiel, manchmal hat man ja so Termine, wo man weiß, du bist in einem Raum und musst da irgendwie arbeiten, hast aber keinen externen Bildschirm da. Und dann nehme ich diesen Bildschirm gerne mit halt. Oder wenn ich in den Hackspace gehe, nehme ich den manchmal auch ganz, ganz gerne mit. Oder wenn du die Familie besuchst übers Wochenende und willst noch einen Tag Homeoffice machen. Und das ist schon cool, aber den muss ich halt mit einpacken, da muss ich gucken, dass ich den Rucksack nicht so voll mache, dass ich den Bildschirm nicht zerquetsche. Wie geil wäre das denn, wenn ich den einfach rausziehen könnte zur Seite?
Christian: Das wäre echt cool.
Frank: Ich meine, mit diesen Roll-Displays kommt das vielleicht dann irgendwann mal,
Frank: aber dann hast du halt nach oben, wobei ich halt auch dieses 4 zu 3 Format schon irgendwie vermisse.
Hannes: Na eben, man sieht jetzt immer mehr Prototypen, die entweder ins Fach hoch oder woanders nochmal ausfahren.
Christian: Ja.
Hannes: Würde vielleicht wiederkommen.
Christian: Ich denke halt auch, also es lohnt sich nicht, das mehr zu produzieren, das ist halt sehr aufwendig, also auch das W700DS und W01DS, das ist halt echt ein krasser Klopper.
Christian: Und ich muss mich ja nochmal belesen, wie es zu diesem Gerät kam.
Christian: Das ist sehr aufwendig konstruiert.
Christian: Ich habe ein paar Bilder gesehen, wie das von innen gebaut ist mit Metallquerstreben und hast nicht gesehen.
Christian: Also das ist wirklich sehr robust gebaut.
Frank: ...
Christian: Und heutzutage haben Menschen ja eh irgendwie noch ein Tablet mit dabei, wenn sie verreisen oder auch so zur Arbeit vielleicht.
Christian: Und dann ist es halt naheliegend, dass du dieses Gerät halt als zweiten Bildschirm benutzt.
Christian: Kannst ja auch per USB-C-Kabel, gibt es ja auch Apps für und so weiter.
Christian: Und für die Leute, die halt quasi ablenkungsfrei arbeiten wollen und kein Tablet mitschleppen wollen, gibt es halt diese USB-C Displays.
Christian: Aber ja, es wäre halt so eine naheliegende Lösung, es immer dabei haben zu müssen, ohne es einpacken zu müssen.
Frank: Wie viel Zoll hat ein externes Display?
Christian: Das ist so ein 14 Zoll Display. Das ist jetzt auch kein super neues.
Frank: Okay, nochmal.
Christian: Das ist so ein Lenovo ThinkVision M noch was. 14 Zoll mit 300 Nits oder so hat USB-C.
Christian: Und für so parallel mal arbeiten unterwegs ist das voll in Ordnung, aber das würde ich jetzt nicht so als Daily Driver benutzen.
Christian: Ja, sehr schön. Also vielen Dank für dieses spannende Spiel und auch vielen Dank, dass wir heute so ausführlich mal über zwei, wie ich finde, sehr spannende Filme quatschen konnten.
Christian: Hat mir sehr viel Spaß gemacht mit euch.
Hannes: Ja, war schön, dass wir da sein durften.
Frank: Ja, auf jeden Fall. Vielen Dank für die Einladung. Und eine Frage habe ich noch, weil wir es ja eh schon immer mit so Apple und MacBook und One More Thing 2, mit diesem MacBook Neo, wo ich halt sage, ich bin jetzt hier nicht in der IT tätig, ich nehme mein Laptop für Office zum Podcast schneiden.
Christian: One more thing 2.
Christian: Ja, das ist eine gute Idee.
Hannes: Amen.
Frank: Mein Tuxedo ist 8. Generation, also ist das auch schon 5-6 Jahre her und die haben jetzt für 700 Euro oder 600 Euro mit Studentenrabatt dir so ein lüfterloses Gerät dorthin, wo ich sage, fuck, ich könnte es mir jetzt vorstellen, dort Geld draufzuwerfen.
Christian: Ja.
Frank: Meinst du, dass jetzt, ich meine, wir hatten es ja in den News, dass ja Snapdragon dort diese Treiber, weiß nicht, zur Verfügung stellt, aber es ist halt doch nicht Open Source.
Frank: Und mit dem Asahi Linux für den M1 hört man auch immer mal was, aber es ist nicht, dass es out of box funktioniert.
Frank: Meinst du, irgendwann kommt mein lüftlerloses Linux-Gerät oder nicht?
Christian: Ja, schwierig. Also ich fände es cool, wenn es das gäbe. Ich weiß aber nicht, wie realistisch das ist. Also das große Problem bei Qualcomm, die Firma hinter diesen Snapdragon SoCs, ist halt, die haben kein großes Interesse eigentlich an Linux, meiner Meinung nach.
Christian: Weil immer wenn sie was machen, dann machen sie das mit Microsoft gemeinsam. Also sie portieren halt Windows 11 da drauf, entwickeln da dann entsprechend auch dann, dass die Kisten damit laufen. Ja, also wir haben auch bei dem X1 Elite, der jetzt ja schon eine Weile draußen ist, haben sie sich nicht mit Ruhm bekleckert. Also haben da nicht sonderlich guten Treibersupport eingebaut leider und ärgert drüber.
Frank: Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
Christian: Also es gibt ja durchaus Armgeräte, die mit Linux laufen. Du hast ja auch mal hier dieses, wie hieß es nochmal, Pinebook Pro gehabt. Wie happy warst du damit?
Frank: Oh, ich wüsste es auch.
Frank: Also die Tastatur ist sehr gut.
Frank: Die ist ultra knackig.
Frank: Die ist genau mein Ding.
Frank: Oh, das Display ist okay, aber das Trackpad und der Lautsprecher.
Frank: Und da habe ich, man, das macht immer Späße,
Frank: weil ich immer so ziemlich offen für so China-Gadgets bin.
Frank: Also ist da schon meine Toleranzgrenze
Frank: schon ziemlich, ziemlich weit unten.
Frank: Und da kommt es schon nicht drüber.
Frank: Also es ist wirklich, es klingt richtig blechern.
Frank: Das Trackpad ist, weiß ich nicht, wie aus den 80er Jahren gefühlt.
Frank: Also ich habe viel mehr erhofft.
Frank: Und es hat, weiß nicht, es performt einfach nicht.
Christian: Ja.
Frank: Und es ist auch mit den Updates,
Frank: die es da gibt, es ist einfach, man kann
Frank: sagen, es ist tot.
Frank: Und ich finde es halt schade.
Frank: Und wenn man
Frank: sonst sagt, mit einem Laptop, man könnte
Frank: halt immer sagen, hier, kauf dir ein gebrauchtes
Frank: Thinkpad, wie beim Hannes, ich weiß nicht,
Frank: der hat 300 Euro bezahlt oder was da so
Frank: die Sache sind.
Hannes: Hm?
Frank: Und da bist du mit einem
Frank: rundum so close Paket und da bist du, sage ich halt,
Christian: Ja.
Frank: mit 700 Euro und hast halt,
Frank: aber bist halt dann im
Frank: macOS-Betriebssystem gefangen.
Christian: Genau.
Christian: Also vielleicht noch kurz um die Zirnen abzuholen,
Christian: die das noch nicht mitbekommen haben.
Christian: Ist relativ neu rausgekommen, während wir hier aufnehmen.
Christian: Ich glaube, das war letzte Woche.
Christian: MacBook Neo ist so ein bisschen der Ersatz für das Low-Budget-Macbook,
Christian: das es früher mal aus Plastik gab.
Christian: Hat kein M-Chip, also die Apple Silicon M-Serie sind ja die Notebook-Chips, die leistungsstark, die Apple seit Jahren produziert, sondern hat einen klassischen A18 Pro, also aus einem iPhone halt dieser Chip. Der ist ein bisschen schlechter als der M-Chip, aber das Gerät ist ja bewusst aufgrund des Preises eher an User gerichtet, die jetzt nicht unbedingt High-Performance brauchen für Videoschnitt oder für Gaming oder sonst was.
Frank: Also es ist von den
Frank: Specs, ist es wie in 16 Pro
Frank: ein iPhone und die
Frank: Benchmarks ist es etwas stärker als
Frank: der M1, der
Frank: 2022 rauskam.
Frank: 2020, weiß nicht.
Frank: Als sie so diesen Markt revolutioniert
Frank: haben. Aber auch da hat man dann wieder,
Frank: sie hatten früher so einen großen Akku reingebaut, bei dem
Frank: haben sie halt in relativ klein
Frank: reingebaut, wo man so 10 Stunden
Frank: hinkommt. Und der erste M1 hatte ja dann so einen großen
Frank: Akku, wo es dann irgendwie wirklich 20,
Frank: 30 Stunden, die meinten ja alle, das ist
Frank: total abstrus.
Christian: Ja, genau.
Christian: Aber man muss halt trotzdem sagen, wir leben ja in einer Zeit, wo Mangel an Chips für RAM und Grafikkarten ja omnipräsent ist und das Gerät kostet halt trotzdem. Es ist, glaube ich, eins der günstigsten Notebooks, die sie je angeboten haben.
Hannes: Hm?
Christian: Aber natürlich hat das Gerät nur 8 GB Rahmen, kann man auch nicht aufrüsten, wird erst mit dem Nachfolgemodell angeblich passieren. Es hat keine beleuchtete Tastatur, 256 GB SSD nur, aber das reicht halt auch, wenn du ein bisschen Office machst, E-Mails, chatten, Notizen in der Uni machen oder irgendwie sowas, dafür ist das halt ideal.
Frank: Auf jeden Fall.
Frank: Ja.
Christian: und sowas mit Linux wäre halt cool,
Christian: aber ich glaube, Asahi Linux passt dann halt deswegen
Christian: nicht, weil es kein M-Prozessor ist.
Christian: Aber ich setze
Christian: da meine Hoffnung ganz
Christian: auf ein Unternehmen,
Christian: die heißen MNT.
Christian: Das ist hier so ein Startup aus Berlin.
Frank: Ah.
Christian: MNT Reform Laptop
Christian: ist so das Schlagwort.
Christian: Das ist so ein ARM-basierter Laptop,
Christian: der auch gefertigt wird
Christian: von den Leuten vor Ort.
Christian: Und das ist dann halt
Christian: einen ARM-SoC, kann man auch mit mehr oder weniger RAM bestellen, jetzt nur noch mit 8GB, früher waren auch 16 drin und das läuft halt nativ mit Linux. Da folge ich einem der Entwickler-Designerinnen, die daran arbeiten und das ist ein sehr spannendes Projekt, wie ich finde und ich glaube, wenn wir ARM auf Linux sehen werden, dann wahrscheinlich eher da und nicht auf einem Thinkpad, was nicht an Lenovo liegt.
Christian: Die bemühen sich auch, die haben auch mit Linaro eine Firma beauftragt, die Hardware portiert, sich das ARM-Thema anzuschauen, hat Tuxedo aber auch gemacht und Tuxedo hat das Projekt eingestellt. Also ich glaube, das Problem sind nicht die Firmen wie Lenovo, Linaro oder eben Tuxedo, sondern ich glaube, es liegt einzig und allein beim Hersteller des SoCs also Qualcomm. Aber vielleicht tut sich ja was.
Frank: Okay, dann danke für deine Einschätzung.
Christian: Ja, also eventuell werde ich so ein Gerät auch mal testen dürfen von MNT. Da bin ich gerade dran, mir da Kontakte herzustellen. Da werde ich auf jeden Fall ausgiebig darüber berichten, weil das ist ein Thema, das ich auch spannend finde. Ich finde nämlich auch so Armgeräte gerne auch lüfterlos. Das ist ein spannender Trend, den ich auch gerne außerhalb vom Apple-Ökosystem sehen würde.
Frank: Hm.
Frank: Ja, die sind auch sehr an.
Frank: Also ich habe es gerade offen, das MNT Reform.
Frank: Es hat schon so ein Thinkpad-Globigkeit an sich.
Hannes: Ja, wollte schon sagen, der Formfaktor ist retro.
Frank: Ja.
Frank: Ja.
Hannes: Das sind wir wieder im E-Mail für dich.
Frank: Ja.
Frank: Ja.
Christian: Guckt euch mal das MNT Pocket Reform an und die Farbe dazu.
Frank: Oh ja.
Christian: Holy Moly.
Frank: Und das gibt es mit der Autolineantastatur.
Christian: Das ist eine Augenweide, Leute, ich sag's euch.
Frank: Aber ja.
Christian: Die übrigens mechanisch ist.
Christian: Clicky oder linear.
Christian: Wo gibt's denn das bitte schön?
Christian: In der Mechanik hast du nur in dem Laptop
Christian: Shut up and take my money, möchte ich da eigentlich direkt sagen.
Frank: Aber da bist du dann bei 1100 Euro.
Hannes: Dann hast du halt so einen Mikrobock, ne?
Christian: Ja, aber müssen wir mal gucken, wie sich der Markt entwickelt. Arm ist jetzt ja schon ein bisschen länger am Markt, aber das ist natürlich auch ein Nischenprodukt, muss man sagen.
Frank: Ja, das ist dann...
Frank: Also doch, ist x 230
Frank: für einen schmalen Taler.
Christian: Das ist natürlich kein Hersteller, der ansatzweise mit LHP, Lenovo und so weiter konkurrieren kann. Das ist ein liebevoll gestaltetes und produziertes Gerät mit Menschen, die sich damit auseinandersetzen. Da ist natürlich keine Fertigungskette von einer Millionenfirma hinten dran. Das muss man halt auch sagen. Also man subventioniert damit auch einfach eine coole Idee und eine Motivation.
Frank: Ja.
Frank: Wie bei der Premium-Cola.
Christian: Wie bei der Premium-Cola und so schließt sich der Kreis. Also das war mir eine helle Freude. Vielen Dank nochmal. Cola ist jetzt auch leer. Mal gucken, ob ich heute Nacht schlafen kann. Ist die sehr koffeinhaltig? Nee, ne?
Frank: Ne.
Christian: Ah ja, dann quasi nix. Also für euch zum Warmwerden für die Frühschicht.
Hannes: Koffein? Ja.
Frank: 25 Milligramm, der Standard.
Frank: Genau, als Betthupsel.
Christian: Genau, ja, dann euch nochmal vielen lieben Dank fürs Mitmachen. Es war eine sehr schöne Konversation. Ich hoffe natürlich, dass es den Zuhörenden auch gefallen hat. Für die gilt es natürlich bei Telebrust reinhören. Links dazu finden sich in den Shownotes und Feedback ist natürlich weiterhin wichtig. Das heißt, konstruktive Kritik oder Feedback erreicht mich am zuverlässigsten per E-Mail an podcast.thinkpad-museum.de.
Frank: Ja.
Christian: Ich freue mich über Bewertungen über den Podcatcher eurer Wahl.
Christian: Folgt gerne mal auf Mastodon rein.
Christian: Da findet ihr das Ganze auf podcasts.social als Thinkpad-Museum in einem Wort.
Christian: Es gibt eine Matrix-Community, die sich in den Shownotes verlinkt findet.
Christian: Und ganz wichtig für diese Folge, Hashtag der Episode ThinkPost.
Christian: Lasst uns gerne wissen, was ihr von der Folge haltet
Christian: und was vielleicht eure Lieblingsfilme und Serien sind, in denen Thinkpads vorkommen.
Christian: In dem Sinne, viel Spaß am Gerät.
Christian: Vielen Dank nochmal fürs Mitmachen und bis zum nächsten Mal.
Christian: Ciao!
Frank: Tschüss.
Hannes: Ciao, ciao.